Decision Maker

Christian Lindner (FDP)

  • Spitzenkandidat FDP zur Bundestagswahl 2021

Does Christian Lindner (FDP) have the power to decide or influence something you want to change? Start a petition to this decision maker.Start a petition
Petitioning Katja Kipping, Saskia Esken, Annegret Kramp-Karrenbauer, Saskia Esken, Alexander Gauland (AFD), Christian Lindner (FDP), Katja Kipping, Bernd Riexinger, Annalena Baerbock, cdu/CSU Fraktion Bundesta...

Nein zu Zwangsimpfungen in Deutschland

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, unsere Demokratie ist in Gefahr. Der Bundestag hat am 14.11. 2019 die Wiedereinführung der Zwangsimpfung in Deutschland beschlossen (Masernschutzgesetz). Die Zwangsimpfung gab es in Deutschland zeitweise im 19. Jahrhundert und vor allem in der Zeit von 1939 - 1945. Die Väter unseres Grundgesetzes haben sich 1949 nach 2 Weltkriegen Gutes für unser Volk erdacht: Artikel 1(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. In Artikel 2 heißt es:(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. Sehr geehrter Herr Steinmeier, lassen Sie nicht zu, dass die Bundesregierung diese Grundsätze missachtet! Bitte überprüfen Sie das Masernschutzgesetz, ob es nach den Vorschriften des Grundgesetzes zustande gekommen ist, insbesondere die Frage des Grundrechts. Sie werden feststellen, dass der vorgesehene Impfzwang den oben genannten Grundrechten des deutschen Volkes widerspricht. Wir bitten Sie daher, die Ausfertigung (Unterzeichnung) und Verkündung des Gesetzes nach Artikel 82 GG zu verweigern . Begründung: Herr Spahns beschlossene Zwangsimpfung ist grundgesetzwidrig. Erhören Sie als Bundespräsident unsere Worte und stoppen die Bundesregierung. Sagen Sie wie wir: "in einer Demokratie muss die Gesundheitsfürsorge und damit auch jegliche Impfung eine individuelle Entscheidung sein und bleiben". Sehr geehrter Herr Steinmeier, Die Bundesregierung würde mit der Einführung einer Zwangsimpfung nicht nur Eltern und Kinder gegen ihre Überzeugung mit der Spritze verletzen und künstlich krank machen lassen. Sollen Ärzte gezwungen werden, gesunden Menschen Krankheitserreger zu injizieren? Soll ein Polizist gegen sein Gewissen handeln und Kinder mit Eltern zum Arzt zerren? Was würde in der Ausführungsverordnung des Gesetzes stehen? Sehr geehrter Herr Steinmeier, Sie wissen wie jeder informierte Mensch: Masern sind eine harmlose Kinderkrankheit, wenn sie richtig behandelt werden. Eine erfolgreiche Behandlung ist gut möglich. In Deutschland stirbt daran jährlich ein Mensch: der diesjährige Maserntote starb 8 Tage nach einer Masernimpfung in die akute Masernerkrankung hinein. Es gibt also keine epidemiologische Begründung, die Impfungen überhaupt auszuweiten. Auch in Ländern mit 100% Durchimpfungsrate gibt es Masernfälle. Die von Herrn Spahn vorgegebene "Ausrottung" ist gar nicht möglich. Sehr geehrter Herr Steinmeier, Wir Zwangsimpfungsgegner sorgen uns um die Volksgesundheit. Nicht die Masern sind gefährlich für unser Volk - vielmehr machen wir uns ernsthafte Sorgen um antibiotikaresistente Keime. An antibiotikaresistenten Keimen sterben in Deutschland jährlich mehr als 2500 Menschen. Wo ist Minister Spahn, wo Frau Merkel? Während er sich um den Impfzwang bei Masern kümmert, haben wir Zwangsimpfungsgegner einen Gesetzentwurf für die Volksgesundheit entwickelt - das GSIaK Gesetz zum Schutz vor Infektionen durch antibiotikaresistente Keime (GSIaK) Infektionen mit multiresistenten Bakterien gehören zu den ansteckendsten Krankheiten beim Menschen. Es gibt keine Therapie gegen sie und sie können einen sehr sehr bösen Verlauf nehmen – sehr häufig bis zum Tod und deswegen wollen wir gerade die Schwächsten in der Gesellschaft – die Kinder – die Jüngsten davor schützen. Das ist Ziel dieses Gesetzes. HintergrundInfektionen durch antibiotikaresistente Keime gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten. Europaweit wurden im Jahr 2015 insgesamt 33110 Todesfälle gemeldet, davon alleine in Deutschland 2300 Todesfälle. Besonders betroffen von Erkrankung und Tod sind Kinder bis zum 1. Lebensjahr und Menschen ab dem 65. Lebensjahr. Dieses Gesetz ist notwendig für die Gesunderhaltung der Bevölkerung, da einerseits die Zahl der Toten jährlich steigt und andererseits genauso viele Menschen an diesen Infektionen sterben wie an Influenza, Tuberkulose und HIV/Aids zusammen. Eine Infektion mit antibiotikaresistenten Keimen ist damit anders als vielfach angenommen keine „harmlose Kinder-Krankheit“. Den besten Schutz vor Erkrankung und Tod bietet daher die drastische Einschränkung und öffentliche Kontrolle der Antibiotika-Verordnungen. „Experten der Berliner Charité befürchten, dass 2050 mehr Menschen an multiresistenten Keimen sterben könnten als an Krebs. Die wichtigsten Gegenmaßnahmen: konsequente Hygiene und weniger Antibiotika einsetzen.“ Sehr geehrter Herr Steinmeier, In ihrer Antrittsrede am 12.2.2017 sagten Sie: "... Wir brauchen den Mut, zu bewahren, was wir haben. Freiheit und Demokratie in einem vereinten Europa – dieses Fundament, das wollen, das müssen wir miteinander verteidigen ... "Bekennen Sie sich wie wir zum Grundgesetz von 1949. Auf www.bundestag.de ist von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble zu lesen: "das Grundgesetz ist der Rahmen, in dem wir leben, der uns die Regeln setzt, nachdem wir in Freiheit leben können. Im Mittelpunkt der Verfassung steht die Einsicht, dass die Menschenwürde unantastbar ist." Sehr geehrter Herr Steinmeier, Vor 105 Jahren schrieb Hugo Wegener an den Kanzler des Deutschen Reiches - Herrn v. Bethmann-Hollweg:"Die Freiheit, die unsere Vorfahren uns auf dem Gebiet der Religion erkämpften, die erstreben wir auf dem Gebiete der Gesundheitspflege. Es soll jeder nach seiner Anschauung – nicht nach einem einzigen, unter Polizeischutz stehenden Glaubenssatz – gesund bleiben und werden dürfen. Möge das deutsche Volk sich nicht getäuscht haben. Wenn eure Exzellenz dem grenzenlosen Wirrwarr auf dem Gebiete des Impfwesens endlich ein Ende machten, setzen sich Euer Exzellenz im Herzen des Volkes ein ehrendes Denkmal." (Hugo Wegener 1914 in "gelogen") Sehr geehrter Herr Steinmeier, Die Bundesregierung will also wieder eine alte deutsche - äußerst unlöbliche - Tradition einführen. Seien Sie wach und mutig: erteilen Sie der Bundesregierung eine Absage. Wir bitten Sie, die Ausfertigung (Unterzeichnung) und Verkündung des Gesetzes nach Artikel 82 GG zu verweigern und setzen sich im Herzen Ihres Volkes 2019 ein ehrendes Denkmal! Empfehlen Sie Herrn Spahn alternativ unseren Gesetzentwurf: Gesetz zum Schutz vor Infektionen durch antibiotikaresistente Keime (GSIaK) - damit werden jährlich tausende Menschenleben gerettet! Unterstützen Sie uns Demokraten und engagieren sie sich wie wir gegen die Einführung einer Zwangsimpfung und für eine freie Impfentscheidung!

Thomas Stapper
564,552 supporters
Petitioning Julia Klöckner, Christian Lindner, Gero Hocker, Carina Konrad, Karlheinz Busen, Nicole Bauer, Marie-Luise Dött, Andrea Nahles, Carsten Träger, Elisabeth Winkelmeier-Becker, Johannes Fechner, Rainer...

VERHINDERN SIE DIE KRIMINALISIERUNG VON TIERSCHÜTZERN DURCH DIE DEUTSCHE POLITIK

Dem Tierschutz in Deutschland soll ein Riegel vorgeschoben werden - anders lassen sich die aktuellen Bestrebungen aus der Politik nicht deuten. Sowohl die Große Koalition als auch die FDP versuchen gegenwärtig, unverzichtbare Tierschutz-Arbeit zu kriminalisieren. Hier wird ein politisches Bemühen deutlich, die Wirkung von Tierschützern und Organisationen in Deutschland maßgeblich einzuschränken oder möglichst gar ganz außer Kraft zu setzen. Während die Große Koalition die Kriminalisierung von Tierschützern sogar im Koalitionsvertrag festgeschrieben hat, greift die FDP derzeit im Bundestag die Gemeinnützigkeit von Vereinen an, die sich für Tiere einsetzen. Regelmäßig decken Tierschützer auf, unter welcher Grausamkeit Tiere in der Massentierhaltung mitten in Deutschland leiden. Wieder und wieder kommen nur durch das Engagement dieser Tierschützer schockierende Haltungsbedingungen, qualvolle Praktiken und auch eklatante Verstöße gegen Tierschutzrichtlinien überhaupt ans Tageslicht. Und wieder und wieder zeigt sich, in welch erschreckendem Ausmaß die behördlichen Kontrollen von Nutztierbetrieben versagen. Unter diesen Umständen sind Tierschutz-Engagement und insbesondere Tierschutz-Recherchen aus der Zivilgesellschaft der einzige Weg, das systematische Tierleid durch die Massentierhaltung an die Öffentlichkeit zu bringen. Doch die Große Koalition verfolgt den Plan, ausgerechnet jene engagierten Bürgerinnen und Bürger zu bestrafen, die dieses Leid aufdecken - und damit auch Verstöße gegen geltende Gesetze und grundgesetzlich verankerte ethische Werte unserer Gesellschaft offenlegen. Wenn der Koalitionsvertrag ankündigt, “Einbrüche in Tierställe als Straftatbestand effektiv [zu] ahnden”, bedienen sich die Regierungsparteien dabei einer kriminalisierenden, wie auch populistischen Wortwahl. Diese Wortwahl durch die Große Koalition verzerrt die Rechtslage und ist faktisch falsch. Die Politik ignoriert zudem, dass die deutsche Rechtsprechung immer wieder nicht nur die Notwendigkeit von Tierschutz-Recherchen bestätigt, sondern auch ein erhebliches öffentliches Interesse daran attestiert hat. Erst im Frühjahr 2018 erkannte zum Beispiel das Oberlandesgericht Naumburg eine Undercover-Recherche in einem Nutztierbetrieb durch Tierschützer als gerechtfertigt an, weil im schockierenden Zustand des Schweinemastbetriebs ein “rechtfertigender Notstand” vorlag (OLG Naumburg, Urt. v. 22.02.2018, Az. 2 Rv 157/17). Jüngst bestätigte auch der Bundesgerichtshof in einem historischen Urteil, dass die Verbreitung solcher Recherche-Aufnahmen rechtmäßig ist (BGH, Urt. v. 10.04.2018, Az. VI ZR 396/16): Die Allgemeinheit hat das Recht zu erfahren, was Massentierhaltung wirklich bedeutet. Trotzdem versucht aktuell auch die FDP mit einem Antrag im Bundestag, wichtige Tierschutz-Arbeit zu verhindern, indem sie ausgerechnet die Gemeinnützigkeit von Organisationen angreift. Auch dieser Antrag bemüht sich, Tierschützer als kriminell zu diskreditieren, und torpediert ebenfalls jene Organisationen, die durch investigative Recherchen Missstände und Tierschutzverstöße in der Massentierhaltung an die Öffentlichkeit bringen. Mit diesen Kriminalisierungs-Versuchen zielen die Große Koalition und die FDP auf das Herz der Tierschutz-Bewegung in Deutschland: das dafür schlägt, die grausame Wahrheit hinter den hohen Mauern der Tierindustrie zu enthüllen. Wir bitten Sie: Appellieren Sie mit uns an die Große Koalition sowie die FDP, diesen empörenden Feldzug gegen den Tierschutz in Deutschland zu stoppen. Fordern Sie ein Ende der politisch vorangetriebenen Kriminalisierung von Tierschützern, die ganz offensichtlich einseitig die Interessen der Nutztierindustrie bedient. Verteidigen Sie Ihr demokratisch festgeschriebenes Informationsrecht zu erfahren, was Massentierhaltung wirklich bedeutet. Bestehen Sie auf dem Schutz zivilgesellschaftlichen Engagements, einem wertvollen Gut, das für das Selbstverständnis sowie das Funktionieren und die Weiterentwicklung unserer demokratischen Gesellschaft unerlässlich ist.  Und vor allem: Fordern Sie mit uns eine konsequentere Bekämpfung von Tierleid, wie es tagtäglich und systematisch in der Massentierhaltung geschieht.  

Animal Equality Germany
129,901 supporters
Petitioning Abgeordnete des Bundestages, Katrin Göring-Eckardt, Dr. Anton Hofreiter, Andrea Nahles, Ralph Brinkhaus, Christian Lindner, Dr. Sara Wagenknecht, Dr. Dietmar Bartsch, Bundesregierung

Klimanotstand auch in Deutschland ausrufen!

Hier gehts zur Übersichtsseite aller Klimanotstands-PetitionenWir stehen kurz vor einer Klimakatastrophe. Führende Wissenschaftler*Innen warnen uns, dass wir nur noch 12 Jahre Zeit haben, um Notfallmaßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen, und somit die Erderwärmung auf 1,5° Erwärmung zu begrenzen. Ansonsten drohen fatale, und lebensbedrohliche Konsequenzen für Menschen und andere Lebewesen weltweit: Dürren, Überschwemmungen, extreme Hitze und Extremwetterereignisse könnten in den nächsten Jahrzehnten zu massenhaft Armut, Leid, Trinkwasser- und Ernährungsmangel führen und Todes- und Fluchtursachen für Hunderte von Millionen Menschen darstellen. Wir müssen dringend handeln, indem wir sofort einen nationalen Klimanotstand erklären.Das britische Parlament hat gerade den “Klimanotstand” beschlossen. Den Beschluss des Parlaments werten Klimaaktivisten als großen Erfolg. Greta Thunberg schrieb auf Twitter von "historischen und sehr hoffnungsvollen Nachrichten". Nun müssten andere Länder diesem Beispiel folgen, den Klimanotstand ausrufen und dem Notstand entsprechende, politische Maßnahmen ergreifen, forderte die prominente Klimaaktivistin. Das wollen wir auch. Wir wollen, dass auch in Deutschland der “Klimanotstand” ausgerufen wird. Der Bundestag muss nun nachziehen. Wir sind Jana und Nick und aktiv bei Extinction Rebellion, der Gruppe die durch Aktionen zivilen Ungehorsams maßgeblich zum Ausrufen des Klimanotstandes in Großbritannien beigetragen hat und die auch hier in Deutschland aktiv ist. Wir glauben, dass das Ausrufen des Klimanotstandes den ersten, notwendigen Schritt darstellt, um den notwendigen und sofortigen Wandel nationaler (und globaler) Klimapolitik herbeizuführen. Die Menschheit steht am Scheideweg. Es ist jetzt an der Zeit, dass unsere gewählten Vertreter im Bundestag einen landesweiten Klimanotstand ausrufen.Die Menschheit hat bereits einen irreversiblen Klimawandel verursacht, dessen Auswirkungen sich auf der ganzen Welt bemerkbar machen. Aber es ist noch nicht zu spät. Der Bericht des Internationalen Panels für Klimawandel (IPCC) besagt, dass die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 ° C zwar immer noch möglich sein kann, aber dass dafür sofortige und ehrgeizige Maßnahmen von nationalen und subnationalen Behörden, der Zivilgesellschaft, des Privatsektors und der lokalen Gemeinschaften erforderlich sind.Um die Klimakatastrophe abzuwenden, fordern wir die Abgeordneten des Bundestages und die Bundesregierung auf:1. Rufen Sie jetzt den „Klimanotstand" aus.2. Legen Sie die Wahrheit über die tödliche Bedrohung durch die Klimakrise offen und revidieren Sie alle Gesetze, die der Bewältigung der Klimakrise entgegenstehen. Das beinhaltet auch ein sofortiges Ende der Subventionen für fossile Brennstoffe.3. Starten sie eine Klimanotstands Kommunikationskampagne und arbeiten Sie mit den Medien zusammen um sicherzustellen, dass die gesamte Bevölkerung über das Ausmaß und die Gefahren der Klimakrise informiert ist.4. Ergreifen sie verbindliche Maßnahmen um die menschengemachten Emissionen von Treibhausgasen über alle Sektoren hinweg bis 2025 auf Netto-Null zu reduzieren.5. Rufen sie eine Bürger*Innenversammlung ein, die auf Basis partizipatorischer Demokratie ausarbeitet, wie die oben genannten Ziele verwirklicht werden können.Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition mit der Aufforderung an die deutschen Bundestagsabgeordneten und die deutsche Regierung, einen Klimanotstand zu erklären und die dringend notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um eine Klimakatastrophe für uns alle und die kommenden Generationen zu vermeiden.Jana & Nick, aktiv bei Extinction Rebellion Berlin------------------------------------------------------------------------------PS: Wir starten nicht nur diese Petition, sondern sind regelmäßig auch bei Aktionen auf der Straße dabei. Diese Petition ist nur ein Teil eines sehr wichtigen Kampfes für einen Klimanotstand und gegen die Klimakrise. Als Mitglieder von Extinction Rebellion sind wir überzeugt, dass das wirksamste Mittel um politische und gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen der friedliche Protest und ziviler Ungehorsam auf der Straße ist. Wenn Ihnen die Klimakrise und der Klimanotstand am Herzen liegt, laden wir Sie herzlich ein sich auch einzubringen: Starten Sie auch selbst Petitionen an Ihre Bürgermeister*innen oder Landesminister*innen (change.org/Starten) und gehen Sie mit uns, oder anderen Klimaaktivist*innen, auf die Straße! ------------------------------------------------------------------------------ Mehr Informationen und Berichte:  Zum Klimanotstand in Großbritannien: https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-05/grossbritannien-klimanotstand-britisches-parlament Zur Extinction Rebellion in Deutschland: https://extinctionrebellion.dehttps://www.dw.com/de/extinction-rebellion-aktivisten-riskieren-gef%C3%A4ngnisstrafen-um-den-planeten-zu-retten/a-48326532 ------------------------------------------------------------------------------

Jana & Nick
97,021 supporters
Petitioning Herr Kemmerich

Herr Kemmerich, treten Sie sofort zurück! Neuwahlen jetzt!

“Nach dem Spiel »Das dürfen die Leute ja gar nicht!« kommt das Spiel: »Ich weiß gar nicht, was Sie wollen – so schlimm ist es nun auch wieder nicht!« Das möchte ich nicht mitspielen, und ich werde es nicht mitspielen. “ - Kurt Tucholsky, 4.3.1933 In Thüringen wurde am 5. Februar 2020 zum ersten Mal ein Ministerpräsident mit den Stimmen der AfD gewählt. Dies erinnert an die Zeit der späten Weimarer Republik. Vor 90 Jahren, am 23. Januar 1930, kam in Thüringen die sogenannte Baum-Frick-Regierung an die Macht. Es war die erste Landesregierung mit NSDAP-Beteiligung in der Weimarer Republik. Mit dem späteren Reichsinnenminister Wilhelm Frick begann in Thüringen die Machtergreifung der Nationalsozialisten.  Auch wenn die AfD nicht direkt an der Regierung beteiligt ist, wird nun zu recht vom “Dammbruch” gesprochen. Wiederholt haben CDU und FDP auf Bundes- und Landesebene jede Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen. In Thüringen scheinen diese Beteuerungen und Beschlüsse gebrochen worden zu sein. Die Stimmen der AfD für Thomas Kemmerich sind kein Zufall. Die letzte Chance auf Glaubwürdigkeit ist daher nun das klare Nein. Herr Kemmerich, spielen Sie hier nicht mit. Treten Sie zurück!  Wir fordern eindringlich:  Auch die indirekte Zusammenarbeit mit der völkisch-nationalistischen AfD und insbesondere mit AfD-Fraktionsvorsitz Bernd Höcke darf nicht zustande kommen, nicht in Thüringen oder anderswo! Herr Kemmerich, treten Sie als Ministerpräsident zurück und setzen Sie sich für Neuwahlen ein! Grenzen Sie sich ohne Wenn und Aber gegenüber der AfD ab.  Wir appellieren an die FDP: Lassen Sie Ihre Partei in Thüringen nicht zum Spielball der AfD werden. Zeigen Sie Haltung für eine offene und demokratische Gesellschaft! 

Seebrücke, Sea Watch und Leave no one Behind
53,059 supporters
Petitioning BMU , Angela Merkel (CDU), SPD , Buendnis90/Die Gruenen, Ministerium fuer Gesundheit, Christian Lindner (FDP), Dietmar Bartsch (Die LINKE), V-Partei , Deutscher Staedtetag, Joachim Herrmann (CSU), ...

BMU : Laubsauger und Laubbläser in Deutschland verbieten

Zu jeder Jahreszeit -nicht nur im Herbst- lärmen sie in Parks und Gärten: die Laubsauger und Laubbläser. Doch diese Gartengeräte schädigen Umwelt, Tiere und Gesundheit und stören den Naturhaushalt. Ein wichtiger Fakt ist, dass die Laubbläser und -sauger nicht mehr nur im Herbst, sondern das g a n z e J a h r überall benutzt werden. Das muss verboten werden!! Am meisten stören Laubbläser und Laubsauger wegen des durchdringenden Lärms, den sie verursachen. Je nach Modell erzeugen sie über 110 Dezibel und sind damit lauter, als so mancher Presslufthammer und die meisten Kreissägen. Ab 85 Dezibel Lautstärke kann das menschliche Gehör Schaden davon tragen – besonders Benutzer der Geräte sollten daher einen ausreichenden Hörschutz trägt. Von Umweltverbänden wird vor allem die tödliche Wirkung der Laubsauger auf nützliche Insekten angeprangert. Die Geräte erzeugen einen Sog von bis zu 160 Stundenkilometern - spätestens die anschließende Häckselfunktion ist für Nützlinge tödlich, die sich im Laub und der mit aufgesaugten bodennahen Krautschicht befinden. Zu den zerstückelten Kleintieren gehören neben Käfern, Spinnen und Asseln mitunter auch Frösche und kleine Igel.Viele dieser Tiere haben eine wichtige ökologische Funktion für den Boden. Das Fehlen der Tiere und des Laubs führt zu einer Verarmung des Bodenlebens und unterbricht die Humusbildung. Außerdem wird durch die restlose Beseitigung von Laub und Pflanzenresten nützlichen Insekten, Igeln und Schmetterlingslarven der benötigte Unterschlupf für den Winter entzogen. Viele insbesondere ältere Laubsauger und Laubbläser werden mit Zweitaktmotoren betrieben und erzeugen unnötige Abgase. Da die abgesaugten oder mit einer Luftgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h weggeblasenen Blätter und Äste nicht mehr auf dem Boden verrotten, wird die Humus- und Nährstoffbildung behindert. Die am Boden lebenden Kleintiere, wie Würmer, Insekten, Spinnen und Kleinsäuger, verlieren Nahrung und Lebensraum, der Boden wird der Deckschicht beraubt, die ihn vor Austrocknung und bei extremer Kälte schützt. Empfehlenswert ist zu Rechen und Harke zu greifen, die ganz ohne schädliche Emissionen auskommen. Das welke Laub sollte auf Beete und unter Gehölze verteilt werden, wo es während des Winters langsam verrottet, Boden und Kleintieren als Schutz dient und im Frühjahr als natürlicher Dünger in den Boden eingearbeitet werden kann. Ich fordere: Laubsauger und Laubbläser in Deutschland verbieten!   Bitte helfen Sie die Tiere und die Gesundheit der Menschen  zu schützen! Bitte unterschreiben und teilen Sie die Petition! Bitte verbreiten Sie die wichtige Petition in sozialen Netzwerken, informieren Sie Freunde! Vielen Dank !   Bitte senden Sie Emails an Parteien und Ministerien: Emailadressen:  poststelle@bmu.bund.de,poststelle@bmel.bund.de, kah@cdu.de,parteivorstand@spd.de,info@v-partei.de,post@staedtetag.de,info@gruene.de ,bundesgeschaeftsstelle@die-linke.de,pressestelle@bmg.bund.de,info@fdp.de,landesleitung@csu-bayern.de,mail@bundestag.de   Beispielbrief:   Sehr geehrte Damen und Herren, zu jeder Jahreszeit -nicht nur im Herbst- lärmen sie in Parks und Gärten: die Laubsauger und Laubbläser. Doch diese Gartengeräte schädigt Umwelt , Tiere und Gesundheit und stören den Naturhaushalt.Ein wichtiger Fakt ist dass die Laubbläser und -Sauger nicht mehr nur im Herbst sondern das g a n z e J a h r überall benutzt werden. Das muß verboten werden!! Am meisten stören Laubbläser und Laubsauger wegen des durchdringenden Lärms, den sie verursachen. Je nach Modell erzeugen sie über 110 Dezibel und sind damit lauter, als so mancher Presslufthammer und die meisten Kreissägen. Ab 85 Dezibel Lautstärke kann das menschliche Gehör Schaden davontragen – besonders Benutzer der Geräte sollten daher einen ausreichenden Hörschutz trägt. Von Umweltverbänden wird vor allem die tödliche Wirkung der Laubsauger auf nützliche Insekten angeprangert. die Geräte erzeugen einen Sog von bis zu 160 Stundenkilometern - Spätestens die anschließende Häckselfunktion ist für Nützlinge tödlich, die sich im Laub und der mit aufgesaugten bodennahen Krautschicht befanden. Zu den zerstückelten Kleintieren gehören neben Käfern, Spinnen und Asseln mitunter auch Frösche und kleine Igel.Viele dieser Tiere wichtige ökologische Funktionen für den Boden. Das Fehlen der Tiere und des Laubs führe zu einer Verarmung des Bodenlebens und unterbricht die Humusbildung. Außerdem wird durch das restlose Beseitigen von Laub und Pflanzenresten nützlichen Insekten, Igeln und Schmetterlingslarven der benötigte Unterschlupf für den Winter entzogen. Viele insbesondere ältere Laubsauger und Laubbläser werden mit Zweitaktmotoren betrieben und erzeugen unnötige Abgase. Da die abgesaugten oder mit einer Luftgeschwindigkeit von bis zu 220 km/h weggeblasenen Blätter und Äste nicht mehr auf dem Boden verrotten, wird die Humus- und Nährstoffbildung behindert. Die am Boden lebenden Kleintiere wie Würmer, Insekten, Spinnen und Kleinsäuger verlieren Nahrung und Lebensraum, der Boden wird der Deck-Schicht beraubt, die ihn vor Austrocknung und bei extremer Kälte schützt. Empfehlenswert ist zu Rechen und Harke zu greifen, die ganz ohne schädliche Emissionen auskommen. Das welke Laub sollte auf Beete und unter Gehölze verteilt werden, wo es während des Winters langsam verrottet, Boden und Kleintieren als Schutz dient und im Frühjahr als natürlicher Dünger in den Boden eingearbeitet werden kann. Ich fordere: Laubsauger und Laubbläser in Deutschland verbieten! Mit freundlichen Grüßen,      

Christiane Henker
46,770 supporters
Petitioning Mitglieder des Deutschen Bundestags, Rolf Mützenich, Ralph Brinkhaus, Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch, Katrin Göring-Eckardt und Toni Hofreiter, Christian Lindner (FDP)

Erkennen Sie die Verbrechen an den Uiguren in China als Genozid an! #UigurenGenozid

Englisch / Deutsch Seit 2017 werden 1,8-3 Millionen Uigur:innen und andere turkstämmige Gruppen von der chinesischen Regierung in Internierungslagern willkürlich festgehalten. Ihr Verbrechen: das Tragen eines zu langen Bartes, Studieren im Ausland oder zu viele Kinder. Das reicht in den Augen der chinesischen Regierung aus, um zu einem menschenunwürdigen Leben in den Lagern, das von Gehirnwäsche, Folter und Vergewaltigung geprägt ist, verurteilt zu werden.   Ich fordere, dass der Deutsche Bundestag, die Verbrechen an den Uiguren in China als Genozid anerkennt! Zeitgleich mit dem massiven Ausbau eines Internierungslagersystems, nahmen staatlich verordnete Spiralen, Massensterilisationen und Abtreibungen gravierend zu. Allein im Jahr 2019 plante die Regierung, mindestens 80 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter im Süden Ostturkistans einer Sterilisation oder dem Einsetzen einer Spirale zu unterziehen. Das Ergebnis – die Bevölkerungswachstumsraten in den uigurisch geprägten Gebieten gehen zunehmend gegen Null. Auch uigurische Kinder sind im Visier der chinesischen Regierung. Während ihre Eltern in Zwangsarbeitslager oder Internierungslagern weggesperrt werden, werden ihre Kinder in staatlich geführten Waisenhäusern zu KPCH Getreuen erzogen. Mein Name ist Gheyyur und ich bin Uigure. 2006 verließ ich meine Heimat Ostturkistan, um in Deutschland zu studieren. Schon damals erlebten wir Uiguren starke Diskriminierungen in allen Aspekten des politischen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens. Allerdings konnte keiner von uns absehen wie dramatisch sich die Situation innerhalb von einem Jahrzehnt zuspitzen würde.   In Summe entsprechen die Menschenrechtsverletzungen an den Uiguren einem Genozid. Zu diesem Ergebnis kam die renommierten Essex Court Chamber (London) in einem Rechtsgutachten sowie ein Bericht von über 50 Menschenrechtsexpert:innen. Vom 4-7 Juni wird zudem die erste öffentliche Anhörung des Uyghur Tribunals unter der Leitung des renommierten Menschenrechtsanwalt Sir Geoffrey Nice stattfinden. Allerdings ist es nicht möglich die chinesische Regierung vor den Internationalen Strafgerichtshof in den Haag (IStGH) zu bringen, da die Volksrepublik China das Statut des IStGH nicht ratifiziert hat. Deshalb ist es wichtig, dass nationale Regierungen und Parlamente Stellung beziehen und das Vorgehen der chinesischen Regierung beim Namen nennen: Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Parlamente in den Niederlanden, Kanada und Großbritannien haben dies bereits getan genauso wie die U.S. amerikanische Regierung.  Auch Deutschland darf sich im Angesicht der erdrückenden Beweislast nicht vor einer Genozid Debatte scheuen. Helfen Sie uns mit dieser Petition den deutschen Bundestag dazu zu bewegen die Verbrechen an den Uiguren als Genozid anzuerkennen. Setzen Sie sich mit Ihrer Unterschrift dafür ein, dass die Chinesische Regierung für Ihre Verbrechen an den Uiguren und anderer zur Verantwortung gezogen wird!

Gheyyur K.
88,421 supporters
Petitioning Annalena Baerbock, Robert Habeck, Saskia Esken, Norbert Walter-Borjans, Christian Lindner, Markus Söder, Janine Wissler, Susanne Hennig-Wellsow, Armin Laschet

Weg mit § 218: Abtreibung nicht länger im Strafgesetzbuch regeln!

Es ist ein Skandal, dass der Strafrechtsparagraf 218 zur Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs jetzt seit 150 Jahren in Kraft ist. Noch heute ist Abtreibung nur nach einer Zwangsberatung und innerhalb der ersten 12 Wochen straffrei, aber nicht “legal”. Das Recht auf Abtreibung muss endlich gewährt werden. Wir brauchen völlige Straffreiheit! Wir fordern die ersatzlose Streichung des Paragrafen 218 als Straftat und rechtliche Regelungen außerhalb des Strafgesetzbuches! Menschen, die ihr Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung wahrnehmen möchten, sehen sich Hürden, Schikanen und traumatisierenden Erlebnissen ausgesetzt. Schwangerschaftsabbruch unterliegt einem besonderen gesellschaftlichen Tabu und ist im Strafgesetzbuch neben Mord und Totschlag aufgeführt. Im Medizinstudium wird die Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs nicht gelehrt und immer weniger Ärzt*innen nehmen Abtreibungen vor. Wir stehen vor einer unzureichenden medizinischen Versorgung. Im Herbst 2021 werden wir einen neuen Bundestag wählen. Wir fordern alle demokratischen Parteien auf, die Legalisierung von Abtreibung in ihr Wahlprogramm aufzunehmen – es ist an der Zeit für eine neue Realität körperlicher Selbstbestimmung! Deutschland gehört zu den wenigen Ländern in Europa, in dem Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich mit Strafe bedroht ist.  Wir fordern das Recht auf kompetente, ausreichende und wohnortnahe medizinische Versorgung. Wir fordern, dass Menschen nicht zu Straftäter*innen erklärt werden, weil sie selbst über ihren Körper bestimmen wollen. Wir fordern, dass Schwangerschaftsabbruch eine medizinische Leistung wird, deren Durchführung nicht im persönlichen Ermessen der einzelnen Ärzt*innen liegt. Wir fordern, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch so wie bei anderen standardisierten medizinischen Leistungen übernehmen. All das geht nur durch die Abschaffung des Paragrafen 218 StGB, sprich die Legalisierung der Abtreibung durch Streichung aus dem Strafgesetzbuch. Wir sind Kate und Adriana. In Berlin und Münster setzen wir uns für das Recht auf sexuelle und körperliche Selbstbestimmung ein. Ich, Kate, bin seit vielen Jahren im Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung in Berlin aktiv und initiierte den bundesweiten Aktionstags zum Safe Abortion Day mit. Durch meine Erfahrung als lesbische Mutter und momentan Schwangere finde ich es besonders wichtig, dass jede Person selbstbestimmt über ihren Körper entscheiden kann, ob und mit wem sie Kinder bekommt.  Ich, Adriana, gehöre zum Organisationsteam des Safe Abortion Days 2020 und bin aktiv im Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Münster. Vor zwei Jahren habe ich mich dafür entschieden meine Schwangerschaft zu beenden. Wie belastend und unnötig der Paragraph 218 StGB ist, musste ich selbst erleben. Lasst uns nicht die Augen verschließen: Schwangerschaftsabbrüche gab es immer und wird es immer geben – ob legal oder illegal. Die Frage ist, ob sie sicher vorgenommen werden und ob Betroffene und diejenigen, die den Abbruch vornehmen, mit Strafe bis zur Haft rechnen müssen. Schwangerschaftsabbruch ist medizinische Grundversorgung! Die anstehende Bundestagswahl gibt uns die Chance, das endlich einzufordern!

Kate & Adriana wegmit§218
44,900 supporters
Petitioning Olaf Scholz, Annalena Baerbock, Christian Lindner (FDP), Janine Wissler, Dietmar Bartsch (Die LINKE), Armin Laschet

#SelbstbestimmungJetzt – TSG abschaffen

Die Würde des Menschen ist unantastbar. So sollte es zumindest sein. Ist es aber nicht. Nicht für mich und nicht für andere trans Personen in Deutschland und das seit mittlerweile schon seit 40 Jahren. So lange gibt es nämlich schon das sogenannte “Transsexuellengesetz”, das in Teilen schon mehrfach als verfassungswidrig erklärt wurde. Ich bin Emma, 17 Jahre alt und selbst trans. Nachdem die derzeitige Bundesregierung ihren eigenen Koalitionsvertrag gebrochen hat und der Bundestag kein neues Selbstbestimmungsgesetz auf den Weg gebracht hat, fordere ich nun die Spitzenkandidat*innen aller freiheitlich-demokratischen Parteien der Bundestagswahl auf sich für ein Recht auf Selbstbestimmung einzusetzen und dieses in der nächsten Bundesregierung umzusetzen! Ich fordere #SelbstbestimmungJetzt! Das Bundesverfassungsgericht hat bereits sechs Regelungen des Gesetzes für verfassungswidrig erklärt. Ulrike Lembke, Rechtswissenschaftlerin an der Humboldt-Universität, wies in ihrer Stellungnahme auf die verfassungsrechtliche Gebotenheit der Reform hin. Wörtlich sagte sie, es sei „eine Schande für den Rechtsstaat“, dass es noch keine Reform seitens der Bundesregierung gegeben habe, trotz wiederholt scharfer Kritik des Verfassungsgerichts (Quelle: Freitag.de). Trans Personen müssen – immer noch – eine langwierige und kostspielige Prozedur über sich ergehen lassen. Noch immer bedarf es zweier psychologischen Gutachten und eines “Beweises” vor Gericht, um zu zeigen, dass wir tatsächlich trans* sind. Das sogenannte TSG finde ich nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch unnötig. Das Gesetz unterliegt der Logik von „Fremdbestimmung” und schreibt Pathologisierung fort. Auch, dass trans Kinder und Jugendliche auf das Wohlwollen und die Akzeptanz der Eltern angewiesen sind, ist untragbar. Keine Ärzt*in, keine Gutachter*in, kein Gericht, weiß besser über die Geschlechtsidentität einer Person bescheid, als sie selbst. So sagt zB der Sachverständige Kalle Hümpfner vom Bundesverband Trans*: “99 Prozent der Gutachten entsprechen ausschließlich der Selbstauskunft der betroffenen Personen” (Quelle: Tagesspiegel). Betroffene und Verbände wie der BVT*, LSVD und TrIQ fordern seit langem eine Änderung oder Abschaffung des in weiten Teilen vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärten TSG. Auch ein Rechtsgutachten vom Dezember 2019, das das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Auftrag gegeben hatte, kommt zu dem Schluss, dass bei der Änderung des Geschlechtseintrags verschiedene Aspekte eine Rolle spielen und der "selbstempfundenen Geschlechtsidentität" Rechnung getragen werden muss – alles andere sei gegen die Verfassung. Bitte helft mit. Teilt die Petition! Trans Rechte sind Menschenrechte und Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Wir brauchen Selbstbestimmung und wir brauchen sie jetzt! Kurzlink: Change.org/SelbstbestimmungJetzt Hashtags: #TSGabschaffen #SelbstbestimmungJetzt Danke!!!Emma

Emma Kohler
44,883 supporters
Petitioning aktuelle & kommende Bundesregierung, Annalena Baerbock, Olaf Scholz, Armin Laschet, Horst Seehofer, Christian Lindner (FDP), Janine Wissler, Dietmar Bartsch (Die LINKE), Angela Merkel (CDU), Heiko ...

Menschenrechte sind #UNVERHANDELBAR!

WIR KLAGEN AN! - MENSCHENRECHTE SIND #UNVERHANDELBAR: Die alte und die neue Bundesregierung muss die Rechte von Menschen sowohl auf ihrer Flucht als auch nach ihrer Ankunft in Deutschland schützen! Die Situation von Menschen auf der Flucht an den europäischen Außengrenzen ist katastrophal. Menschen werden mit allen Mitteln daran gehindert, die Europäische Union zu erreichen. So kommt es zu massenhaften Menschenrechtsverletzungen an Land und auf See. Die Situation in Lagern an den Außengrenzen, wie beispielsweise im neuen Moria, ist nach wie vor dramatisch.  Anstatt die täglich stattfindenden Rechtsbrüche aktiv zu verhindern, sind Menschenrechte für deutsche Politiker*innen nur Verhandlungsgegenstand. Durch ihre politischen Entscheidungen tragen sie dazu bei, dass die europäische Abschottungspolitik jedes Jahr brutaler wird und weisen dennoch jede Verantwortung von sich. Hunderte Menschen sind allein in diesem Jahr auf ihrer Flucht über das Mittelmeer gestorben. Die europäische Grenzschutzagentur Frontex und die EU-Militäroperation EUNAVFOR MED IRINI unterstützen - jeweils unter Beteiligung der deutschen Bundesregierung - Küstenwachen bei menschenrechtswidrigen Push- und Pullbacks, ignorieren Seenotfälle, kooperieren mit EU-Staaten wie Malta bei völkerrechtswidrigen Rückführungen und lassen Menschen bewusst ertrinken. Statt Menschenrechte aktiv und kompromisslos zu schützen, werden sie von europäischen als auch von deutschen Politiker*innen missachtet und als Verhandlungsgegenstand missbraucht. Das nehmen wir nicht hin und klagen die Verantwortlichen dieser Menschenrechtsverletzungen an!  Wir wollen ein Deutschland und ein Europa, in dem Menschenrechte #unverhandelbar sind! Denn die viel zitierten Reden von europäischen Werten und Menschenrechten haben nur dann einen Wert, wenn sie für alle gelten - an Europas Grenzen als auch in den EU-Mitgliedsstaaten. Wir fordern von der neuen Bundesregierung:   Die sofortige Evakuierung aller Lager an den EU-Außengrenzen und die Schaffung legislativer Grundlagen zur selbstbestimmten Aufnahme von Kommunen und Ländern.Menschen dürfen nicht länger in Lagern an den Außengrenzen festgehalten werden, sondern müssen sicher, ohne Hindernisse und vor allem selbstbestimmt in europäische Länder einreisen dürfen, die diese Menschen aufnehmen. Wir fordern die Gewährung von sicheren und legalen Einreisemöglichkeiten nach Deutschland für alle Menschen, die in diesem Land leben möchten. Dazu muss es Kommunen und Ländern ermöglicht werden, die Aufnahme von Menschen selbstbestimmt durchzuführen. Die dazu benötigte legislative Grundlage muss die Bundesregierung schaffen. Das Ende deutscher Beteiligung an allen Frontex- und EUNAVFOR MED-Einsätzen.Die deutsche Bundesregierung muss die Beteiligung - finanzieller, personeller und technischer Natur - an allen Frontex- und EUNAVFOR MED-Einsätzen sofort beenden. Ferner muss sich die Bundesregierung für die Auflösung von Frontex einsetzen - einer Agentur die sowohl an Land als auch auf See systematisch, direkt oder indirekt, Menschenrechte bricht. Zum Zweck der Migrationsabwehr finden an den EU-Außengrenzen Push- und Pullbacks statt - illegale Zurückweisungen von Menschen in das Land, aus dem sie geflohen sind. Diese Push- und Pullbacks werden je nach Region von unterschiedlichen Akteur*innen ausgeführt. Im zentralen Mittelmeer ist es die sogenannte libysche Küstenwache im Auftrag der EU, und in Kooperation mit europäischen Akteur*innen wie Frontex und EUNAVFOR MED, die Menschen auf ihrer Flucht über das Mittelmeer abfängt und völkerrechtswidrig nach Libyen zurückschleppt. Im östlichen Mittelmeer, der Ägäis, finden Push-Backs durch die griechische Küstenwache und Frontex statt. Durch die Beteiligung an diesen Einsätzen, trägt die Bundesregierung aktiv zu massiven Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen bei. Staatlich organisierte Seenotrettung und ein Ende der Kriminalisierung ziviler Seenotrettung. Zivile Seenotrettungsorganisationen haben sich nur gegründet, weil Staaten ihrer Verpflichtung zur Rettung von Menschen nicht nachgekommen sind und dem mutwilligen Sterbenlassen nicht weiter tatenlos zugesehen werden konnte. Wir fordern die deutsche Bundesregierung mit Nachdruck auf, sich sowohl finanziell als auch logistisch für ein flächendeckendes staatliches Seenotrettungsprogramm einzusetzen und somit dazu beizutragen, dass dem rassistisch motivierten Sterbenlassen ein Ende gesetzt und  internationales Recht wieder gewahrt wird.Gleichzeitig fordern wir den konsequenten Einsatz gegen jede Form von Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung, sowohl im Kontext nationaler Gesetzesverschärfungen als auch auf diplomatischer Ebene mit anderen EU-Staaten. Sichere und legale Fluchtwege und die Gewährleistung des individuellen Rechts auf Asyl. Menschen müssen über sichere und legale Zugangswege Europa erreichen, um hier ihr Recht auf Asyl wahrnehmen zu können. Dass die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten durch Grenz- und Abschottungspolitiken versuchen, dies zu untergraben, bricht internationales Recht.Wir fordern tatsächliche faire Asylverfahren. Dazu gehört garantierte kostenlose Rechtsberatung und -beistand, Dolmetscher:innen in der Herkunftssprache und Identitätsklärung ohne unbedingte Passbeschaffung. Familien müssen uneingeschränkt nachgezogen werden können. Das beinhaltet die Anerkennung alternativer Dokumente als Nachweis jeglicher Formen der Familienzusammengehörigkeit. Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete müssen gestoppt werden. Geduldete dieser Länder benötigen ein Bleiberecht in Deutschland. Wir fordern das Recht nach Deutschland zu Kommen und zu Bleiben. -––––––––––––––––– Unterstützt von: Seebrücke, #LeaveNoOneBehind, Sea‑Watch, PRO ASYL, United4Rescue - Gemeinsam Retten, borderline-europe, Oxfam Deutschland, Europe Must Act, Kein Mensch ist Illegal Hanau, Sea-Eye, Sächsicher Flüchtlingsrat, Open Knowledge Foundation, Medibüro Berlin, Bewegungsfreiheit, Wir packen's an, Balkanbrücke, Wir sind alle MITTENDRIN, Omas gegen Rechts Berlin, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Flüchtlingsrat Hamburg, #EuropeCares, Aachener Netzwerk, Henastoibande, SOS Bihać, Hamburger Hilfskonvoi, People4People, Zusammenleben Willkommen, Herzogenaurach packt an, STELP, Hermine, GrenzenloseHilfe.de, Human Aid Collective, Humanistische Union OV Lübeck, Humanistische Union (Bundesverband), Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF), RESQSHIP, medico international & von vielen mehr! Mehr Infos, Aktionen und für die Kampagne spenden auf https://unverhandelbar.jetzt

#Unverhandelbar
29,849 supporters
Petitioning Ralph Brinkhaus, Dr. Dietmar Bartsch, Dr. Anton Hofreiter, Dr. Alexander Gauland, Dr. Alice Weidel, Angela Merkel (CDU), Annegret Kramp-Karrenbauer, Saskia Esken, Norbert Walter-Borjans, Annalena B...

Menschen mit Down-Syndrom sollen nicht aussortiert werden!

Mein Name ist Natalie Dedreux. Ich bin 20 Jahre alt. Ich habe das Down-Syndrom. Ich habe das einundzwanzigste Chromosom dreimal. Mein Leben mit Down-Syndrom ist cool. Aber ich habe Angst, dass es weniger Menschen mit Down-Syndrom geben wird, wegen dem Bluttest bei schwangeren Frauen auf Down-Syndrom. Ich will nicht, dass die Krankenkasse den Bluttest bezahlt. Es gibt einen Bluttest. Der Arzt nimmt das Blut ab von den schwangeren Frauen. Dann trennt man das Blut von der Mutter und vom Ungeborenen und dann kann man feststellen, ob das Ungeborene das Down-Syndrom hat. Man kann das vor der zwölften Schwangerschaftswoche machen, in der Früherkennung.In Zukunft wollen die Krankenkassen das bezahlen. Die Politiker in Berlin entscheiden das. Die Politiker wollen eine Debatte machen. Das ist wo man redet miteinander, im Bundestag.Ich will nicht, dass die Krankenkasse das Ganze bezahlt. Wenn die schwangeren Frauen sehen, ob das Ungeborene Down-Syndrom hat, dann werden sie sich gegen uns erst mal entscheiden.Ich glaube, die wollen uns nicht haben, weil die Angst haben. Ich verstehe nicht, warum Angst da ist. Ich finde das schlimm, weil es sonst weniger Menschen mit Down-Syndrom auf der Welt gibt. Also ich finde es wichtig, dass es Menschen mit Down-Syndrom auf der Welt gibt.Ihr sollt nicht mehr so viel Angst vor uns haben. Es ist doch cool auf der Welt zu sein mit Down-Syndrom.Und ich will sagen, dass alle die gleichen Rechte haben. Das steht im Grundgesetz. Die Politiker sollen sich entscheiden. Ich will, dass die Politiker Gesetze machen. Da soll stehen, dass die Krankenkasse den Bluttest nicht bezahlt.Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich unterstützt und unterschreibt.Natalie Dedreux____Erstunterzeichner:Jan Grünig (Schauspieler mit Down-Syndrom)Katharina Wackernagel (Schauspielerin ohne Down-Syndrom)Marian Mewes (notjustdown-Blogger mit Down-Syndrom)Tabea Mewes (notjustdown-Blogger ohne Down-Syndrom)Arthur Hackenthal (Blogger mit Down-Syndrom)Marie Zilske (Bildungsfachkraft-Auszubildende mit Down-Syndrom)Nico Randel (Schauspieler mit Down-Syndrom)Raul Krauthausen (Aktivist ohne Down-Syndrom)Deutsches Down-Syndrom InfoCenterDown-Syndrom Netzwerk Deutschland e.V.downsyndromberlin e.V.Down-Syndrom bereichert: Elterninitiative Trisomie21mittendrin e.V. KölnRambaZamba TheaterZBK e.V. – Circus Sonnenstich

Natalie Dedreux
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