Sichert die Zukunft des ärztlichen Nachwuchses jetzt!


Sichert die Zukunft des ärztlichen Nachwuchses jetzt!
Das Problem
Zum Video der Weiterbildungskampagne des BDC
Update 21. August 2025:
Wir haben am 21. August 2025 unsere Stellungnahme zum Krankenhausreformvebesserungsgesetz (KHAG) beim Bundesministerium für Gesundheit eingereicht. Aus Sicht des BDC bietet der Referentenentwurf Chancen, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück. Tiefgreifende systematische Veränderungen sind bislang ausgeblieben. So finden die Weiterbildung und deren Finanzierung keine weitergehende Berücksichtigung und auch die vielfach kritisierten Regelungen zu Hybrid-DRG wurden nicht revidiert. Dies zeigt, dass die ärztliche und insbesondere die chirurgische Community unbedingt am Ball bleiben muss, um sich das viel versprochene Gehör der neuen Ministerin zu verschaffen.
Update 25. Juni 2025:
Wir lassen nicht locker im politischen Diskurs! Der BDC verstärkt seine Weiterbildungskampagne in seinen Kommunikationskanälen mit einem absurd anmutenden Comic. Der Plot: absurd oder bald Realität? Seit heute läuft dieser mit dem inzwischen bekannten gelben Männchen und dem „chirurgischen Problem“. Unser Ziel ist es durchzusetzen, dass die Belange der ärztlichen Weiterbildung bei der Umsetzung der Krankenhausreform berücksichtigt werden.
Unterstützen Sie uns! Unterschreiben Sie die Petition und teilen Sie die Kampagne in Ihren beruflichen und privaten Netzwerken! Jede Stimme zählt!
Update 27. Mai 2025
Erfolg! Der Deutsche Ärztetag 2025 hat in Leipzig einen Beschluss gefasst, der die Vertragspartner gemäß § 17b Krankenhausfinanzierungsgesetz auffordert, die gesetzlich vorgeschriebene Finanzierung der mit der ärztlichen Weiterbildung verbundenen Mehrkosten endlich fristgerecht und konsequent umzusetzen. Der Antrag wurde fachübergreifend von anästhesiologischen, chirurgischen und internistischen Delegierten eingebracht.
An das Bundesgesundheitsministerium, namentlich Bundesgesundheitsminister Herrn Professor Dr. Karl Lauterbach.
Bundesweite Aktion: Ärztinnen und Ärzte fordern die Regierung auf, die fachärztliche Weiterbildung auf transparente und faire Weise finanziell zu sichern, da sie sonst in Zukunft nicht mehr stattfinden kann!
Als Vertreter von Fachärztinnen und Fachärzten in Deutschland sehen wir die zukünftige medizinische Versorgung akut gefährdet, wenn sich die Rahmenbedingungen der fachärztlichen Weiterbildung durch die Ignoranz der Politik weiter verschlechtern.
Daher fordern wir die Politik auf, die Weiterbildung zur Fachärztin und zum Facharzt mit in den Fokus ihrer Arbeit zu stellen, vor allem im Rahmen der Ausarbeitung des Krankenhausversorgungs-verbesserungsgesetzes (KHVVG) als Teil der Krankenhausreform. Die fachärztliche Weiterbildung muss dringend an die Entwicklungen auf dem Gesundheits- und Arbeitsmarkt angepasst werden. Ansonsten wird die Attraktivität der fachärztlichen Tätigkeit beim Nachwuchs weiter sinken. Da wir bereits jetzt schon einen Nachwuchsmangel erleiden, ist diese Entwicklung für die medizinische Versorgung in Deutschland fatal.
Grundlage für alle Anpassungen der ärztlichen Weiterbildung, die sich u.a. durch die Krankenhausreform ergeben, ist eine transparente und gesicherte Kompensation der Kosten, die den Ausbildungsstätten – seien es Krankenhäuser oder Praxen – entstehen. Die Finanzierung der Weiterbildung ist ein gesellschaftliches Anliegen und kann nicht nur aus bestehenden Ressourcen realisiert werden, die dann in der übrigen Versorgung fehlen. Die Sicherung einer auskömmlichen Finanzierung ist ureigene Aufgabe des Bundesgesundheitsministeriums, wird aber schon lange ignoriert! Jetzt ist endlich Handeln angesagt, denn was den fachärztlichen Nachwuchs betrifft, steht die Uhr auf fünf vor 12.
So prekär ist die Weiterbildung heute schon
Laut der Ärztestatistik 2023 der Bundesärztekammer bleibt seit vier Jahren das Wachstum der Zahl an Ärztinnen und Ärzten in Deutschland hinter den Erwartungen zurück und das bei weiterhin steigendem Behandlungsbedarf!
Wir dürfen nicht zulassen, dass die enorme Arbeitsverdichtung, gepaart mit einem zunehmenden Fachkräftemangel und einer Reduktion der Qualität der Weiterbildung letztendlich eine Gefährdung für die Patientenversorgung darstellt!
Die fachärztliche Weiterbildung steht bereits jetzt vor erheblichen Herausforderungen. Durch die geplante Krankenhausreform kommen neue bürokratische und organisatorische Hürden hinzu, die zu einem erheblichen Qualitätsverlust der fachärztlichen Weiterbildung führen können. Wenn jetzt auch noch die Finanzierung völlig ungeklärt ist, stehen wir vor dem Kollaps. Denn so möchte niemand arbeiten. Wir appellieren daher an die Politik: Handeln Sie jetzt! Implementieren Sie eine gesicherte Refinanzierung der fachärztlichen Weiterbildung in Klinik und Praxis auf breiter gesellschaftlicher Basis – wir liefern Ihnen konkrete Lösungsmodelle dafür!
Die derzeitige Situation der Weiterbildung stellt angehende Fachärztinnen und Fachärzte sowie die Weiterbildungsermächtigten vor Herausforderungen aufgrund von Strukturproblemen und Ressourcenmangel. Vor diesem Hintergrund bietet das Reformvorhaben aber auch eine einzigartige Chance, bestehende Probleme und Herausforderungen in den Blick zu nehmen.
Zur Finanzierung schlagen wir konkret vor:
- Einführung extrabudgetärer Zuschläge, gekoppelt an DRG (stationär) und Behandlungsfälle (vertragsärztlich) exklusiv für weiterbildende Einrichtungen. Bemessungsgrundlage für die Höhe der (gedeckelten) Zuschläge ist die Förderung gemäß § 75a SGB V unter Berücksichtigung der Wirtschaftsleistung von Ärzt:innen in Weiterbildung.
Auch die Ärztekammern tragen mit ihrer Arbeit für die ärztliche Weiterbildung ein hohes Maß an Verantwortung. Wir messen der Arbeit der Ärztekammern einen hohen Stellenwert bei und unterstützen sie in ihren Bestrebungen. Insbesondere setzen wir uns für folgende Maßnahmen ein:
- Transparenz für Weiterbilder und Weiterzubildende sowie Entwicklung und Förderung von sektorenübergreifenden Weiterbildungsverbünden. Die Weiterbildungsstätten mit ihren Angeboten müssen für Ärztinnen und Ärzte in einem digitalen Verzeichnis einsehbar sein, damit sie sich jederzeit informieren können, in welcher Institution welche Inhalte und Kompetenzen erworben werden können.
- Voraussetzungen für funktionierende Weiterbildungsverbünde sind rechtssichere Arbeitsverträge, eine Angleichung der Gehälter und die Klärung der Berufshaftpflicht bei Orts- beziehungsweise Arbeitgeberwechseln für die Weiterzubildenden.
- Entbürokratisierung und Vereinheitlichung der Erlangung einer Weiterbildungsbefugnis. Die Beantragung und Erteilung einer Weiterbildungsbefugnis muss unbürokratisch erfolgen und modular möglich sein, vor allem abgestellt auf Inhalte und nicht ausschließlich auf Zeiträume. Die Kriterien für die Befugnis-Erteilung müssen bundesweit angeglichen und transparent gestaltet werden.
Zum Erhalt einer guten medizinischen Versorgung ist es zwingend erforderlich, ausreichend Nachwuchs zu rekrutieren und gut auszubilden und das bestehende Personal durch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen langfristig zu halten!
Mehr zum Engagement des BDC für die fachärztliche Weiterbildung:
Positionspapier der Gemeinsamen Weiterbildungskommission Chirurgie (BDC und Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, DGCH)
Handeln statt streiten: Gute Bedingungen für gute Qualität
BDC fordert sektorenübergreifende Rotation und geregelte Finanzierung für die chirurgische Weiterbildung
BÄK-Präsident Reinhardt spricht im BDC-Podcast über die aktuelle Ärztestatistik
Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. ist Europas größte Chirurg:innenvereinigung. Unter unserem Dach setzen sich Vertreter und Vertreterinnen sämtlicher chirurgischer Disziplinen dafür ein, Ihre berufspolitischen Belange zu vertreten.

Das Problem
Zum Video der Weiterbildungskampagne des BDC
Update 21. August 2025:
Wir haben am 21. August 2025 unsere Stellungnahme zum Krankenhausreformvebesserungsgesetz (KHAG) beim Bundesministerium für Gesundheit eingereicht. Aus Sicht des BDC bietet der Referentenentwurf Chancen, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück. Tiefgreifende systematische Veränderungen sind bislang ausgeblieben. So finden die Weiterbildung und deren Finanzierung keine weitergehende Berücksichtigung und auch die vielfach kritisierten Regelungen zu Hybrid-DRG wurden nicht revidiert. Dies zeigt, dass die ärztliche und insbesondere die chirurgische Community unbedingt am Ball bleiben muss, um sich das viel versprochene Gehör der neuen Ministerin zu verschaffen.
Update 25. Juni 2025:
Wir lassen nicht locker im politischen Diskurs! Der BDC verstärkt seine Weiterbildungskampagne in seinen Kommunikationskanälen mit einem absurd anmutenden Comic. Der Plot: absurd oder bald Realität? Seit heute läuft dieser mit dem inzwischen bekannten gelben Männchen und dem „chirurgischen Problem“. Unser Ziel ist es durchzusetzen, dass die Belange der ärztlichen Weiterbildung bei der Umsetzung der Krankenhausreform berücksichtigt werden.
Unterstützen Sie uns! Unterschreiben Sie die Petition und teilen Sie die Kampagne in Ihren beruflichen und privaten Netzwerken! Jede Stimme zählt!
Update 27. Mai 2025
Erfolg! Der Deutsche Ärztetag 2025 hat in Leipzig einen Beschluss gefasst, der die Vertragspartner gemäß § 17b Krankenhausfinanzierungsgesetz auffordert, die gesetzlich vorgeschriebene Finanzierung der mit der ärztlichen Weiterbildung verbundenen Mehrkosten endlich fristgerecht und konsequent umzusetzen. Der Antrag wurde fachübergreifend von anästhesiologischen, chirurgischen und internistischen Delegierten eingebracht.
An das Bundesgesundheitsministerium, namentlich Bundesgesundheitsminister Herrn Professor Dr. Karl Lauterbach.
Bundesweite Aktion: Ärztinnen und Ärzte fordern die Regierung auf, die fachärztliche Weiterbildung auf transparente und faire Weise finanziell zu sichern, da sie sonst in Zukunft nicht mehr stattfinden kann!
Als Vertreter von Fachärztinnen und Fachärzten in Deutschland sehen wir die zukünftige medizinische Versorgung akut gefährdet, wenn sich die Rahmenbedingungen der fachärztlichen Weiterbildung durch die Ignoranz der Politik weiter verschlechtern.
Daher fordern wir die Politik auf, die Weiterbildung zur Fachärztin und zum Facharzt mit in den Fokus ihrer Arbeit zu stellen, vor allem im Rahmen der Ausarbeitung des Krankenhausversorgungs-verbesserungsgesetzes (KHVVG) als Teil der Krankenhausreform. Die fachärztliche Weiterbildung muss dringend an die Entwicklungen auf dem Gesundheits- und Arbeitsmarkt angepasst werden. Ansonsten wird die Attraktivität der fachärztlichen Tätigkeit beim Nachwuchs weiter sinken. Da wir bereits jetzt schon einen Nachwuchsmangel erleiden, ist diese Entwicklung für die medizinische Versorgung in Deutschland fatal.
Grundlage für alle Anpassungen der ärztlichen Weiterbildung, die sich u.a. durch die Krankenhausreform ergeben, ist eine transparente und gesicherte Kompensation der Kosten, die den Ausbildungsstätten – seien es Krankenhäuser oder Praxen – entstehen. Die Finanzierung der Weiterbildung ist ein gesellschaftliches Anliegen und kann nicht nur aus bestehenden Ressourcen realisiert werden, die dann in der übrigen Versorgung fehlen. Die Sicherung einer auskömmlichen Finanzierung ist ureigene Aufgabe des Bundesgesundheitsministeriums, wird aber schon lange ignoriert! Jetzt ist endlich Handeln angesagt, denn was den fachärztlichen Nachwuchs betrifft, steht die Uhr auf fünf vor 12.
So prekär ist die Weiterbildung heute schon
Laut der Ärztestatistik 2023 der Bundesärztekammer bleibt seit vier Jahren das Wachstum der Zahl an Ärztinnen und Ärzten in Deutschland hinter den Erwartungen zurück und das bei weiterhin steigendem Behandlungsbedarf!
Wir dürfen nicht zulassen, dass die enorme Arbeitsverdichtung, gepaart mit einem zunehmenden Fachkräftemangel und einer Reduktion der Qualität der Weiterbildung letztendlich eine Gefährdung für die Patientenversorgung darstellt!
Die fachärztliche Weiterbildung steht bereits jetzt vor erheblichen Herausforderungen. Durch die geplante Krankenhausreform kommen neue bürokratische und organisatorische Hürden hinzu, die zu einem erheblichen Qualitätsverlust der fachärztlichen Weiterbildung führen können. Wenn jetzt auch noch die Finanzierung völlig ungeklärt ist, stehen wir vor dem Kollaps. Denn so möchte niemand arbeiten. Wir appellieren daher an die Politik: Handeln Sie jetzt! Implementieren Sie eine gesicherte Refinanzierung der fachärztlichen Weiterbildung in Klinik und Praxis auf breiter gesellschaftlicher Basis – wir liefern Ihnen konkrete Lösungsmodelle dafür!
Die derzeitige Situation der Weiterbildung stellt angehende Fachärztinnen und Fachärzte sowie die Weiterbildungsermächtigten vor Herausforderungen aufgrund von Strukturproblemen und Ressourcenmangel. Vor diesem Hintergrund bietet das Reformvorhaben aber auch eine einzigartige Chance, bestehende Probleme und Herausforderungen in den Blick zu nehmen.
Zur Finanzierung schlagen wir konkret vor:
- Einführung extrabudgetärer Zuschläge, gekoppelt an DRG (stationär) und Behandlungsfälle (vertragsärztlich) exklusiv für weiterbildende Einrichtungen. Bemessungsgrundlage für die Höhe der (gedeckelten) Zuschläge ist die Förderung gemäß § 75a SGB V unter Berücksichtigung der Wirtschaftsleistung von Ärzt:innen in Weiterbildung.
Auch die Ärztekammern tragen mit ihrer Arbeit für die ärztliche Weiterbildung ein hohes Maß an Verantwortung. Wir messen der Arbeit der Ärztekammern einen hohen Stellenwert bei und unterstützen sie in ihren Bestrebungen. Insbesondere setzen wir uns für folgende Maßnahmen ein:
- Transparenz für Weiterbilder und Weiterzubildende sowie Entwicklung und Förderung von sektorenübergreifenden Weiterbildungsverbünden. Die Weiterbildungsstätten mit ihren Angeboten müssen für Ärztinnen und Ärzte in einem digitalen Verzeichnis einsehbar sein, damit sie sich jederzeit informieren können, in welcher Institution welche Inhalte und Kompetenzen erworben werden können.
- Voraussetzungen für funktionierende Weiterbildungsverbünde sind rechtssichere Arbeitsverträge, eine Angleichung der Gehälter und die Klärung der Berufshaftpflicht bei Orts- beziehungsweise Arbeitgeberwechseln für die Weiterzubildenden.
- Entbürokratisierung und Vereinheitlichung der Erlangung einer Weiterbildungsbefugnis. Die Beantragung und Erteilung einer Weiterbildungsbefugnis muss unbürokratisch erfolgen und modular möglich sein, vor allem abgestellt auf Inhalte und nicht ausschließlich auf Zeiträume. Die Kriterien für die Befugnis-Erteilung müssen bundesweit angeglichen und transparent gestaltet werden.
Zum Erhalt einer guten medizinischen Versorgung ist es zwingend erforderlich, ausreichend Nachwuchs zu rekrutieren und gut auszubilden und das bestehende Personal durch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen langfristig zu halten!
Mehr zum Engagement des BDC für die fachärztliche Weiterbildung:
Positionspapier der Gemeinsamen Weiterbildungskommission Chirurgie (BDC und Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, DGCH)
Handeln statt streiten: Gute Bedingungen für gute Qualität
BDC fordert sektorenübergreifende Rotation und geregelte Finanzierung für die chirurgische Weiterbildung
BÄK-Präsident Reinhardt spricht im BDC-Podcast über die aktuelle Ärztestatistik
Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. ist Europas größte Chirurg:innenvereinigung. Unter unserem Dach setzen sich Vertreter und Vertreterinnen sämtlicher chirurgischer Disziplinen dafür ein, Ihre berufspolitischen Belange zu vertreten.

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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 29. August 2024 erstellt