Überprüfung der AP1 26 in den IT-Berufen hinsichtlich Fairness, Vergleichbarkeit und Zeit
Überprüfung der AP1 26 in den IT-Berufen hinsichtlich Fairness, Vergleichbarkeit und Zeit
Das Problem
Wir, die Auszubildenden in den IT-Berufen in Baden-Württemberg, möchten auf mögliche strukturelle Probleme bei der diesjährigen Abschlussprüfung Teil 1 (AP1) aufmerksam machen.
Nach übereinstimmenden Rückmeldungen vieler Prüflinge bestehen Hinweise darauf, dass die aktuelle Prüfung in mehreren Punkten von den Prüfungen der Vorjahre (2022–2025) abweicht. Insbesondere werden der Schwierigkeitsgrad sowie die Gestaltung der Aufgabenstellungen als teilweise deutlich verändert beschrieben. Dies erschwerte aus Sicht vieler Auszubildender eine verlässliche und zielgerichtete Vorbereitung.
Ein zentraler Aspekt betrifft die Vergleichbarkeit der Prüfung zwischen den verschiedenen IT-Berufen. Die AP1 wird von vier unterschiedlichen Ausbildungsberufen (IT-Systemelektroniker/in, Fachinformatiker/in, Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management sowie Kaufmann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement) einheitlich absolviert, obwohl sich die fachlichen Schwerpunkte in der Ausbildung unterscheiden. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass Inhalte der Lernfelder BfK B, BfK I und BfK S unterschiedlich intensiv vermittelt werden. Daraus können unterschiedliche Voraussetzungen bei der Bearbeitung einzelner Aufgaben entstehen.
Ein weiterer häufig genannter Punkt betrifft die Bearbeitungszeit. Viele Prüflinge berichten, dass trotz vorhandener fachlicher Kenntnisse nicht alle Aufgaben vollständig bearbeitet werden konnten. Dies deutet darauf hin, dass neben der fachlichen Kompetenz auch der Zeitdruck einen erheblichen Einfluss auf das Prüfungsergebnis gehabt haben könnte.
Zudem wurde mehrfach angemerkt, dass einzelne Aufgaben Inhalte voraussetzten, die in der Ausbildung nicht in vergleichbarer Tiefe behandelt wurden. Dies betrifft beispielsweise Themenbereiche wie CSV-Verarbeitung oder RAID-Systeme, die in einigen Ausbildungsgängen unterschiedlich stark gewichtet sind.
Eine Prüfung sollte die im Rahmen der Ausbildung vermittelten Kompetenzen fair, nachvollziehbar und vergleichbar abbilden. Wenn jedoch sowohl Schwierigkeitsgrad als auch Zeitvorgaben und Aufgabenstruktur deutlich von bisherigen Standards abweichen und gleichzeitig unterschiedliche Ausbildungsprofile berücksichtigt werden müssen, kann die Vergleichbarkeit eingeschränkt sein.
Wir fordern daher:
- eine fachliche Überprüfung der AP1-Prüfung hinsichtlich Schwierigkeitsgrad und Zeitvorgaben
- eine Bewertung der Vergleichbarkeit mit den Prüfungen der Vorjahre
- die Prüfung geeigneter Maßnahmen zum Ausgleich möglicher Benachteiligungen der Prüflinge
- eine transparente Kommunikation der Ergebnisse

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Das Problem
Wir, die Auszubildenden in den IT-Berufen in Baden-Württemberg, möchten auf mögliche strukturelle Probleme bei der diesjährigen Abschlussprüfung Teil 1 (AP1) aufmerksam machen.
Nach übereinstimmenden Rückmeldungen vieler Prüflinge bestehen Hinweise darauf, dass die aktuelle Prüfung in mehreren Punkten von den Prüfungen der Vorjahre (2022–2025) abweicht. Insbesondere werden der Schwierigkeitsgrad sowie die Gestaltung der Aufgabenstellungen als teilweise deutlich verändert beschrieben. Dies erschwerte aus Sicht vieler Auszubildender eine verlässliche und zielgerichtete Vorbereitung.
Ein zentraler Aspekt betrifft die Vergleichbarkeit der Prüfung zwischen den verschiedenen IT-Berufen. Die AP1 wird von vier unterschiedlichen Ausbildungsberufen (IT-Systemelektroniker/in, Fachinformatiker/in, Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management sowie Kaufmann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement) einheitlich absolviert, obwohl sich die fachlichen Schwerpunkte in der Ausbildung unterscheiden. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass Inhalte der Lernfelder BfK B, BfK I und BfK S unterschiedlich intensiv vermittelt werden. Daraus können unterschiedliche Voraussetzungen bei der Bearbeitung einzelner Aufgaben entstehen.
Ein weiterer häufig genannter Punkt betrifft die Bearbeitungszeit. Viele Prüflinge berichten, dass trotz vorhandener fachlicher Kenntnisse nicht alle Aufgaben vollständig bearbeitet werden konnten. Dies deutet darauf hin, dass neben der fachlichen Kompetenz auch der Zeitdruck einen erheblichen Einfluss auf das Prüfungsergebnis gehabt haben könnte.
Zudem wurde mehrfach angemerkt, dass einzelne Aufgaben Inhalte voraussetzten, die in der Ausbildung nicht in vergleichbarer Tiefe behandelt wurden. Dies betrifft beispielsweise Themenbereiche wie CSV-Verarbeitung oder RAID-Systeme, die in einigen Ausbildungsgängen unterschiedlich stark gewichtet sind.
Eine Prüfung sollte die im Rahmen der Ausbildung vermittelten Kompetenzen fair, nachvollziehbar und vergleichbar abbilden. Wenn jedoch sowohl Schwierigkeitsgrad als auch Zeitvorgaben und Aufgabenstruktur deutlich von bisherigen Standards abweichen und gleichzeitig unterschiedliche Ausbildungsprofile berücksichtigt werden müssen, kann die Vergleichbarkeit eingeschränkt sein.
Wir fordern daher:
- eine fachliche Überprüfung der AP1-Prüfung hinsichtlich Schwierigkeitsgrad und Zeitvorgaben
- eine Bewertung der Vergleichbarkeit mit den Prüfungen der Vorjahre
- die Prüfung geeigneter Maßnahmen zum Ausgleich möglicher Benachteiligungen der Prüflinge
- eine transparente Kommunikation der Ergebnisse

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Petition am 14. April 2026 erstellt