Überdenken Sie die Leinenpflicht in Hochheim am Main!

Das Problem

**Petition: Artgerechte Hundeauslauf-Regelungen für Hochheim am Main!**

Vollumfänglicher siebenmonatiger Leinenzwang ohne Ausweisung von Auslaufflächen auf den Hochheimer Mainwiesen – Vollumfänglicher ganzjähriger Leinenzwang ohne Ausweisung von Auslaufflächen im gesamten Hochheimer Stadtgebiet   

1. **Tierschutz** (§ 2 TierSchG):  
   Eine monatelange Leinenpflicht ohne Ausweichmöglichkeiten widerspricht dem artgerechten Bewegungsbedürfnis von Hunden.  

2. **Rechtsprechung**:  
   Pauschale Leinenpflichten wurden bereits gekippt (BVerwG 6 C 12.09; OVG Lüneburg 12 LC 191/17). Der Hessische VGH (8 B 1576/17) fordert konkrete Nachweise für Wildtiergefährdungen.  

3. **Fehlende Alternativen**:  
   Die großflächigen Mainwiesen bieten Raum für differenzierte Lösungen – ein pauschales Verbot ist unverhältnismäßig.  

**Unsere Forderungen:**  
✅ **Abschaffung der Pauschalregelung**  
✅ **Ausweisung von Freilaufzonen**  
✅ **Transparente Prüfung** des tatsächlichen Schutzbedarfs  

Unterschreiben Sie für eine faire Lösung, die Tierwohl und Naturschutz vereint!

 

In Hessen ist die Einführung einer **allgemeinen Leinenpflicht für Hunde** von **1. März bis 30. September** ohne Ausweisung geeigneter Ausgleichsflächen **rechtlich problematisch**. Hier sind die relevanten Punkte:

### 1. **Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)**
   - Nach § 28 Abs. 2 BNatSchG dürfen Hunde in der freien Landschaft (z. B. Wälder, Wiesen, Feldwege) **nur angeleint** werden, wenn dies zur Vermeidung von Wild- oder Nutztierstörungen erforderlich ist.
   - Eine **pauschale Leinenpflicht** ohne konkrete Gefährdungsabschätzung könnte als unverhältnismäßig gelten, wenn keine ausreichende Begründung vorliegt.

### 2. **Hessisches Ausführungsgesetz (HAGBNatSchG)**
   - § 21 HAGBNatSchG konkretisiert, dass Kommunen Regelungen für Hunde treffen können, **aber nur, wenn dies zum Schutz von Wildtieren, Brutvögeln oder Biotopen notwendig ist**.
   - Eine **flächendeckende Leinenpflicht über mehrere Monate** ohne Ausweisung von Ausweichflächen könnte gegen das **Übermaßverbot** verstoßen, wenn weniger einschneidende Maßnahmen möglich wären (z. B. zeitlich oder räumlich begrenzte Leinenpflicht).

### 3. **Rechtsprechung & Verhältnismäßigkeit**
   - Gerichte haben in der Vergangenheit entschieden, dass eine Leinenpflicht nur dann zulässig ist, wenn:
     - eine **konkrete Gefahr für wildlebende Tiere** besteht (z. B. in Naturschutzgebieten),
     - **Ausweichmöglichkeiten** für Hundehalter vorhanden sind (z. B. ausgewiesene Freilaufflächen).
   - Eine **generelle Leinenpflicht ohne Alternativflächen** könnte als **unverhältnismäßig** angesehen werden.

### 4. **Kommunale Satzungsbefugnis**
   - Kommunen haben zwar das Recht, Hundeverordnungen zu erlassen (§ 18 HGO), aber diese müssen im Einklang mit übergeordnetem Recht stehen.
   - Eine **generelle Regelung ohne Ausgleichsflächen** könnte als **unverhältnismäßiger Eingriff in die Eigentumsfreiheit** (Art. 14 GG) und die allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 GG) gewertet werden.

### **Fazit:**
Eine hessische Kommune kann **keine generelle Leinenpflicht von März bis September einführen, ohne Ausgleichsflächen anzubieten**, es sei denn, sie kann nachweisen, dass dies **zwingend zum Schutz der Tierwelt erforderlich** ist und keine milderen Mittel zur Verfügung stehen. Andernfalls wäre die Regelung **rechtswidrig** 

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Michael KockPetitionsstarter*in

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Das Problem

**Petition: Artgerechte Hundeauslauf-Regelungen für Hochheim am Main!**

Vollumfänglicher siebenmonatiger Leinenzwang ohne Ausweisung von Auslaufflächen auf den Hochheimer Mainwiesen – Vollumfänglicher ganzjähriger Leinenzwang ohne Ausweisung von Auslaufflächen im gesamten Hochheimer Stadtgebiet   

1. **Tierschutz** (§ 2 TierSchG):  
   Eine monatelange Leinenpflicht ohne Ausweichmöglichkeiten widerspricht dem artgerechten Bewegungsbedürfnis von Hunden.  

2. **Rechtsprechung**:  
   Pauschale Leinenpflichten wurden bereits gekippt (BVerwG 6 C 12.09; OVG Lüneburg 12 LC 191/17). Der Hessische VGH (8 B 1576/17) fordert konkrete Nachweise für Wildtiergefährdungen.  

3. **Fehlende Alternativen**:  
   Die großflächigen Mainwiesen bieten Raum für differenzierte Lösungen – ein pauschales Verbot ist unverhältnismäßig.  

**Unsere Forderungen:**  
✅ **Abschaffung der Pauschalregelung**  
✅ **Ausweisung von Freilaufzonen**  
✅ **Transparente Prüfung** des tatsächlichen Schutzbedarfs  

Unterschreiben Sie für eine faire Lösung, die Tierwohl und Naturschutz vereint!

 

In Hessen ist die Einführung einer **allgemeinen Leinenpflicht für Hunde** von **1. März bis 30. September** ohne Ausweisung geeigneter Ausgleichsflächen **rechtlich problematisch**. Hier sind die relevanten Punkte:

### 1. **Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)**
   - Nach § 28 Abs. 2 BNatSchG dürfen Hunde in der freien Landschaft (z. B. Wälder, Wiesen, Feldwege) **nur angeleint** werden, wenn dies zur Vermeidung von Wild- oder Nutztierstörungen erforderlich ist.
   - Eine **pauschale Leinenpflicht** ohne konkrete Gefährdungsabschätzung könnte als unverhältnismäßig gelten, wenn keine ausreichende Begründung vorliegt.

### 2. **Hessisches Ausführungsgesetz (HAGBNatSchG)**
   - § 21 HAGBNatSchG konkretisiert, dass Kommunen Regelungen für Hunde treffen können, **aber nur, wenn dies zum Schutz von Wildtieren, Brutvögeln oder Biotopen notwendig ist**.
   - Eine **flächendeckende Leinenpflicht über mehrere Monate** ohne Ausweisung von Ausweichflächen könnte gegen das **Übermaßverbot** verstoßen, wenn weniger einschneidende Maßnahmen möglich wären (z. B. zeitlich oder räumlich begrenzte Leinenpflicht).

### 3. **Rechtsprechung & Verhältnismäßigkeit**
   - Gerichte haben in der Vergangenheit entschieden, dass eine Leinenpflicht nur dann zulässig ist, wenn:
     - eine **konkrete Gefahr für wildlebende Tiere** besteht (z. B. in Naturschutzgebieten),
     - **Ausweichmöglichkeiten** für Hundehalter vorhanden sind (z. B. ausgewiesene Freilaufflächen).
   - Eine **generelle Leinenpflicht ohne Alternativflächen** könnte als **unverhältnismäßig** angesehen werden.

### 4. **Kommunale Satzungsbefugnis**
   - Kommunen haben zwar das Recht, Hundeverordnungen zu erlassen (§ 18 HGO), aber diese müssen im Einklang mit übergeordnetem Recht stehen.
   - Eine **generelle Regelung ohne Ausgleichsflächen** könnte als **unverhältnismäßiger Eingriff in die Eigentumsfreiheit** (Art. 14 GG) und die allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 GG) gewertet werden.

### **Fazit:**
Eine hessische Kommune kann **keine generelle Leinenpflicht von März bis September einführen, ohne Ausgleichsflächen anzubieten**, es sei denn, sie kann nachweisen, dass dies **zwingend zum Schutz der Tierwelt erforderlich** ist und keine milderen Mittel zur Verfügung stehen. Andernfalls wäre die Regelung **rechtswidrig** 

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Michael KockPetitionsstarter*in

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Petition am 8. Mai 2025 erstellt