Zugausfälle und Verspätungen der KVB-Linie 7

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Das Problem

Das Ärgernis über die desolaten Zustände bei den KVB ist mit Sicherheit ein strukturelles Problem und betrifft etliche Linien sowie Routen.

Da unsere Familie stark betroffen ist, schildere ich hier nur die Situation rund um die Linie 7 (Zündorf-Frechen, Frechen-Zündorf).

Auf der Strecke der Linie 7 befinden sich in Fahrtrichtung Frechen mehrere Schulen:

- Haltestelle Drehbrücke: Realschule „Im Hasental“

- Haltestelle Severinsbrücke: Gymnasium „Schaurtestraße“

- Haltestelle Deutzer Freiheit: Gymnasium „Thusneldastraße“

- Haltestelle Heumarkt: Gymnasium „Kaiserin-Augusta-Schule“ und „Friedrich-Wilhelm-Gymnasium“

- Haltestelle Neumarkt: Gesamtschule „Integrierte Gesamtschule Innenstadt“

- Haltestellen Heumarkt/Neumarkt: Umstieg für die Weiterfahrt zur Ursulinenschule in der Alstadt-Nord

Aus der Anzahl dieser vielen Schulen auf der Strecke ist bereits zu erkennen, dass sehr viele Kinder auf die Bahn angewiesen sind. Hinzu kommen etliche Berufspendler!

Insbesondere im morgendlichen Schul- und Berufsverkehr (zwischen 7:00-8:00 Uhr) kommt es seit Monaten zu Verspätungen und regelmäßigen Zugausfällen!

Die Bahnen sind in Folge von Ausfällen derart voll, dass viele Kinder nicht in die nachfolgenden Bahnen einsteigen kommen.

Ein regulärer Fahrplan und somit auch Planungssicherheit für Familien sind seit Monaten nicht gegeben.

Ich hatte bereits wiederholt an die KVB geschrieben (März 2025, Dezember 2025) und vorgeschlagen, zumindest im oben erwähnten Schul- und Berufsverkehr zwischen 7:00-8:00 Uhr eine oder zwei Bahnen zusätzlich einzusetzen. Dieser Vorschlag wurde innerhalb von einer Minute mit einem Standard-Textbaustein zur „angespannten Fahrzeug- und Personalsituation“ beantwortet.

Während der kürzlich abgelaufenen Sommerferien fanden umfangreiche Gleis- und Infrastrukturarbeiten im Rechtsrheinischen statt. Die KVB hatte in dieser Zeit Ersatzbusse eingesetzt, die auf der Strecke der Linie 7 regelmäßig und pünktlich fuhren. Dieser Umstand spricht gegen die seitens der KVB angeführte angespannte Personalsituation.

Es kann und muss nicht Aufgabe von Eltern sein, sich Gedanken darüber zu machen, weshalb die KVB es nicht organisiert bekommen, einen verlässlichen Fahrplan auf die Beine zu stellen!

Da die KVB es aber offenkundig nicht geregelt bekommen, wenden sich die Unterzeichner dieser Petition an Sie,

- die Stadt Köln, als Eigentümerin.

- die Stadtwerke Köln GmbH, mit Ihren Aufgaben der Konzernsteuerung und der strategischen Unternehmensführung.

- den Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), als öffentliche Behörde, die den Schienenverkehr u.a. finanziert und kontrolliert.

Wir erwarten eine konkrete Lösung und die Sicherstellung eines geregelten Fahrplans, damit unsere Kinder verlässlich ihren Schulweg antreten können!

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Michael KleinPetitionsstarter*in

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