Neuigkeit zur PetitionWolf wieder streng schützen – Stopp präventiver Abschüsse🐺 Update: Bundestag stimmt für Wolf im Jagdrecht – warum wir jetzt lauter werden müssen 🔊⚠️
Andrea PilkiewiczAhaus, Deutschland
08.03.2026

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

 

am 5. März 2026 hat der Deutsche Bundestag dafür gestimmt, den Wolf ins

Bundesjagdgesetz aufzunehmen. Damit wird es künftig möglich, Wölfe deutlich

leichter zu töten – auch präventiv, also ohne konkreten Schadenfall. Diese

Entscheidung stellt einen massiven Rückschritt für den Artenschutz dar und

widerspricht sowohl wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch europäischen

Naturschutzstandards.

🔗 Bundestagsbeschluss: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw10-de-bundesjagdgesetz-1150486

 

 


🐾 Was Fachorganisationen jetzt sagen


1. Naturschutzinitiative (NI): Abschussaktionen rechtlich und ethisch nicht haltbar

Die NI fordert einen sofortigen Stopp der Tötungsaktionen und warnt, dass die

Begründungen für Abschüsse oft nicht fachlich gedeckt sind. Sie betont, dass der

Wolf weiterhin eine streng geschützte Art ist und dass präventive Abschüsse gegen

EU‑Naturschutzrecht verstoßen.

🔗 Stellungnahme der NI (über Change.org): https://www.change.org/p/kein-abschuss-von-wolf-gw2672m-im-schwarzwald/u/34357541

🔗 Pressemitteilung der NI: https://naturschutz-initiative.de/aktuell/pressemitteilungen/aktion-zur-toetung-des-hornisgrinde-wolfes-sofort-stoppen-verlaengerung-der-abschussgenehmigung-rechtlich-und-ethisch-nicht-haltbar/

 


2. Menschen für Tierrechte (MFT) & WTSD: Gesetz widerspricht Wissenschaft und EU‑Recht


Die gemeinsame Stellungnahme zeigt:

 

  • Die Gesetzesänderung ist wissenschaftlich unbegründet

 

  • Sie verstößt gegen die FFH‑Richtlinie

 

  • Präventive Tötungen sind nicht vereinbar mit dem Schutzstatus des Wolfs

 

  • Herdenschutzmaßnahmen werden nicht ausreichend berücksichtigt


🔗 Vollständige Stellungnahme (PDF): https://www.tierrechte.de/wp-content/uploads/2025/12/Stellungnahme-Aenderung-BJagdG-und-BNatSchG-Wolf-MFT-und-WTSD.pdf

 


3. Wildtierschutz Deutschland: „Versagen auf ganzer Linie“
Wildtierschutz Deutschland kritisiert, dass:

 

  • es keine wissenschaftliche Grundlage für die Herabstufung des Schutzstatus gibt

 

  • das neue Gesetz die Ausrottung ganzer Rudel ermöglichen kann

 

  • Abschüsse keine Lösung für Nutztierrisse sind

 

  • Herdenschutz die einzige wirksame Maßnahme ist


🔗 Analyse von Wildtierschutz Deutschland: https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/wolf-im-bundesjagdgesetz

 


❗ Warum wir jetzt handeln müssen


Mit der Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht wird eine Tür geöffnet, die sich kaum

wieder schließen lässt. Was jetzt als „Einzelfall‑Entnahme“ bezeichnet wird, kann

schnell zu einem breiten Abschussprogramm führen — genau davor warnen alle

Fachorganisationen.

Der Wolf ist ein Schlüsselstück unseres Ökosystems. Seine Rückkehr ist ein Erfolg

jahrzehntelanger Naturschutzarbeit. Wir dürfen nicht zulassen, dass dieser Erfolg

durch politisch motivierte Entscheidungen zerstört wird.

 


✊ Was wir gemeinsam tun können

 

  • Die Petition weiter teilen

 

  • Menschen in Eurem Umfeld informieren

 

  • Die Stellungnahmen der Fachorganisationen verbreiten

 

  • Druck auf Landesregierungen und Abgeordnete erhöhen


Jede Stimme zählt — und jede Stimme schützt ein Leben.

 
💛 Danke


Ich gebe Euch Bescheid, sobald es Entwicklungen gibt, und danke Euch von

Herzen für Eure Unterstützung.

Andrea

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