Wolf wieder streng schützen – Stopp präventiver Abschüsse


Wolf wieder streng schützen – Stopp präventiver Abschüsse
Das Problem
Ziel: 1.000.000 Unterschriften für den Schutz des Wolfs in Deutschland
Mit einer Million Stimmen erhöhen wir den politischen Druck so deutlich,
dass sowohl die Bundesregierung als auch die Länder den Wolf wieder
streng schützen und präventive Abschüsse beenden müssen.
Der Wolf ist seit 2025 im EU‑Recht nicht mehr „streng geschützt“, sondern
nur noch als „geschützt“ eingestuft (Anhang V). Diese Herabstufung wurde
beschlossen, obwohl der Wolf in vielen Regionen Europas weiterhin
gefährdet ist. Die Petition kritisiert diese Entscheidung als fachlich falsch
und gefährlich für den Artenschutz – und fordert die Bundesregierung sowie
die Bundesländer zum Handeln auf.
🐺 Warum diese Entscheidung problematisch ist
Der Wolf ist noch nicht sicher.
In vielen Teilen Europas – auch in Deutschland – ist der Bestand weiterhin bedroht. Gründe sind unter
anderem Lebensraumverlust, Verkehrsunfälle, illegale Tötungen und geringe genetische Vielfalt.
Präventive Abschüsse verschärfen Konflikte.
Werden erfahrene Tiere getötet, können Rudel auseinanderbrechen. Das führt oft dazu, dass
unerfahrene Wölfe eher Nutztiere angreifen.
Deutschland ist besonders betroffen.
Als EU‑Mitglied muss Deutschland die neue Regelung umsetzen – hat aber gleichzeitig die
Verantwortung, den Artenschutz ernst zu nehmen und Fehlentwicklungen zu korrigieren.
Europa droht ein Flickenteppich an Regeln.
Unterschiedliche nationale Abschussregelungen schwächen den Schutz und sorgen für Unsicherheit.
📣 Unsere Forderungen an Bundesregierung und Länder
Der Wolf muss wieder streng geschützt werden.
Deutschland soll sich aktiv dafür einsetzen, dass die EU die Herabstufung zurücknimmt und den Wolf
wieder in den höchsten Schutzstatus aufnimmt.
Präventive Abschüsse müssen gestoppt werden.
Wölfe dürfen nicht vorsorglich getötet werden. Eingriffe dürfen nur im echten Einzelfall erfolgen –
und nur, wenn alle anderen Maßnahmen ausgeschöpft sind.
Wissenschaft statt politischem Druck.
Entscheidungen über den Schutzstatus müssen auf verlässlichen Daten beruhen, nicht auf
Stimmungen oder Lobbyinteressen.
Einheitliche Regeln in ganz Europa.
Der Wolf braucht einen klaren, gemeinsamen Schutzrahmen, damit er langfristig überleben kann.
Deutschland soll sich dafür einsetzen, dass die EU einheitliche Standards schafft.
Herdenschutz stärken statt Wölfe töten.
Gute Zäune, Herdenschutzhunde und Beratung wirken nachweislich besser als Abschüsse. Bund und
Länder müssen diese Maßnahmen konsequent fördern und vereinfachen.
🛡️ Warum Herdenschutz statt Abschuss notwendig ist
Viele Risse passieren dort, wo Herdenschutz fehlt oder mangelhaft ist
Viele Risse passieren dort, wo Zäune nicht fachgerecht aufgebaut, zu niedrig, nicht unter Strom, nicht
gewartet oder gar nicht vorhanden sind. Fehlender oder schlechter Herdenschutz wird häufig
übersehen – stattdessen wird vorschnell der Wolf verantwortlich gemacht.
Wölfe überwinden Zäune – aber vor allem, wenn diese nicht korrekt errichtet sind
Wölfe können springen, graben und lernen schnell. Ein Zaun, der zu niedrig ist oder Lücken hat, bietet
keinen Schutz. Richtig installierte Elektrozäune (90–120 cm, ausreichende Spannung, Bodenschluss,
regelmäßige Kontrolle) reduzieren Angriffe jedoch nachweislich.
Wirksamer Herdenschutz besteht aus mehreren Bausteinen
- Elektrozäune- Herdenschutzhunde
- Behirtung / Nachtpferche
- Beratung und Schulung
Dort, wo diese Maßnahmen konsequent umgesetzt werden, sinken Nutztierrisse deutlich.
Präventive Abschüsse lösen das Grundproblem nicht
Wenn Herdenschutz fehlt oder mangelhaft ist, ersetzt ein Abschuss keine strukturelle Lösung. Er kann
sogar kontraproduktiv sein, weil er Rudel destabilisiert und Konflikte verstärkt.
🌍 Bedeutung des Wolfsschutzes
Der Wolf ist ein natürlicher Bestandteil unserer Landschaft und erfüllt eine
wichtige Funktion im Ökosystem. Wird sein Schutz zu früh abgeschwächt,
besteht das Risiko, dass er erneut verschwindet – und damit ein wertvolles
Element unserer heimischen Natur verloren geht. Seine Rückkehr ist ein
Erfolg des Artenschutzes, aber dieser Erfolg ist noch nicht stabil.

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Das Problem
Ziel: 1.000.000 Unterschriften für den Schutz des Wolfs in Deutschland
Mit einer Million Stimmen erhöhen wir den politischen Druck so deutlich,
dass sowohl die Bundesregierung als auch die Länder den Wolf wieder
streng schützen und präventive Abschüsse beenden müssen.
Der Wolf ist seit 2025 im EU‑Recht nicht mehr „streng geschützt“, sondern
nur noch als „geschützt“ eingestuft (Anhang V). Diese Herabstufung wurde
beschlossen, obwohl der Wolf in vielen Regionen Europas weiterhin
gefährdet ist. Die Petition kritisiert diese Entscheidung als fachlich falsch
und gefährlich für den Artenschutz – und fordert die Bundesregierung sowie
die Bundesländer zum Handeln auf.
🐺 Warum diese Entscheidung problematisch ist
Der Wolf ist noch nicht sicher.
In vielen Teilen Europas – auch in Deutschland – ist der Bestand weiterhin bedroht. Gründe sind unter
anderem Lebensraumverlust, Verkehrsunfälle, illegale Tötungen und geringe genetische Vielfalt.
Präventive Abschüsse verschärfen Konflikte.
Werden erfahrene Tiere getötet, können Rudel auseinanderbrechen. Das führt oft dazu, dass
unerfahrene Wölfe eher Nutztiere angreifen.
Deutschland ist besonders betroffen.
Als EU‑Mitglied muss Deutschland die neue Regelung umsetzen – hat aber gleichzeitig die
Verantwortung, den Artenschutz ernst zu nehmen und Fehlentwicklungen zu korrigieren.
Europa droht ein Flickenteppich an Regeln.
Unterschiedliche nationale Abschussregelungen schwächen den Schutz und sorgen für Unsicherheit.
📣 Unsere Forderungen an Bundesregierung und Länder
Der Wolf muss wieder streng geschützt werden.
Deutschland soll sich aktiv dafür einsetzen, dass die EU die Herabstufung zurücknimmt und den Wolf
wieder in den höchsten Schutzstatus aufnimmt.
Präventive Abschüsse müssen gestoppt werden.
Wölfe dürfen nicht vorsorglich getötet werden. Eingriffe dürfen nur im echten Einzelfall erfolgen –
und nur, wenn alle anderen Maßnahmen ausgeschöpft sind.
Wissenschaft statt politischem Druck.
Entscheidungen über den Schutzstatus müssen auf verlässlichen Daten beruhen, nicht auf
Stimmungen oder Lobbyinteressen.
Einheitliche Regeln in ganz Europa.
Der Wolf braucht einen klaren, gemeinsamen Schutzrahmen, damit er langfristig überleben kann.
Deutschland soll sich dafür einsetzen, dass die EU einheitliche Standards schafft.
Herdenschutz stärken statt Wölfe töten.
Gute Zäune, Herdenschutzhunde und Beratung wirken nachweislich besser als Abschüsse. Bund und
Länder müssen diese Maßnahmen konsequent fördern und vereinfachen.
🛡️ Warum Herdenschutz statt Abschuss notwendig ist
Viele Risse passieren dort, wo Herdenschutz fehlt oder mangelhaft ist
Viele Risse passieren dort, wo Zäune nicht fachgerecht aufgebaut, zu niedrig, nicht unter Strom, nicht
gewartet oder gar nicht vorhanden sind. Fehlender oder schlechter Herdenschutz wird häufig
übersehen – stattdessen wird vorschnell der Wolf verantwortlich gemacht.
Wölfe überwinden Zäune – aber vor allem, wenn diese nicht korrekt errichtet sind
Wölfe können springen, graben und lernen schnell. Ein Zaun, der zu niedrig ist oder Lücken hat, bietet
keinen Schutz. Richtig installierte Elektrozäune (90–120 cm, ausreichende Spannung, Bodenschluss,
regelmäßige Kontrolle) reduzieren Angriffe jedoch nachweislich.
Wirksamer Herdenschutz besteht aus mehreren Bausteinen
- Elektrozäune- Herdenschutzhunde
- Behirtung / Nachtpferche
- Beratung und Schulung
Dort, wo diese Maßnahmen konsequent umgesetzt werden, sinken Nutztierrisse deutlich.
Präventive Abschüsse lösen das Grundproblem nicht
Wenn Herdenschutz fehlt oder mangelhaft ist, ersetzt ein Abschuss keine strukturelle Lösung. Er kann
sogar kontraproduktiv sein, weil er Rudel destabilisiert und Konflikte verstärkt.
🌍 Bedeutung des Wolfsschutzes
Der Wolf ist ein natürlicher Bestandteil unserer Landschaft und erfüllt eine
wichtige Funktion im Ökosystem. Wird sein Schutz zu früh abgeschwächt,
besteht das Risiko, dass er erneut verschwindet – und damit ein wertvolles
Element unserer heimischen Natur verloren geht. Seine Rückkehr ist ein
Erfolg des Artenschutzes, aber dieser Erfolg ist noch nicht stabil.

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Petition am 27. Februar 2026 erstellt