

Liebe Wolfsfreundinnen und Wolfsfreunde,
wir haben so viele Anfragen zur LEX-Wolf erhalten, dass wir es gar nicht mehr schaffen können, alle Fragen zeitnah zu beantworten. Das Interesse und die Anfragen an uns zeigt dass das viele Menschen möchten, dass der Wolf hier in Deutschland sein Zuhause behält. Das freut mich riesig; auch freut es mich riesig, dass wir als kompetente Ansprechpartner *innen in Punkto Wolf wahrgenommen werden. Viele Menschen reagieren hochemotional und in ihrer Verzweiflung beschimpfen sie auch mich am Telefon. Das ist aber das Gegenteil von hilfreich, denn ich schenke den Wölfen bereits seit mehr als zwölf Monaten meine komplette Freizeit, ich kenne keine Wochenenden mehr. Ich beklage mich nicht, denn ich tue das freiwillig. Aber auch mich belastet es, wenn ich abends nach 20 Uhr oder morgens um 7.30 Uhr am Telefon angeschrien werde, dass wir nichts machen würden, oder man partout Ideen durch setzen möchte und mir die Schuld gibt, dass das leider nicht funktioniert.
Hier habe ich mal die wichtigsten Frage und Antwort dazu aufgelistet, so dass nicht jeder einzeln eine Anfrage an uns schreiben muss:
KLAGE GEGEN DIE LEX-WOLF:
Unser Verein kann noch nicht klagen, da er noch keine drei Jahre besteht. Erst nach drei Jahren kann ein Verein zum Verband werden und das Klagerecht erhalten. Privatpersonen können ebenfalls nicht klagen. In Deutschland gibt es auch nicht die Möglichkeit einer Sammelklage. Die großen Verbände könnten klagen. Warum sie es nicht tun, oder wann sie es machen werden, müssen Sie bitte direkt bei NABU, GzSdW, BUND, IFAW, usw. erfragen. Alle Verbände haben inzwischen Pressemitteilungen heraus gegeben. Machen Sie als Basismitglied diesen Verbänden Druck.
Von den Parteien hat bislang alleine die Tierschutzpartei eine Klage angekündigt.
Dass wir nicht klagen können, heißt aber nicht, dass wir nichts machen. Wir beschützen seit Monaten die Wölfe Dani und Roddy, machen immer wieder Zaunkontrollen und Faktenchecks, wir demonstrieren mit bei Fridays for Future. Wir machen Forschung und Wolfsschutzpatrouillen in Sachsen, wir stellen Anzeigen, loben Belohnungen für das Auffinden von Tätern von illegal getöteten Wölfe aus und wir machen Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit für den Wolf. Mit unserer Initiative www.menschen-fuer-woelfe.com bieten wir mit Eigenproduktionen der tendenziösen Presse Paroli. Unsere Mitglieder arbeiten alle ehrenamtlich. Auch der komplette Vorstand. Wir sind weiter auf Spenden angewiesen: https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/
Gestern im Radio kam ein Beitrag über Nichtwähler und Wahlverdrossenheit, den ich sehr interessant fand. Gerade viele Menschen, die entweder Hartz IV beziehen oder wenig Einkommen haben bzw. die sich durch Minijob zu Minijob quälen, sehen keinen Sinn darin, wählen zu gehen, da sie der Meinung sind, ihre Stimme würde nicht zählen und die Politiker würden sich eh nicht um ihre Belange kümmern. Das ist ein wahrer Teufelskreislauf, denn die Politiker wissen dies und deshalb kümmern sie sich wirklich nicht um die Anliegen der „kleinen Bürger“, sondern machen Lobbypolitik. Dabei gibt es Parteien, die ein bedingungsloses Grundeinkommen fordern. Würden diese Parteien ins EU-Parlament gewählt werden, MÜSSTE sich die Politik umorientieren. Wer etwas verändern will, muss morgen wählen gehen und die Politik von CDU/CSU, SPD sowie der AfD, abwählen machten ein so genannter Youtuber in einem Video klar, das millionenfach angesehen worden ist. Auch die FDP ist alles andere als natur- und wildtierfreundlich.
GEHEN SIE ZUR WAHL MORGEN. ZEIGEN SIE DAMIT AUCH DER GROKO HIER, DASS SIE MIT DEREN POLITIK NICHT EINVERSTANDEN SIND.
Wer noch Entscheidungshilfe zur Wahl benötigt, findet sie hier. Es sind nicht alle Parteien in der Liste aufgeführt, weiter unten findet man aber die Antworten zu den Wahlprüfsteinen.
Wir werden einen Protestbrief an die EU verfassen, den jede/r verwenden kann, aber wir wollen vorher das Ergebnis der Europawahl abwarten. Hier sind aber alle Infos erhalten, die zur LEX-Wolf nötig und Argumente zu erhalten und eigene Schreiben an Verantwortliche zu verfassen:
Unser offener Brief an Umweltministerin Svenja Schulze, mit Fotos von Weidetierzäunen, die den Namen Zaun nicht verdienen:
In unserer Pressemittelung zur LEX-Wolf lehnen wir sämtliche wolfsfeindlichen Abschnitte ab. Wir sind auch gegen das Töten von Mischlingen. Hierin unterscheiden wir uns von den anderen Verbänden, die ebenfalls protestiert haben, aber die auch Mischlinge töten wollen. Der WWF signalisierte sogar, dass er der LEX-Wolf zustimmt, sofern andere Arten nicht betroffen sein werden.
Kommentar zur Lex Wolf von unserer Wolfsteamleiterin Niedersachsen mit jeder Menge Information und Argumenten.
Weitere Informationen sowie einen kommentierten, täglichen Pressespiegel gibt es hier:
Unsere FB-Gruppe:
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Herzliche Grüße
Brigitte Sommer,
Vorsitzende Wolfsschutz Deutschland e. V.
www.wolfsschutz-deutschland.de