Petition updateWolf Pumpak muss weiterleben.Hintergründe zum Beißvorfall in Polen - So können Sie helfen

Brigitte SommerGermany

Jul 1, 2018
Liebe Wolfsfreundinnen und Wolfsfreunde,
sicher haben Sie auch schon von dem Vorfall in Südostpolen gehört. Dort soll ein Wolf zwei Kinder und eine Frau gebissen haben. Das Tier wurde inzwischen erschossen. Die Medien haben sich auf dieses Ereignis gestürzt, wie Schmeißfliegen auf einen Kadaver. Fakten schienen dabei wieder einmal keine Rolle zu spielen. Es ging sogar so weit, dass der Ruf nach Abschuss der polnischen und deutschen Wolfspopulation erschallte. Nun stellt sich heraus, dass der vermeintliche Wolf, der auch ein gezüchteter Wolfshund sein kann, höchstwahrscheinlich in einem Zwinger gehalten worden ist und gar kein wild lebender Wolf gewesen ist.
Die Hatz auf den Wolf muss endlich ein Ende haben und die Medien sollten sich endlich ihrer Verantwortung bewusst werden, neutral und sachlich über das Thema Wolf zu berichten. Es kommt einem so vor, als gebe es in vielen Verlagen und Sendeanstalten Redakteure, die sich nur mit dem Wolf beschäftigen und begierig darauf warten, dass wieder ein Wolf irgend etwas gemacht hat, was er ihrer Ansicht nach (und natürlich nach Ansicht der vielen Lobbyisten und Politiker) nicht tun darf. An diesem Vorfall in Polen zeigt sich aber auch, dass es die Menschen oft selber sind, die durch Egoismus und falsches Verhalten selber an solchen Vorfällen Schuld sind. Es gibt keinen Grund, sich einen Wolf als Haustier zu halten, und sich anschließend darüber zu wundern, dass solche Tiere nicht scheu sind. Ein Wildtier einzusperren, ist Tierquälerei. Wieder einmal musste ein Wolf für die Dummheit von Menschen bezahlen: Mit seinem Leben. Recherche ist bei vielen Journalisten ein Fremdwort geworden. Einseitige Berichterstattung hat Vorrang. Das ist eine gefährliche Entwicklung in der Medienlandschaft, der nur mit der ständigen Widerlegung von mutwillig falschen Artikeln und Beiträgen ein Gegengewicht gesetzt werden kann.
Hier lesen Sie die Hintergründe, mit Video, auf dem das mittlerweile erschossene Tier zu sehen ist:
http://wolfsschutz-deutschland.de/2018/07/01/beissvorfall-in-polen-und-was-deutsche-medien-sowie-der-jagdverband-daraus-machen/
Hier ein offener Brief von uns an die Stuttgarter Zeitung:
http://wolfsschutz-deutschland.de/2018/06/28/offener-brief-an-die-stuttgarter-zeitung-warum-verbreiten-sie-horror-maerchen/
Unser Vereinsmitglied Volker Vogel sammelt Spenden für ein Projekt, das einen Gegenpart zu dieser reißerischen Art der Berichterstattung darstellen soll. Menschen geben dem Wolf ihre Stimme und setzen sich für diesen wunderbaren Beutegreifer ein. Um das Projekt fertigstellen zu können, werden 15.000 Euro benötigt. Wir haben bis jetzt ein Drittel von der Summe. Helfen Sie uns bitte, damit wir dieses Herzensprojekt verwirklichen können:
https://www.gofundme.com/Menschen-fuer-woelfe
Außerdem haben wir mit Antiwildererpatrouillen in Ostsachsen angefangen. Nach dem Vorbild der Black Mambas in Afrika wollen wir auch dazu beitragen, dass unsere Anwesenheit zu allen möglichen Tages- und Nachtzeitungen, die Wilderer sich nicht mehr sicher fühlen lässt. Wir als kleiner Verein, der keine staatliche Unterstützung erhält, sind auf Spenden angewiesen:
Hier können Sie spenden:
Wolfsschutz-Deutschland
Berliner Sparkasse
IBAN DE79 1005 0000 0190 7118 84
BIC BELADEBEXXX
Auch Paypal ist möglich:
http://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/
Herzliche Grüße
Brigitte Sommer
www.wolfsschutz-deutschland.de
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