

Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften in HH bezahlbar und zukunftssicher ?


Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften in HH bezahlbar und zukunftssicher ?
Das Problem
Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG) in Hamburg bezahlbar und zukunftssicher machen
Kurzbeschreibung
Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG) sind eine wichtige und menschenwürdige Pflegewohnform für Menschen mit Demenz und anderen Pflegebedarfen. In Hamburg sind sie durch extreme Kostensteigerungen akut bedroht. Monatliche Eigenanteile von bis zu 10.000 Euro machen diese Wohnform für viele unerschwinglich. Wir fordern ein transparentes, planbares und dauerhaft tragfähiges Finanzierungsmodell, damit WPGs erhalten bleiben.
Sachverhalt und Begründung
Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG) ermöglichen pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben in kleinen, familiären Wohnformen mit meist 8–12 Bewohnerinnen und Bewohnern. Sie stellen eine wichtige Alternative zur stationären Pflege dar.
Seit über zehn Jahren ist bekannt, dass die Kosten für Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG) stark steigen. Inzwischen sind monatliche Eigenanteile zwischen 7.000 und 10.000 Euro keine Ausnahme mehr. Für viele Angehörige sind diese Kosten nicht mehr planbar oder finanzierbar.
Die ambulante Abrechnungsform ist für Nutzerinnen und Nutzer häufig unübersichtlich und schwer nachvollziehbar. Das geltende Leistungsrecht passt nicht zur Organisationsform der Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG). Es kommt zu Mischkalkulationen, fehlender Transparenz und steigenden Konflikten.
Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG) erhalten – anders als stationäre Pflegeeinrichtungen – keine vergleichbaren Zuschläge, obwohl sie steigende Personal‑ und Betriebskosten tragen müssen. Mehrere Arbeitsgruppen und zahlreiche Gespräche mit Behörden und Wohlfahrtsverbänden blieben bislang ohne konkrete Ergebnisse.
Wohn-Pflege-Gemeinschaften (WPG) stärken Quartiere
Wohn-Pflege-Gemeinschaften (WPG) sind ein wichtiger Baustein für lebendige und altersfreundliche Quartiere. Sie ermöglichen pflegebedürftigen Menschen, insbesondere mit Demenz, im vertrauten Umfeld zu wohnen und Teil ihres sozialen Netzwerks zu bleiben. Damit fördern sie Nachbarschaft, Teilhabe und lokale Verantwortung.
Mit der Förderung nach § 123 SGB XI hat der Bund gezielt den Ausbau quartiersbezogener Unterstützungsmodelle ermöglicht. Wohn-Pflege-Gemeinschaften (WPG) setzen diesen Ansatz bereits erfolgreich um und verbinden Pflege, Wohnen und Quartiersarbeit.
Auch die Hamburger Senatsstrategie „Age Friendly City – für ein altersfreundliches Hamburg“ setzt auf selbstbestimmtes Leben im Alter im eigenen Quartier. WPGs tragen dazu bei, neue quartiersorientierte Versorgungsmodelle zu etablieren, wohnortnahe Arbeitsplätze zu sichern und stationäre Pflege zu entlasten.
Ohne eine verlässliche und bezahlbare Finanzierung droht der Verlust dieser gewachsenen Strukturen. Der Erhalt von Wohn-Pflege-Gemeinschaften (WPG) ist daher entscheidend für eine sozial nachhaltige Quartiersentwicklung in Hamburg.
Forderung
Die Hamburgische Bürgerschaft möge prüfen und darauf hinwirken, dass:
1. Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG) als eigenständige Pflegewohnform finanziell
abgesichert werden.
2. ein transparentes, planbares und gerechtes Finanzierungsmodell für WPGs entwickelt und
umgesetzt wird.
3. zeitnah ein verbindlicher runder Tisch mit Behörden, Pflegediensten, der Hamburger
Koordinationsstelle für Wohn‑Pflege‑Formen und Fachverbänden eingerichtet wird.
4. politische Bekenntnisse zu klein räumigen Pflegeformen durch konkrete finanzielle
Maßnahmen abgesichert werden.
Begründung
Der Pflegebedarf in Hamburg wird weiter steigen.
Wohn-Pflege-Gemeinschaften (WPG) leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zu einer menschenwürdigen, quartiersnahen und bedarfsgerechten Pflege.
Ohne ein neues Finanzierungsmodell drohen:
• das Wegbrechen bewährter Pflegeangebote
• zusätzliche Belastungen stationärer Pflegeeinrichtungen
• ein massiver Verlust an Lebensqualität für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen.
Ziel ist es, Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften dauerhaft bezahlbar zu erhalten und ein menschenwürdiges, selbst bestimmtes Leben auch bei Pflegebedürftigkeit in Hamburg zu sichern.
Einreichende
Angehörige von Bewohnerinnen und Bewohnern von Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften in Hamburg
272
Das Problem
Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG) in Hamburg bezahlbar und zukunftssicher machen
Kurzbeschreibung
Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG) sind eine wichtige und menschenwürdige Pflegewohnform für Menschen mit Demenz und anderen Pflegebedarfen. In Hamburg sind sie durch extreme Kostensteigerungen akut bedroht. Monatliche Eigenanteile von bis zu 10.000 Euro machen diese Wohnform für viele unerschwinglich. Wir fordern ein transparentes, planbares und dauerhaft tragfähiges Finanzierungsmodell, damit WPGs erhalten bleiben.
Sachverhalt und Begründung
Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG) ermöglichen pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben in kleinen, familiären Wohnformen mit meist 8–12 Bewohnerinnen und Bewohnern. Sie stellen eine wichtige Alternative zur stationären Pflege dar.
Seit über zehn Jahren ist bekannt, dass die Kosten für Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG) stark steigen. Inzwischen sind monatliche Eigenanteile zwischen 7.000 und 10.000 Euro keine Ausnahme mehr. Für viele Angehörige sind diese Kosten nicht mehr planbar oder finanzierbar.
Die ambulante Abrechnungsform ist für Nutzerinnen und Nutzer häufig unübersichtlich und schwer nachvollziehbar. Das geltende Leistungsrecht passt nicht zur Organisationsform der Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG). Es kommt zu Mischkalkulationen, fehlender Transparenz und steigenden Konflikten.
Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG) erhalten – anders als stationäre Pflegeeinrichtungen – keine vergleichbaren Zuschläge, obwohl sie steigende Personal‑ und Betriebskosten tragen müssen. Mehrere Arbeitsgruppen und zahlreiche Gespräche mit Behörden und Wohlfahrtsverbänden blieben bislang ohne konkrete Ergebnisse.
Wohn-Pflege-Gemeinschaften (WPG) stärken Quartiere
Wohn-Pflege-Gemeinschaften (WPG) sind ein wichtiger Baustein für lebendige und altersfreundliche Quartiere. Sie ermöglichen pflegebedürftigen Menschen, insbesondere mit Demenz, im vertrauten Umfeld zu wohnen und Teil ihres sozialen Netzwerks zu bleiben. Damit fördern sie Nachbarschaft, Teilhabe und lokale Verantwortung.
Mit der Förderung nach § 123 SGB XI hat der Bund gezielt den Ausbau quartiersbezogener Unterstützungsmodelle ermöglicht. Wohn-Pflege-Gemeinschaften (WPG) setzen diesen Ansatz bereits erfolgreich um und verbinden Pflege, Wohnen und Quartiersarbeit.
Auch die Hamburger Senatsstrategie „Age Friendly City – für ein altersfreundliches Hamburg“ setzt auf selbstbestimmtes Leben im Alter im eigenen Quartier. WPGs tragen dazu bei, neue quartiersorientierte Versorgungsmodelle zu etablieren, wohnortnahe Arbeitsplätze zu sichern und stationäre Pflege zu entlasten.
Ohne eine verlässliche und bezahlbare Finanzierung droht der Verlust dieser gewachsenen Strukturen. Der Erhalt von Wohn-Pflege-Gemeinschaften (WPG) ist daher entscheidend für eine sozial nachhaltige Quartiersentwicklung in Hamburg.
Forderung
Die Hamburgische Bürgerschaft möge prüfen und darauf hinwirken, dass:
1. Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften (WPG) als eigenständige Pflegewohnform finanziell
abgesichert werden.
2. ein transparentes, planbares und gerechtes Finanzierungsmodell für WPGs entwickelt und
umgesetzt wird.
3. zeitnah ein verbindlicher runder Tisch mit Behörden, Pflegediensten, der Hamburger
Koordinationsstelle für Wohn‑Pflege‑Formen und Fachverbänden eingerichtet wird.
4. politische Bekenntnisse zu klein räumigen Pflegeformen durch konkrete finanzielle
Maßnahmen abgesichert werden.
Begründung
Der Pflegebedarf in Hamburg wird weiter steigen.
Wohn-Pflege-Gemeinschaften (WPG) leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zu einer menschenwürdigen, quartiersnahen und bedarfsgerechten Pflege.
Ohne ein neues Finanzierungsmodell drohen:
• das Wegbrechen bewährter Pflegeangebote
• zusätzliche Belastungen stationärer Pflegeeinrichtungen
• ein massiver Verlust an Lebensqualität für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen.
Ziel ist es, Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften dauerhaft bezahlbar zu erhalten und ein menschenwürdiges, selbst bestimmtes Leben auch bei Pflegebedürftigkeit in Hamburg zu sichern.
Einreichende
Angehörige von Bewohnerinnen und Bewohnern von Wohn‑Pflege‑Gemeinschaften in Hamburg
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Petition am 28. Mai 2026 erstellt