Wo ist Michele? Nach den Epstein-Files: Staatsanwaltschaft, jetzt ermitteln!

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Das Problem

Seit fast elf Jahren wartet eine Familie auf Antworten. Seit elf Jahren ist Michele verschwunden.

Seit September 2015 weiß niemand, wo die damals 22-jährige Michele ist, was mit ihr passiert ist oder ob sie überhaupt noch lebt. Bis heute gibt es keine Antworten.

Jeder Tag beginnt für ihre Familie mit derselben quälenden Frage:

Wo ist Michele?
Im Jahr 2026 wurden neue Informationen öffentlich. Nach den veröffentlichten Recherchen taucht Micheles Name in Unterlagen aus dem Umfeld von Jeffrey Epstein auf. Nach den veröffentlichten Recherchen soll Daniel Siad Fotos von Michele an Jeffrey Epstein weitergeleitet haben.

Diese neuen Erkenntnisse wurden unter anderem durch Recherchen des SPIEGEL und ZDF öffentlich gemacht. Gerade weil dadurch neue Hinweise bekannt geworden sind, sollten sie aus unserer Sicht sorgfältig und umfassend strafrechtlich geprüft werden. DER SPIEGEL

Besonders schwer wiegt, dass Daniel Siad inzwischen verstorben ist. Nach öffentlichen Berichten wird sein Tod derzeit untersucht. Gleichzeitig starb er, bevor die neuen Erkenntnisse rund um Micheles Fall umfassend mit ihm aufgearbeitet werden konnten.

Damit könnte eine Person verstummt sein, die möglicherweise wichtige Informationen zu Micheles Kontakten oder ihrem Verbleib hätte geben können.

Mit Daniel Siads Tod könnte außerdem eine einmalige Möglichkeit verloren gegangen sein, offene Fragen direkt an eine Person zu richten, die nach den veröffentlichten Recherchen mit Michele und Jeffrey Epstein in Verbindung gebracht wird. Gerade deshalb ist es heute umso wichtiger, alle übrigen Spuren gründlich auszuwerten.

Mit jedem weiteren Jahr verblassen Erinnerungen. Mögliche Beweise können verloren gehen und die Chancen auf Aufklärung werden kleiner.

Umso schwerer ist für viele Menschen nachzuvollziehen, dass nach Medienberichten bislang kein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, weil die zuständige Staatsanwaltschaft keinen ausreichenden Anfangsverdacht sieht.

Wie viele offene Fragen braucht es noch, bevor umfassend ermittelt wird?
Unsere Forderungen

Wir fordern die zuständige Staatsanwaltschaft auf, auf Grundlage der neu öffentlich bekannt gewordenen Hinweise ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Micheles Verschwinden einzuleiten.

Außerdem fordern wir, dass sämtliche Informationen aus den Epstein-Unterlagen vollständig ausgewertet werden.

Alle nationalen und internationalen Spuren müssen konsequent verfolgt werden. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit ausländischen Ermittlungsbehörden, sofern dort relevante Informationen oder Unterlagen vorliegen.

Mögliche Kontaktpersonen, Vermittler:innen und weitere Personen, die zur Aufklärung beitragen könnten, sollten identifiziert und befragt werden.

Vorhandene Beweismittel sollten mit den heutigen kriminaltechnischen und digitalen Möglichkeiten erneut untersucht werden.

Schließlich fordern wir, dass Micheles Familie im rechtlich möglichen Rahmen transparent über den Stand der Untersuchungen informiert wird.

Warum wurde bislang nicht strafrechtlich ermittelt?
Die Veröffentlichungen rund um Jeffrey Epstein und sein internationales Netzwerk beschäftigen seit Jahren Behörden, Medien und Gerichte.

Deshalb stellt sich für viele Menschen eine einfache Frage:

Warum führen neue Hinweise im Fall einer seit fast elf Jahren vermissten Deutschen bislang nicht dazu, dass in Deutschland strafrechtlich ermittelt wird?

Ermittlungen sind dafür da, offene Fragen zu klären, Spuren nachzugehen und herauszufinden, ob ein strafrechtlich relevanter Sachverhalt vorliegt.

Gerade wenn neue Hinweise öffentlich werden und eine möglicherweise wichtige Auskunftsperson inzwischen verstorben ist, sollte jede verbleibende Spur sorgfältig geprüft werden.

Diese Petition fordert Ermittlungen. Es ist Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden, neue Hinweise zu prüfen, Zeug:innen zu befragen und offene Fragen aufzuklären. Genau das fordern wir.

Micheles Familie verdient Antworten
Seit mehr als elf Jahren lebt Micheles Familie in Ungewissheit.

Sie kann weder abschließen noch trauern, weil bis heute niemand weiß, was mit Michele geschehen ist.

Elf Jahre sind lang genug. Jede neue Spur sollte ernst genommen und sorgfältig untersucht werden.

Diese Petition fordert keine Vorverurteilung. Sie fordert etwas, das in einem Vermisstenfall selbstverständlich sein sollte:

  • Dass alle verfügbaren Hinweise konsequent geprüft werden.
  • Dass die Staatsanwaltschaft jetzt ermittelt.
  • Dass Micheles Familie endlich die Chance auf Antworten bekommt.

Jeder vermisste Mensch verdient, dass keine relevante Spur unbeachtet bleibt.

MICHELE DARF NICHT VERGESSEN WERDEN.

Petition gestartet von:  Alex Born To Be Wild (queer-feministische Band)

Instagram:  @alexborntobewild

QUELLEN:
DER SPIEGEL und ZDF– Gemeinschaftsrecherche:
„Die verschwundene Deutsche aus den Epstein-Akten“   (11.06.2026)⁠. Recherchiert von Sophia Baumann, Alexandra Berlin, Nikolai Antoniadis, Roman Höfner und Michael Suntinger. 

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Alex Born To Be WildPetitionsstarter*inQueer-feministisch:e Aktivist:in und Musiker:in. Kämpft mit Aktivismus, Riot Rock und Wut für FLINTA*-Sicherheit, Gerechtigkeit und eine Consent-Revolution. #feministarmy

Die Entscheidungsträger*innen

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