Wir sind ein Land mit ❤️: Gebt dem Wal eine Chance - oder wenigstens Würde!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Vanessa Hagedorn und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Viele Menschen in Deutschland sind tief bewegt wegen HOPE; dem gestrandete Wal in Wismar. - Poel.

Es geht nicht „nur“ um die Rettung eines Tieres, sondern um die Frage, ob wir Mitgefühl zeigen, alles versuchen - und das selbst in aussichtslosen Situationen! Es ist ein Lebewesen, was es genauso verdient hat; eine Chance zu bekommen oder in Würde zu gehen, dort wo er daheim ist.

„Seht genau hin.  Ich liege hier nicht ohne Grund.  Ich bin schon mehrfach gestrandet. Ich bin hier, damit ihr versteht, was geschieht.  Damit ihr nicht mehr wegsehen könnt. Wenn es euch noch nicht weh tut, habt ihr noch nicht genau hingesehen. Ihr habt das zu verantworten; ihr Menschen, die ihr so mit der Natur umgeht.“

Dieser Text ist kein wissenschaftlicher Befund.  

Er ist eine Einladung, hinzusehen. Wirklich hinzusehen.

Der gestrandete Wal bewegt aktuell unzählige Menschen. Und es geht dabei längst nicht mehr nur um die Frage, ob dieses Tier gerettet werden kann oder nicht.

Es geht um etwas Grundsätzlicheres. Es geht darum, wer wir sind.

Wir erleben gerade eine Situation, in der Entscheidungen vor allem auf Basis von Prognosen, Wahrscheinlichkeiten und Einschätzungen getroffen werden. Vielleicht ist die Überlebenschance gering. Vielleicht liegt sie bei einem Prozent oder darunter.

Aber seit wann entscheidet eine Zahl darüber, ob man es überhaupt versucht?

Viele Menschen kennen Beispiele, in denen genau das Gegenteil passiert ist. In denen Lebewesen; Menschen wie Tiere - nicht aufgegeben wurden, obwohl alles dagegen sprach. Weil jemand gesagt hat: Wir versuchen es trotzdem.

Genau darum geht es.

Dieser Wal ist kein „Fall“.  

Er ist ein fühlendes, intelligentes Lebewesen, Teil eines Ökosystems, das wir Menschen längst massiv beeinflussen.

Und vielleicht ist genau das der Punkt, der uns so trifft:  

Dass wir spüren, dass das, was hier passiert, auch etwas mit uns zu tun hat. Mit unserem Umgang mit Natur, mit Lebensräumen, mit Tieren.

Diese Situation ist eine Mahnung. 

Und gleichzeitig eine Chance.

Eine Chance, zu zeigen, dass wir nicht nur rational entscheiden, sondern auch Mitgefühl haben. Dass wir bereit sind, in einer scheinbar aussichtslosen Situation trotzdem alles zu prüfen, was möglich ist.

Selbst wenn eine Rettung am Ende nicht gelingt, bleibt eine entscheidende Frage:

Wie gehen wir damit um?

Es macht einen Unterschied, ob ein Lebewesen einfach seinem Schicksal überlassen wird –  

oder ob sichtbar wird, dass alles in unserer Macht Stehende versucht wurde.

Es geht nicht nur darum, ob dieser Wal stirbt.  

Es geht darum, wie er stirbt.

Und das, was aktuell geschieht, empfinden viele Menschen nicht als würdevoll.

Dieses Gefühl teilen so viele, dass man es nicht einfach abtun kann.  

Wenn sich so viele Menschen gleichzeitig berührt, betroffen und aufgewühlt fühlen, dann ist das kein Zufall. Dann ist das ein Zeichen, dass hier etwas nicht stimmt.

Und nein – es geht hier nicht darum, dass es „wichtigere Probleme“ gibt.  

Diese Argumentation greift zu kurz.

Mitgefühl ist keine begrenzte Ressource.  

Menschlichkeit zeigt sich nicht nur in großen politischen Fragen, sondern auch in solchen Momenten.

Gerade jetzt.

Gerade dann, wenn es unbequem ist. 

Deshalb richtet sich diese Petition an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung: 

Herr Backhaus und an Herrn Schneider!

  • Prüfen Sie alle realistisch vertretbaren Möglichkeiten erneut.  
  • Ziehen Sie auch außergewöhnliche Maßnahmen in Betracht.  
  • Kommunizieren Sie transparent, was möglich ist – und was nicht.  

Und falls finanzielle oder logistische Hürden bestehen:

Schaffen Sie die Möglichkeit für Unterstützung aus der Bevölkerung.  

Viele Menschen wären bereit zu helfen, zu spenden, beizutragen! 

Denn eines ist spürbar:

Dieser Wal ist für viele längst mehr als ein Tier.  

Er ist ein Symbol geworden. Und er will leben!

Ein Symbol für die Frage, ob wir bereit sind, hinzusehen.  

Ob wir Verantwortung übernehmen.  

Und ob wir  trotz aller Rationalität unser Mitgefühl nicht verlieren.

Lasst uns zeigen, dass wir ein Land sind, das nicht nur rechnet – sondern auch fühlt.  

Ein Land, das nicht vorschnell aufgibt.  🙏🏻

Ein Land mit Herz. ❤️

Gebt diesem Tier eine Chance.  

Oder:  wenn das nicht mehr möglich ist – gebt ihm wenigstens Würde. Eine Chance in Würde zu gehen; einen Weg in den Atlantik. Eine Chance. Eine Entscheidung. 

Mehr Qualen wird es nicht geben; denn was kann  qualvoller sein, als lebendig aufgefressen zu werden; von Möven, verbrennen in der Sonne und durch das Quetschen eigener Organe elendig zu verrecken?! 

Ich möchte ein kleines, persönliches Beispiel nennen: Eine Freundin von mir lag im Koma, mit einer Überlebenschance von gerade einmal 10 %. Viele hätten sie vermutlich aufgegeben. Doch sie wurde nicht aufgegeben, weder von den Ärzten noch von sich selbst. Heute lebt sie und hat sich ins Leben zurück gekämpft, weil sie leben wollte!  Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, dass Prozentzahlen nicht alles sind. Dass es manchmal darum geht, Chancen überhaupt erst zu ermöglichen. Oder wenn ein kranker Mensch am Straßenrand liegen würde, würde man ihn dort liegen lassen; keinen Krankentransport ordern, weil er kaum Überlebenschancen hätte? - Ich denke nicht.

Bitte zeigen Sie Herz! Für den Wal! Für dieses Land! Für uns Menschen!🙏🏻

 

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Yvonne F.Petitionsstarter*in

176

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Vanessa Hagedorn und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Viele Menschen in Deutschland sind tief bewegt wegen HOPE; dem gestrandete Wal in Wismar. - Poel.

Es geht nicht „nur“ um die Rettung eines Tieres, sondern um die Frage, ob wir Mitgefühl zeigen, alles versuchen - und das selbst in aussichtslosen Situationen! Es ist ein Lebewesen, was es genauso verdient hat; eine Chance zu bekommen oder in Würde zu gehen, dort wo er daheim ist.

„Seht genau hin.  Ich liege hier nicht ohne Grund.  Ich bin schon mehrfach gestrandet. Ich bin hier, damit ihr versteht, was geschieht.  Damit ihr nicht mehr wegsehen könnt. Wenn es euch noch nicht weh tut, habt ihr noch nicht genau hingesehen. Ihr habt das zu verantworten; ihr Menschen, die ihr so mit der Natur umgeht.“

Dieser Text ist kein wissenschaftlicher Befund.  

Er ist eine Einladung, hinzusehen. Wirklich hinzusehen.

Der gestrandete Wal bewegt aktuell unzählige Menschen. Und es geht dabei längst nicht mehr nur um die Frage, ob dieses Tier gerettet werden kann oder nicht.

Es geht um etwas Grundsätzlicheres. Es geht darum, wer wir sind.

Wir erleben gerade eine Situation, in der Entscheidungen vor allem auf Basis von Prognosen, Wahrscheinlichkeiten und Einschätzungen getroffen werden. Vielleicht ist die Überlebenschance gering. Vielleicht liegt sie bei einem Prozent oder darunter.

Aber seit wann entscheidet eine Zahl darüber, ob man es überhaupt versucht?

Viele Menschen kennen Beispiele, in denen genau das Gegenteil passiert ist. In denen Lebewesen; Menschen wie Tiere - nicht aufgegeben wurden, obwohl alles dagegen sprach. Weil jemand gesagt hat: Wir versuchen es trotzdem.

Genau darum geht es.

Dieser Wal ist kein „Fall“.  

Er ist ein fühlendes, intelligentes Lebewesen, Teil eines Ökosystems, das wir Menschen längst massiv beeinflussen.

Und vielleicht ist genau das der Punkt, der uns so trifft:  

Dass wir spüren, dass das, was hier passiert, auch etwas mit uns zu tun hat. Mit unserem Umgang mit Natur, mit Lebensräumen, mit Tieren.

Diese Situation ist eine Mahnung. 

Und gleichzeitig eine Chance.

Eine Chance, zu zeigen, dass wir nicht nur rational entscheiden, sondern auch Mitgefühl haben. Dass wir bereit sind, in einer scheinbar aussichtslosen Situation trotzdem alles zu prüfen, was möglich ist.

Selbst wenn eine Rettung am Ende nicht gelingt, bleibt eine entscheidende Frage:

Wie gehen wir damit um?

Es macht einen Unterschied, ob ein Lebewesen einfach seinem Schicksal überlassen wird –  

oder ob sichtbar wird, dass alles in unserer Macht Stehende versucht wurde.

Es geht nicht nur darum, ob dieser Wal stirbt.  

Es geht darum, wie er stirbt.

Und das, was aktuell geschieht, empfinden viele Menschen nicht als würdevoll.

Dieses Gefühl teilen so viele, dass man es nicht einfach abtun kann.  

Wenn sich so viele Menschen gleichzeitig berührt, betroffen und aufgewühlt fühlen, dann ist das kein Zufall. Dann ist das ein Zeichen, dass hier etwas nicht stimmt.

Und nein – es geht hier nicht darum, dass es „wichtigere Probleme“ gibt.  

Diese Argumentation greift zu kurz.

Mitgefühl ist keine begrenzte Ressource.  

Menschlichkeit zeigt sich nicht nur in großen politischen Fragen, sondern auch in solchen Momenten.

Gerade jetzt.

Gerade dann, wenn es unbequem ist. 

Deshalb richtet sich diese Petition an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung: 

Herr Backhaus und an Herrn Schneider!

  • Prüfen Sie alle realistisch vertretbaren Möglichkeiten erneut.  
  • Ziehen Sie auch außergewöhnliche Maßnahmen in Betracht.  
  • Kommunizieren Sie transparent, was möglich ist – und was nicht.  

Und falls finanzielle oder logistische Hürden bestehen:

Schaffen Sie die Möglichkeit für Unterstützung aus der Bevölkerung.  

Viele Menschen wären bereit zu helfen, zu spenden, beizutragen! 

Denn eines ist spürbar:

Dieser Wal ist für viele längst mehr als ein Tier.  

Er ist ein Symbol geworden. Und er will leben!

Ein Symbol für die Frage, ob wir bereit sind, hinzusehen.  

Ob wir Verantwortung übernehmen.  

Und ob wir  trotz aller Rationalität unser Mitgefühl nicht verlieren.

Lasst uns zeigen, dass wir ein Land sind, das nicht nur rechnet – sondern auch fühlt.  

Ein Land, das nicht vorschnell aufgibt.  🙏🏻

Ein Land mit Herz. ❤️

Gebt diesem Tier eine Chance.  

Oder:  wenn das nicht mehr möglich ist – gebt ihm wenigstens Würde. Eine Chance in Würde zu gehen; einen Weg in den Atlantik. Eine Chance. Eine Entscheidung. 

Mehr Qualen wird es nicht geben; denn was kann  qualvoller sein, als lebendig aufgefressen zu werden; von Möven, verbrennen in der Sonne und durch das Quetschen eigener Organe elendig zu verrecken?! 

Ich möchte ein kleines, persönliches Beispiel nennen: Eine Freundin von mir lag im Koma, mit einer Überlebenschance von gerade einmal 10 %. Viele hätten sie vermutlich aufgegeben. Doch sie wurde nicht aufgegeben, weder von den Ärzten noch von sich selbst. Heute lebt sie und hat sich ins Leben zurück gekämpft, weil sie leben wollte!  Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, dass Prozentzahlen nicht alles sind. Dass es manchmal darum geht, Chancen überhaupt erst zu ermöglichen. Oder wenn ein kranker Mensch am Straßenrand liegen würde, würde man ihn dort liegen lassen; keinen Krankentransport ordern, weil er kaum Überlebenschancen hätte? - Ich denke nicht.

Bitte zeigen Sie Herz! Für den Wal! Für dieses Land! Für uns Menschen!🙏🏻

 

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Yvonne F.Petitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Till Backhaus, Carsten Schneider
Till Backhaus, Carsten Schneider
Minister für Landwirtschaft, Bundesumweltminister

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