
Bremen, d. 22.05.2020
Ich bitte noch einmal um kräftiges Teilen und Unterschreiben dieser Petition. Es muss endlich etwas getan werden, damit diese durch Steuergelder subventionierte Tierquälerei ausgehungert wird und nicht mehr stattfinden kann. Danke!
Liebe Mitstreiter und Unterzeichner,
leider hat sich bei dieser Anti Stierkampf Petition unterschriftenmäßig nicht so viel getan, wie ich erwartet habe.
Eigentlich war geplant, die Petition schon Anfang diesen Jahres zu einer EU Petition zu machen und sie in Brüssel zu übergeben.
Leider muss ich aber sagen, dass für eine EU Petition in 12 Sprachen, 27 000 Unterschriften einfach zu wenig sind.
Darum werde ich die Übergabe in Brüssel um mindestens 1/2 Jahr verschieben. Das ist traurig für die Tiere. Damit aber zumindest eine kleine Chance auf Erfolg besteht, müssen es einfach mehr Unterschriften werden. Nur dann hat das Ganze ein gewisses Gewicht.
Das aber nur als kleines Vorwort.
Auch die Stierkämpfer wollen aufgrund wirtschaftlicher Probleme wegen der Corona Pandemie Unterstützung haben. Sie werden scheinbar als „Künstler“ eingestuft. Die Stierkampf Industrie wird ja bekanntlich indirekt durch Agrarsubventionen und Strukturfonds unterstützt und damit eben auch mit unseren erarbeiteten Geldern. Das habe ich im Petitionstext schon geschrieben. Jetzt soll auch diese finanzielle Unterstützung wegen der Corona Pandemie hinzukommen bzw. ist schon hinzugekommen. Ich wage zu behaupten, auch hier wird sich an Steuergeldern bedient, ob nun über die Agrarsubventionen oder durch spanische Steuergelder. Steuergeld finanzierte Tierquälerei…
Im folgenden Bericht von Marco Schicker vom Costa Nachrichten Portal (Online, siehe LINK) wird näher auf diese Dinge eingegangen.
Zitat aus dem Bericht von Marco Schicker:
Stierkampf und Coronavirus
Toreros als Künstler: Spaniens Regierung gibt Stierkämpfern Coronavirus-Hilfen durch die Hintertür
Über 200 Stiere in Spanien haben bisher ihr Leben dem Coronavirus zu verdanken. Keine Stiertreiben durch Dörfer, kein rituelles Gemetzel in den Arenen. Doch anstatt die Gelegenheit bei den Hörnern zu packen, der blutrünstigen Tradition ein Ende zu setzen, subventioniert die Regierung die Toreros durch die Hintertür. Deren Lobby plant bereits für die Zukunft. Doch immer weniger Spanier wollen noch Stierkämpfe.
Stierkämpfer und ihre Helfer haben als Kulturangestellte Anrecht auf Hilfen im Coronavirus-Notstand.
Züchter werden Stiere nicht los, Veranstalter erleiden Totalausfälle.
Massiver Rückgang: Spanien ist in der Frage der Zukunft der „Tradition“ der Stierkämpfe gespalten.
Madrid - Selbst die linke Regierung aus PSOE und Podemos, letztere erklärte Feinde des Spektakels, trauten sich bislang nicht, dem Stierkampf den Hahn abzudrehen. Dahinter steht eine starke Lobby und große Industrie.
Gewissensbisse bei Podemos: Stierkämpfe als Kulturveranstaltungen eingestuft…...
Hier kann der gesamte Bericht gelesen werden:
Ich bitte nochmal um kräftiges Teilen und Unterschreiben meiner Petition. Es muss endlich etwas getan werden, damit diese durch europäische Steuergelder subventionierte Tierquälerei ausgehungert wird und nicht mehr stattfinden kann. Danke!
Bleiben Sie gesund!
Freundliche Grüße
Hans Joachim Richter