

Diese Petition wird in Kürze geschlossen und wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken und Revue passieren lassen, was das Ziel war und was erreicht wurde in der langen Zeit, in der die Petition uns begleitet hat. Sie wurde am 19. 02. 2013 eröffnet und hatte zum Ziel, die regelmäßigen Massenvergiftungen von Streunern an karibischen Stränden, insbesondere der Dominikanischen Republik zu bekämpfen/beenden. Gleichzeitig stellte die Petition den Beginn unseres Programms Tierschutz und Tourismus dar, das Aufklärungsarbeit bei Touristen leistet und Hotels und Gemeinden Kastrationen und Betreuung der kastrierten Tiere an offiziell akzeptierten Futterstelen als Alternative zu Vergiftungen anbietet. Anfangs wurden wir auch von TUI unterstützt, die ihren Hotels empfahlen, mit uns zu kooperieren, doch die Hotels reagierten nicht und zu weiterem Engagement war TUI nicht bereit. Dann begann ein Projekt in Punta Cana, wo sich die größte Konzentration von All Inclusive Hotels der gesamten Karibik befindet, das besonders Hotelkatzen, aber auch Strandhunden, zugutekommen sollte, doch eine ausreichende Zusammenarbeit mit dem lokalen Tierschutzverein Rescatame, der ansonsten vor Ort gute Tierschutzarbeit leistet, konnte hinsichtlich dieses Projekts nicht erreicht werden und wir musste es deshalb November 2017 beenden. Nur wenige Wochen danach begann unser Projekt Boca Chica mit Cat Lovers RD, ausgelöst durch einen Hilferuf von Touristen, die über die Misshandlung von Strandhunden durch die Security ihres Hotels klagten. Seither führen wir alljährliche große Kastrationseinsätze in Boca Chica durch und genießen das Wohlwollen von Behörden und lokalen Geschäftsleuten, so dass es durchaus möglich wäre, neben den Kastrationen auch ein Futter- und Betreuungsprogramm für Strandtiere zu realisieren. Im Moment ist es uns aus personellen und finanziellen Gründen noch nicht möglich. Immerhin hat sich seit Beginn der Kastrationen die Zahl der Strandhunde etwa halbiert, ohne dass es zu Vergiftungsaktionen gekommen ist. 2017 erfolgte die Koordinierung unserer Petition mit der dominikanischen Petition von Alexandra Morillo, die die Umsetzung des dominikanischen Tierschutzgesetzes Ley 248-12 zum Ziel hatte, das strenge Bestrafungen von Vergiftungen vorsieht, also mit unseren Zielen übereinstimmt. Alexandra Morillos Petition hatte zu dem Zeitpunkt nur wenige tausend Unterschriften, doch zusammen mit unserer Petition konnten am 16. 05. 2018 42.259 Unterschriften an die dominikanische Regierung überreicht werden - Keine Reaktion! Alexandra Morillo gründete daraufhin den Dachverband PAPROMAAN, dem sich viele dominikanische Tierschutzorganisationen anschlossen, mit dem Ziel, eine bessere Umsetzung vo Ley 248-12 auf regionaler und kommunaler Ebene zu erreichen in Zusammenarbeit mit einzelnen Bürgermeistern, Beamten, Polizisten ect. Wir haben daraufhin die Petition offengehalten, um PAPROMAAN gegebenenfalls internationale Unterstützung anbieten zu können, doch diese Notwendigkeit scheint nicht gegeben, so dass nun der Zeitpunkt gekommen zu sein scheint, die Petition endgültig zu schließen. Unser größter Erfolg war, ist und bleibt die Aufklärung von Touristen. Die Bitten, uns um ein Tier zu kümmern, das vor Wochen im Urlaub gesichtet und nicht vergessen wurde, nach der verstrichenen Zeit aber unauffindbar ist, gehören seit Jahren der Vergangenheit an. Heute schauen die Touristen hin, reagieren sofort und kontaktieren uns vom Urlaubsort aus dann, wenn Hilfe noch möglich ist. Die Zahl der Rettungen ist entsprechend gestiegen. Und auch sonst ist ein Unterschied zu bemerken; Touristen erkundigen sich bereits vor der Reise nach einem tierfreundlichen Hotel oder was sie gegebenenfalls dem örtlichen Tierschutzverein mitbringen können und wir glauben auch Fortschritte im Verhalten gegenüber den Straßentieren erkennen zu können, z. B. ein größeres Bewusstsein, was tiergefährdendes Verhalten wie Füttern an ungeeigneten Orten wie Restaurants, Hotels und Strände angeht. Unsere Seiten http://www.kreolischerhund.de/TierschutzundTourismus.php , http://www.kreolischerhund.de/Hotels.php ,und http://www.kreolischerhund.de/TierschutzadressenKaribikVerzeichnis.php werden in den nächsten Monaten wieder aktualisiert und unsere persönliche Unterstützung steht jedem Touristen zu Verfügung, der im Urlaub in der Karibik ein Teir findet, dem er helfen will. Was tierfreundliche Hotels angeht, so gab es auch bei uns einen Lernprozess: Wir raten eher von All Inclusives ab, die von ewig wechselnden Managements geführt werden und deren Besitzer nicht greifbar sind und empfehlen eher kleinere, Eigentümer-geführte Hotels, mit Ausnahme der Sandals-Kette - aber die wird wiederum vom Eigentümer geführt. Es wäre auch zu empfehlen, dem Reiseanbieter vor der Buchung klarzumachen, dass man ein tierfreundliches Hotel wünscht, dies ist eine weitere Möglichkeit, Tierfreundlichkeit als Kundenbedürfnis in das Bewusstsein dieser Branche einsickern zu lassen. Was Tierschutzadressen in der Karibik angeht, so gibt es auf vielen Inseln eine sprunghafte Entwicklung; neue Gruppen schießen sozusagen über Nacht wie Pilze aus dem Boden und nicht immer sind sie als organisierte Vereine erkennbar, manchmal handelt es sich um (noch) nicht registrierte Gruppen oder Privatinitiativen auf Facebook oder Instagram, doch wir haben festgestellt , dass gerade diese manchmal zu schneller, unbürokratischer Hilfe fähig sind und bei Tierrettungen drängt die Zeit. Deshalb haben wir uns entschlossen, auch diese Adressen zu berücksichtigen, das Update könnte Monate dauern... Deswegen empfehlen wir auch, einfach mal bei Google animal recue oder dogs and cats rescue und den Inselnamen einzugeben, wenn man Hilfe sucht. Wir sind auch immer dankbar, wenn Touristen uns Informationen zukommen lassen über Erfahrungen, die sie in ihrem Urlaub gemacht haben.. Schauen Sie nicht weg, schauen Sie hin! Und unterstützen Sie uns weiter bei unserer Mission, das Leben von Tieren in Urlaubsparadiesen zu verbessern! Wir wünschen Ihnen schöne post-Corona Ferien!