Demokratische Verantwortung - Neue Mitglieder in demokratischen Parteien braucht das Land


Demokratische Verantwortung - Neue Mitglieder in demokratischen Parteien braucht das Land
Das Problem
Unsere parlamentarische Demokratie funktioniert nur mit demokratischen Parteien. Und sie wird gefährdet von Parteien, die sich gegen die Demokratie richten. Das ist eine der zentralen Erfahrungen aus dem Untergang der Weimarer Republik.
Demokratie ist weder ein Selbstläufer, noch ein Selbstbedienungsladen, noch eine Selbstverständlichkeit. Wussten Sie, dass nur heute noch ca. 1,5% der BundesbürgerInnen Mitglied einer politischen demokratischen Partei sind? Wenn wir - die wir uns als Demokratinnen und Demokraten verstehen - nicht wollen, dass die politischen Ränder den Ton angeben, sollten wir etwas dafür tun.
Das ist nicht nur eine Aufgabe für Abgeordnete, Parlamentarier oder Minister, das ist eine Aufgabe für jede Demokratin und jeden Demokraten. Diese Petition richtet sich damit an jede(n).
In einer parlamentarischen Demokratie sind „Wir“ immer auch „Das Volk“ und „Das Parlament“ und „Die Regierung“ … und immer auch „Die Politiker“.
Es gibt die Forderung, dass „die Politik“ sich mehr „dem Bürger“ zuwendet. Hier gibt es viele gute Ideen für mehr Bürgerbeteiligung; wie Bürgerräte und Volksbegehren.
Gilt das aber nicht auch umgekehrt? Muss sich „der Bürger“ nicht auch mehr der parlamentarischen Politik und den Parteien zuwenden?
Wie soll unsere parlamentarische Demokratie funktionieren, wenn jede(r) nur eine Meinung hat und diese äußern will? Braucht es nicht mehr von uns, die auch als „AnsprechpartnerIn“ für die Gestaltung Verantwortung übernehmen, die mitmachen und für den notwendigen Dialog zur Verfügung stehen?
Dieser Aufruf wendet sich an Alle, die es sich nicht einfach machen wollen: Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht nur seine Wünsche zu artikulieren und daraus abgeleitete Forderungen zu erheben, sondern sich an den entscheidenden Stellen selber für die gemeinsame Lösung zu engagieren.
Wenn jetzt viele Menschen in eine demokratische Partei eintreten, dann mobilisiert sich zur Abwechslung einmal die schweigende Mehrheit. Bitte treten Sie in eine demokratische Partei ein!
Und wenn Sie das (noch) nicht überzeugt: Ich freue mich über jede Gelegenheit und den Austausch, für dieses Anliegen zu werben.
Hansjörg Schmid, Berlin - Demokratischer-Aufruf@web.de

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Das Problem
Unsere parlamentarische Demokratie funktioniert nur mit demokratischen Parteien. Und sie wird gefährdet von Parteien, die sich gegen die Demokratie richten. Das ist eine der zentralen Erfahrungen aus dem Untergang der Weimarer Republik.
Demokratie ist weder ein Selbstläufer, noch ein Selbstbedienungsladen, noch eine Selbstverständlichkeit. Wussten Sie, dass nur heute noch ca. 1,5% der BundesbürgerInnen Mitglied einer politischen demokratischen Partei sind? Wenn wir - die wir uns als Demokratinnen und Demokraten verstehen - nicht wollen, dass die politischen Ränder den Ton angeben, sollten wir etwas dafür tun.
Das ist nicht nur eine Aufgabe für Abgeordnete, Parlamentarier oder Minister, das ist eine Aufgabe für jede Demokratin und jeden Demokraten. Diese Petition richtet sich damit an jede(n).
In einer parlamentarischen Demokratie sind „Wir“ immer auch „Das Volk“ und „Das Parlament“ und „Die Regierung“ … und immer auch „Die Politiker“.
Es gibt die Forderung, dass „die Politik“ sich mehr „dem Bürger“ zuwendet. Hier gibt es viele gute Ideen für mehr Bürgerbeteiligung; wie Bürgerräte und Volksbegehren.
Gilt das aber nicht auch umgekehrt? Muss sich „der Bürger“ nicht auch mehr der parlamentarischen Politik und den Parteien zuwenden?
Wie soll unsere parlamentarische Demokratie funktionieren, wenn jede(r) nur eine Meinung hat und diese äußern will? Braucht es nicht mehr von uns, die auch als „AnsprechpartnerIn“ für die Gestaltung Verantwortung übernehmen, die mitmachen und für den notwendigen Dialog zur Verfügung stehen?
Dieser Aufruf wendet sich an Alle, die es sich nicht einfach machen wollen: Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht nur seine Wünsche zu artikulieren und daraus abgeleitete Forderungen zu erheben, sondern sich an den entscheidenden Stellen selber für die gemeinsame Lösung zu engagieren.
Wenn jetzt viele Menschen in eine demokratische Partei eintreten, dann mobilisiert sich zur Abwechslung einmal die schweigende Mehrheit. Bitte treten Sie in eine demokratische Partei ein!
Und wenn Sie das (noch) nicht überzeugt: Ich freue mich über jede Gelegenheit und den Austausch, für dieses Anliegen zu werben.
Hansjörg Schmid, Berlin - Demokratischer-Aufruf@web.de

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Die Entscheidungsträger*innen
Petition am 27. Januar 2021 erstellt