

Windpark ´Crivitz West` - Wir fordern Mitspracherecht und Transparenz!
Das Problem
Die Crivitzer Wählergemeinschaft unter Führung der Bürgermeisterin Britta Brusch-Gamm und Alexander Gamm hat bereits im Stillen einen Kooperationsvertrag mit der WEMAG/mea für das geplante Großprojekt ´Crivitz West` unterzeichnet, obwohl ein großer Teil der Stadtvertreter aller anderen Parteien und Wählergemeinschaften dieses Projekt abgelehnt haben.
Am 20.4.2026 wurden die Bürgerinnen und Bürger erstmals über die Planungen zum Bau des Windparks ´Crivitz West`im Kontext mit der kommunalen Wärmeplanung für die Neustadt informiert. Dabei wurde der falsche Eindruck erweckt, als sei der Bau neuer Windanlagen westlich von Crivitz für die Wärmeversorgung der Neustadt zwingend notwendig.
Bis zu diesem Zeitpunkt war der Öffentlichkeit nicht bekannt, dass im stadtnahen Bereich ein weiterer Windpark zu jenem von Wessin geplant ist. Grundsätzlich ist grüne Energie gut, aber nicht um jeden Preis und nicht am Bürger vorbei. Wir fordern Aufklärung und ein Mitspracherecht, bevor vollendete Tatsachen geschaffen werden.
Unsere Forderungen
Durch einen Bürgerentscheid über die Errichtung des Windparks ´Crivitz West` wollen wir der Stadtvertretung von Crivitz mitteilen: "So nicht! Ihr seid unsere gewählten Vertreter, von denen wir transparente Entscheidungen erwarten!"
Unser Ziel ist es, das geplante Bauvorhaben, die Errichtung eines für die Stadt unnötigen weiteren Windparks im Bereich Krudopp - Sukow - Zietlitz, so lange zu stoppen, bis die Bevölkerung über Sinn, Nutzen, Kosten, Folgen und Verbindlichkeiten glasklar informiert ist. Wir werden eine transparente energie- und finanzpolitische Neubewertung erzwingen und einen Bürgerentscheid anstreben.
Unser Standpunkt
Nach Angaben der WEMAG wurde der Stromverbrauch in Mecklenburg-Vorpommern bereits im Jahr 2023 rechnerisch zu rund 228 % durch erneuerbare Energien gedeckt, Tendenz steigend. Dies bedeutet, dass regelmäßig Überschüsse entstehen, die in andere Regionen abgeführt oder im Rahmen von Netzengpassmaßnahmen beispielsweise durch Abschaltung der Windanlagen reduziert werden müssen. Für den Kreis Ludwigslust-Parchim trifft das in besonderer Weise zu. Gleichzeitig zahlen unsere Bürger im Bundesdurchschnitt überdurchschnittlich hohe Strompreise. Das ist nicht akzeptabel.
Machen wir uns bewusst: Es herrscht Goldgräberstimmung bei der Windanlagenlobby, weil jede Windanlage, auch wenn sie stillsteht, den Betreibern unser Steuergeld in die Kassen spült. Laut Bundeswirtschaftsministerium kostet das bundesweit jährlich bis zu drei Milliarden Euro für abgeschaltete Windkraftanlagen. Teures Geld für nichts, das für Schulen, Straßen oder Brücken fehlt!
Das soll sich ändern. Sobald diese Subventionierung wegfällt, werden Windanlagen weniger profitabel und so manche zu einer unattraktiven Investitionsruine. Der Gesetzentwurf zur Streichung oder Einschränkung von Geldern für Abschaltzeiten für neue Windanlagen in netzüberlasteten Gebieten (der sogenannte Redispatch-Vorbehalt) ist Gegenstand der gegenwärtigen politischen Auseinandersetzung. Crivitz-West könnte also eine solche "Investitionsruine" werden.
Unser Schaden
Bereits im Osten von Crivitz ist mit dem Windpark Wessin die Landschaft nachhaltig zerstört worden. Ein weiterer Windpark würde erneut erhebliche Eingriffe in Natur und Landschaft verursachen. Dazu gehören unter anderem:
Bodenzerstörung durch den Fundament- und Trassenbau --- Vernichtung intakter Naturflächen --- Wegnahme von Rückzugs- und Aufzuchtgebiete zahlreicher Wildtierarten!
Der Standort am Bereich der sogenannten Spinne ist ein beliebtes Erholungsgebiet und Knotenpunkt für den Tourismus - ein Magnet für Wandernde und Radfahrer ebenso wie für Naturbeobachtungen.
Das Stadtbild von Crivitz ist 775 Jahre lang in seiner einzigartigen Schönheit bewahrt worden. Das will unsere Generation "in Windeseile" zerstören? Die geplanten Windanlagen im Westen von Crivitz werden eine Höhe von 250 Metern haben. Unser Kirchturm, ein Wahrzeichen der Stadt Crivitz, hat eine Höhe von 40 Metern. Der malerische Anblick von Crivitz wird durch die weitaus höheren Windanlagen zu einem Wurmfortsatz eines Industriegebietes verkümmern. Für wen? Für was? Wozu?
Unsere Fragen
• Welche konkreten Finanzierungskonzepte liegen vor und warum wird die Kosten-/Nutzenrechnung verschwiegen?
• Wo können wir als Bürgerinnen und Bürger überhaupt konkrete Informationen zum Vorhaben erhalten?
• Warum wird der Eindruck erweckt, dass der ´Windpark Crivitz West` für die Wärmeversorgung der Neustadt notwendig sei, obwohl eine neue Stromtrasse von Crivitz-West zum Umspannwerk Wessin führen soll, von wo aus die sowieso schon überproduzierte Strommenge überwiegend in die Hochspannungsnetze außerhalb von MV abgeführt wird?
• Warum wurde ein derart gravierender Kooperationsvertrag hinter verschlossenen Türen unterzeichnet, ohne den Bürgerinnen und Bürgern vorab jegliche Möglichkeit zur Mitsprache zu geben?
• Wann wird der vollständige Text des Kooperationsvertrages für alle Crivitzerinnen und Crivitzer offengelegt und die gesetzlich vorgeschriebene finanzielle Beteiligung der Bürger umgesetzt und garantiert (Stichwort: Bürger- und Gemeindebeteiligungsgesetz MV)?
Bitte unterstützen Sie unsere Bürgerinitiative!
Setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für den Erhalt unserer einzigartigen wertvollen Wald-, Moor- und Wiesenlandschaft als Kern unseres attraktiven Naherholungs- und Tourismusraumes. Nur gemeinsam können wir erreichen, dass dieses Vorhaben erstmals kritisch überprüft wird.
Helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, die Stadtvertretung zu bewegen, die Entscheidung zum Windpark ´Crivitz West` aus dem Hinterzimmer auf einen runden Tisch des Stadtwohls zu legen. Posten Sie den Link dieser Petition an alle, die es angeht!
Prüfen wir gemeinschaftlich, was für Crivitz vorteilhaft ist und überlassen das nicht einigen wenigen, deren energiepolitische Kompetenz nicht hinreichend dokumentiert ist!
Bürgerinitiative "Aktiv für Crivitz"
Heike Böttcher
Dr. Andreas Reinecke
265
Das Problem
Die Crivitzer Wählergemeinschaft unter Führung der Bürgermeisterin Britta Brusch-Gamm und Alexander Gamm hat bereits im Stillen einen Kooperationsvertrag mit der WEMAG/mea für das geplante Großprojekt ´Crivitz West` unterzeichnet, obwohl ein großer Teil der Stadtvertreter aller anderen Parteien und Wählergemeinschaften dieses Projekt abgelehnt haben.
Am 20.4.2026 wurden die Bürgerinnen und Bürger erstmals über die Planungen zum Bau des Windparks ´Crivitz West`im Kontext mit der kommunalen Wärmeplanung für die Neustadt informiert. Dabei wurde der falsche Eindruck erweckt, als sei der Bau neuer Windanlagen westlich von Crivitz für die Wärmeversorgung der Neustadt zwingend notwendig.
Bis zu diesem Zeitpunkt war der Öffentlichkeit nicht bekannt, dass im stadtnahen Bereich ein weiterer Windpark zu jenem von Wessin geplant ist. Grundsätzlich ist grüne Energie gut, aber nicht um jeden Preis und nicht am Bürger vorbei. Wir fordern Aufklärung und ein Mitspracherecht, bevor vollendete Tatsachen geschaffen werden.
Unsere Forderungen
Durch einen Bürgerentscheid über die Errichtung des Windparks ´Crivitz West` wollen wir der Stadtvertretung von Crivitz mitteilen: "So nicht! Ihr seid unsere gewählten Vertreter, von denen wir transparente Entscheidungen erwarten!"
Unser Ziel ist es, das geplante Bauvorhaben, die Errichtung eines für die Stadt unnötigen weiteren Windparks im Bereich Krudopp - Sukow - Zietlitz, so lange zu stoppen, bis die Bevölkerung über Sinn, Nutzen, Kosten, Folgen und Verbindlichkeiten glasklar informiert ist. Wir werden eine transparente energie- und finanzpolitische Neubewertung erzwingen und einen Bürgerentscheid anstreben.
Unser Standpunkt
Nach Angaben der WEMAG wurde der Stromverbrauch in Mecklenburg-Vorpommern bereits im Jahr 2023 rechnerisch zu rund 228 % durch erneuerbare Energien gedeckt, Tendenz steigend. Dies bedeutet, dass regelmäßig Überschüsse entstehen, die in andere Regionen abgeführt oder im Rahmen von Netzengpassmaßnahmen beispielsweise durch Abschaltung der Windanlagen reduziert werden müssen. Für den Kreis Ludwigslust-Parchim trifft das in besonderer Weise zu. Gleichzeitig zahlen unsere Bürger im Bundesdurchschnitt überdurchschnittlich hohe Strompreise. Das ist nicht akzeptabel.
Machen wir uns bewusst: Es herrscht Goldgräberstimmung bei der Windanlagenlobby, weil jede Windanlage, auch wenn sie stillsteht, den Betreibern unser Steuergeld in die Kassen spült. Laut Bundeswirtschaftsministerium kostet das bundesweit jährlich bis zu drei Milliarden Euro für abgeschaltete Windkraftanlagen. Teures Geld für nichts, das für Schulen, Straßen oder Brücken fehlt!
Das soll sich ändern. Sobald diese Subventionierung wegfällt, werden Windanlagen weniger profitabel und so manche zu einer unattraktiven Investitionsruine. Der Gesetzentwurf zur Streichung oder Einschränkung von Geldern für Abschaltzeiten für neue Windanlagen in netzüberlasteten Gebieten (der sogenannte Redispatch-Vorbehalt) ist Gegenstand der gegenwärtigen politischen Auseinandersetzung. Crivitz-West könnte also eine solche "Investitionsruine" werden.
Unser Schaden
Bereits im Osten von Crivitz ist mit dem Windpark Wessin die Landschaft nachhaltig zerstört worden. Ein weiterer Windpark würde erneut erhebliche Eingriffe in Natur und Landschaft verursachen. Dazu gehören unter anderem:
Bodenzerstörung durch den Fundament- und Trassenbau --- Vernichtung intakter Naturflächen --- Wegnahme von Rückzugs- und Aufzuchtgebiete zahlreicher Wildtierarten!
Der Standort am Bereich der sogenannten Spinne ist ein beliebtes Erholungsgebiet und Knotenpunkt für den Tourismus - ein Magnet für Wandernde und Radfahrer ebenso wie für Naturbeobachtungen.
Das Stadtbild von Crivitz ist 775 Jahre lang in seiner einzigartigen Schönheit bewahrt worden. Das will unsere Generation "in Windeseile" zerstören? Die geplanten Windanlagen im Westen von Crivitz werden eine Höhe von 250 Metern haben. Unser Kirchturm, ein Wahrzeichen der Stadt Crivitz, hat eine Höhe von 40 Metern. Der malerische Anblick von Crivitz wird durch die weitaus höheren Windanlagen zu einem Wurmfortsatz eines Industriegebietes verkümmern. Für wen? Für was? Wozu?
Unsere Fragen
• Welche konkreten Finanzierungskonzepte liegen vor und warum wird die Kosten-/Nutzenrechnung verschwiegen?
• Wo können wir als Bürgerinnen und Bürger überhaupt konkrete Informationen zum Vorhaben erhalten?
• Warum wird der Eindruck erweckt, dass der ´Windpark Crivitz West` für die Wärmeversorgung der Neustadt notwendig sei, obwohl eine neue Stromtrasse von Crivitz-West zum Umspannwerk Wessin führen soll, von wo aus die sowieso schon überproduzierte Strommenge überwiegend in die Hochspannungsnetze außerhalb von MV abgeführt wird?
• Warum wurde ein derart gravierender Kooperationsvertrag hinter verschlossenen Türen unterzeichnet, ohne den Bürgerinnen und Bürgern vorab jegliche Möglichkeit zur Mitsprache zu geben?
• Wann wird der vollständige Text des Kooperationsvertrages für alle Crivitzerinnen und Crivitzer offengelegt und die gesetzlich vorgeschriebene finanzielle Beteiligung der Bürger umgesetzt und garantiert (Stichwort: Bürger- und Gemeindebeteiligungsgesetz MV)?
Bitte unterstützen Sie unsere Bürgerinitiative!
Setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für den Erhalt unserer einzigartigen wertvollen Wald-, Moor- und Wiesenlandschaft als Kern unseres attraktiven Naherholungs- und Tourismusraumes. Nur gemeinsam können wir erreichen, dass dieses Vorhaben erstmals kritisch überprüft wird.
Helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, die Stadtvertretung zu bewegen, die Entscheidung zum Windpark ´Crivitz West` aus dem Hinterzimmer auf einen runden Tisch des Stadtwohls zu legen. Posten Sie den Link dieser Petition an alle, die es angeht!
Prüfen wir gemeinschaftlich, was für Crivitz vorteilhaft ist und überlassen das nicht einigen wenigen, deren energiepolitische Kompetenz nicht hinreichend dokumentiert ist!
Bürgerinitiative "Aktiv für Crivitz"
Heike Böttcher
Dr. Andreas Reinecke
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Petition am 18. Juli 2026 erstellt