Wenn Kinder den Preis zahlen - und nur ein Elternteil die Verantwortung trägt!

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Das Problem

Petition für Gerechtigkeit beim Unterhaltsvorschuss - Schutz für unsere Kinder!

 


Zwei Erwachsene.

Ein gemeinsames Kind.

Und lediglich einer trägt die Verantwortung,der andere entzieht sich.

Wie kann es sein, dass es zur Normalität geworden ist, dass der Elternteil, der ein Kind allein versorgt, hoffen muss, dass Kindesunterhalt des dazu verpflichtenden Elternteils vielleicht irgendwann gezahlt wird?

Wie kann es sein, dass Kinder lernen müssen, mit Unregelmäßigkeit, Unsicherheit und finanzieller Angst zu leben?

Wenn ein Elternteil seiner Unterhaltspflicht nicht nachkommt, springt der Staat ein – zumindest theoretisch. Doch nach dem Unterhaltsvorschussgesetz endet dieser Anspruch, sobald der alleinerziehende Elternteil erneut heiratet oder eine eingetragenen Lebenspartnerschaft eingeht.

Mit einem Trauschein verschwindet also die Unterstützung.

Wieso? 

Was ändert sich für das Kind?

Wird es weniger bedürftig?

Wird der säumige Elternteil plötzlich verantwortungsbewusst? Nein.

Stattdessen wird ein neuer Partner automatisch in eine finanzielle Mitverantwortung gedrängt – für ein Kind, das nicht sein eigenes ist. Ein Mensch ohne elterliche Rechte soll plötzlich finanzielle Pflichten übernehmen. Und der eigentliche unterhaltspflichtige Elternteil? Der bleibt oft weiterhin außen vor.

Wo bleibt hier die Gerechtigkeit?

Warum wird Liebe bestraft?

Warum wird Heirat zum finanziellen Risiko?

Warum verliert ein Kind staatliche Unterstützung, nur weil sein betreuender Elternteil wieder Hoffnung auf ein stabiles Familienleben hat?

Eine alleinerziehender Person ist nicht weniger alleinerziehend, nur weil er heiratet. Die Verantwortung für das Kind liegt weiterhin bei den leiblichen Eltern – nicht beim neuen Ehepartner.


Kinder dürfen nicht die Leidtragenden gesetzlicher Annahmen sein.

Kinder dürfen nicht dafür bezahlen, dass ein Elternteil sich seiner Pflicht entzieht.

Und Kinder dürfen nicht schlechtergestellt werden, weil ihre Mutter oder ihr Vater erneut heiratet.

 

Wir fordern:

 • Den Erhalt des Unterhaltsvorschusses unabhängig vom Familienstand des betreuenden Elternteils.

 • Eine konsequente Durchsetzung der Unterhaltspflicht gegenüber dem säumigen Elternteil.

 • Eine klare gesetzliche Regelung, die neue Ehepartner nicht indirekt für fremde Unterhaltsschulden haftbar macht.

 • Eine Politik, die das Kindeswohl über formale Eheannahmen stellt.

• Härtere Strafen für Elternteile die sich der Unterhaltspflicht entziehen!

 

Das Kindeswohl darf nicht vom Trauschein abhängen. Ein Kind ist nicht weniger schutzbedürftig, nur weil seine Mutter oder sein Vater erneut heiratet.

 

Wir appellieren an die Politik, diese bestehende Regelung zu überdenken und im Sinne der betroffenen Kinder zu reformieren. Gerechtigkeit bedeutet, Verantwortung dort einzufordern, wo sie hingehört – bei beiden leiblichen Elternteilen.

 

Mit Nachdruck fordern wir eine Änderung der bestehenden Gesetzeslage.

Im Namen aller betroffenen Kinder und Familien.

 

Ein Kind braucht Sicherheit.

Ein Kind braucht Stabilität.

Ein Kind braucht Gerechtigkeit.

 

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass kein Kind mehr durch eine Eheschließung seines Elternteils benachteiligt wird.

Für unsere Kinder. Für Fairness. Für Verantwortung dort, wo sie hingehört.

 

 

 

 

 

 

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