"documenta 15 in Kassel" vorzeitig beenden!!


"documenta 15 in Kassel" vorzeitig beenden!!
Das Problem
Update von 16:52 (21.06.22)
Vor wenigen Minuten meldet die FAZ: "Das antisemitische Bildelemente enthaltene Banner des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi wird abgehängt. Das teilte die Documenta-Leitung am Dienstagnachmittag mit. Die Entfernung des Werks sei überfällig, erklärte Kulturstaatsministerin Claudia Roth in einem Statement. Antisemitismus dürfe auf der Documenta wie insgesamt in der Gesellschaft keinen Platz haben. Die Entfernung sei allerdings nur der erste Schritt: „Es muss aufgeklärt werden, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass das Wandbild dort installiert wurde.“ *)
*) Wir Petent/innen fordern weiterhin die Beendigung der "documenta"
D - 88212 Ravensburg und die gesamte BR-D
21. Juni 2022
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier,
wir die Unterzeichner/innen dieser PETITION fordern Sie bittend auf, die aktuelle "documenta" (größte und wichtigste Kunstaustellung der Welt) in Kassel umgehend zu schließen, bzw. Sorge dafür zu tragen, dass dies sofort geschieht.
Der Hauptpetent dieser Eingabe schrieb Ihnen heute den folgenden Brief, dem wir uns mit unserer Unterschrift anschließen.
---------------------------------------------------
Stefan Weinert
Untere Burachstrasse 94
D - 88212 Ravensburg
Dem Herrn
Bundespräsidenten der Bundesrepublik DEUTSCHLAND
Berlin - via E-Mail
documenta 15 - Kassel
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Steinmeier,
zunächst einmal muss ich mich für meine Form- und Tippfehler im gestrigen Schreiben an Sie entschuldigen!
Inzwischen wurde das von vielen Menschen und auch von mir monierte skandalöse Objekt auf der "documenta" mit schwarzen Stoffbahnen "verdunkelt". Das aber ist so, als würden wir sagen: Den Holocaust hat es zwar gegeben, aber reden wir nicht mehr darüber = verdrängen, verdecken, schweigen, verdunkeln. Genauso, wie es die AfD und andere faschistische Kräfte im Land gerne hätten. Das ist aber keine Lösung des Problems. Ich bleibe dabei, die "documenta" muss abgebrochen werden, zumal seit Monaten bekannt ist, dass es hier antisemitisch zugehen würde. Deswegen ist der gestrige Text (mit Korrekturen und Ergänzungen) auch Bestandteil dieses Schreibens.
Uns reicht auch nicht die komplette Entfernung des Skandalon, denn die Denke bleibt.
Wie auch Sie persönlich, Herr Bundespräsident, und auch viele andere Politiker/innen und viele Bürger/innen Deutschlands, bin ich empört über den unverhohlenen und plakatierten Antisemitismus auf der diesjährigen "documenta" in Kassel. Denn leider - und da stimme ich Ihnen zu - richten sich solche Dinge nicht allein gegen den demokratischen Staat Israel *), sondern darüber hinaus klar, unmaskiert und eindeutig gegen die Glaubensgemeinschaft und das Volk der Juden in aller Welt. Man/frau fragt sich, wie so etwas in Deutschland geschehen kann? Auch die Medien kolportieren diese Fragen von Politiker/innen und den Verantwortlichen.
*) Im Staat Israel leben 8,3 Millionen Menschen. Rund 6,13 Millionen Juden und 1,7 Millionen Araber. Es gibt aber auch einen nicht geringen Anteil an Beduinen, Christen und Drusen. Zu den Minderheiten in Israel gehören Samaritaner, Armenier, Tscherkessen und Roma. Seit den 2000er Jahren leben in Israel auch mehrere Tausend asiatische Arbeitsmigranten und Asylbewerber aus Afrika.
Leider gibt es dazu Antworten, die vielleicht Ihnen und anderen nicht gefallen werden.
So könnten vor allem Menschen aus anderen Kulturkreisen als den unseren, das jüngste Urteil des Bundesgerichtshof zur "Judensau" an der Kirche Wittenberg als Freifahrtschein für solche und ähnliche Schmähungen hernehmen (Schweinekopf). Der Vorsitzende Richter des VI. Zivilsenats, Stephan Seiters, sagte zur Begründung, der Kläger könne nicht die Entfernung verlangen, weil es an einer "gegenwärtigen Rechtsverletzung" fehle. Das ist weder für mich noch viele Bürger/innen nicht nachvollziehbar. Zurecht hat die ehemalige Bischöfin Margot Käßmann dieses Urteil scharf kritisiert.
Zumal das Verbalisieren solcher Dinge strafbar ist. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz. Wer solche Ausdrücke heute gegenüber Menschen benutzt oder öffentlich über sie äußert, macht sich in Deutschland (§ 185 StGB) strafbar. In besonders schweren Fällen kommt in Deutschland auch eine Ahndung wegen Volksverhetzung (§ 130) in Betracht. Und sagen nicht Bilder mehr als tausend Worte?! Mit Kunst hat dies hier rein gar nichts zu tun!
Mir selbst, als Streiter gegen Faschismus und Antsemitismus seit meiner Jugend (1960er Jahre) und meinem Theologiestudium (1980), und verstärkt seit dem Rechtsruck der AfD (2015) und ihrem offen gezeigten Faschismus vorgestern (19.6.2022) auf dem Parteitag in Riesa, hat dieses Urteil gezeigt, dass in dem Nachkriegsdeutschland - wie schon immer seit 1949 - nur halbherzig gegen den Faschismus und die Rechtsradikalen vorgegangen wurde und wird.
Ja, durch die AfD sind diese menschenverachtenden Ideologien sogar salon = parlamentsfähig geworden. Doch alle Warnungen - auch die meinigen (Petition · RASSISMUS IN DEUTSCHLAND: Verbot Verbot der AfD nach § 43 (1+2) BVerfGG und Art. 21 (2) GG · Change.orgder AfD nach § 43 (1+2) BVerfGG und Art. 21 (2) GG · Change.org --// -- Petition · 8. Mai --- "TAG DER BEFREIUNG vom Faschismus" - ständiger deutscher Feiertag · Change.org sind in den Wind geschlagen worden. Ich hatte bereits 2015 und 2018 öffentlich darauf hingewiesen, dass die AfD die "ideologische Nachfolgepartei der NSDAP" sei (DEMOKRATISCH – LINKS » Blog Archiv » AfD als Nachfolge der NSDAP (demokratisch-links.de) Doch davon wollte niemand etwas wissen. Und als kleiner Normalbürger, bin ich ja beileibe nicht der einzige gewesen, der gewarnt hat. Das Ergebnis ist eine weitere Antwort darauf, wie es dazu kommen konnte, dass die "documenta 15" die deutsche und weltweite "rassistische Realität 2022" dokumentiert
Daher wird es höchste Zeit, die Reißleine zu ziehen und die schwarze Decke (!) der Kunst (von denen, die sie missbrauchen) und die braune (!) Decke der Demokratie (die andere sich fälschlich überstülpen, wozu leider auch manche "Querdenker" neigen) entlarvend wegzuziehen. Sollte dies nicht geschehen, dann dürfen wir uns über solche Entgleisungen wie bei der "documenta" nicht beschweren und empören. Die "documenta 15" muss umgehend beendet werden. Das wäre ein klares und eindeutiges Signal in die Welt.
Mit großem Respekt und Freundlichkeit - und bleiben Sie und Ihre Gattin gesund!
Stefan Weinert, Ravensburg
Theologe, Konflikt- und Case Manager, Sozialarbeiter i.R.

Das Problem
Update von 16:52 (21.06.22)
Vor wenigen Minuten meldet die FAZ: "Das antisemitische Bildelemente enthaltene Banner des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi wird abgehängt. Das teilte die Documenta-Leitung am Dienstagnachmittag mit. Die Entfernung des Werks sei überfällig, erklärte Kulturstaatsministerin Claudia Roth in einem Statement. Antisemitismus dürfe auf der Documenta wie insgesamt in der Gesellschaft keinen Platz haben. Die Entfernung sei allerdings nur der erste Schritt: „Es muss aufgeklärt werden, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass das Wandbild dort installiert wurde.“ *)
*) Wir Petent/innen fordern weiterhin die Beendigung der "documenta"
D - 88212 Ravensburg und die gesamte BR-D
21. Juni 2022
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier,
wir die Unterzeichner/innen dieser PETITION fordern Sie bittend auf, die aktuelle "documenta" (größte und wichtigste Kunstaustellung der Welt) in Kassel umgehend zu schließen, bzw. Sorge dafür zu tragen, dass dies sofort geschieht.
Der Hauptpetent dieser Eingabe schrieb Ihnen heute den folgenden Brief, dem wir uns mit unserer Unterschrift anschließen.
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Stefan Weinert
Untere Burachstrasse 94
D - 88212 Ravensburg
Dem Herrn
Bundespräsidenten der Bundesrepublik DEUTSCHLAND
Berlin - via E-Mail
documenta 15 - Kassel
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Steinmeier,
zunächst einmal muss ich mich für meine Form- und Tippfehler im gestrigen Schreiben an Sie entschuldigen!
Inzwischen wurde das von vielen Menschen und auch von mir monierte skandalöse Objekt auf der "documenta" mit schwarzen Stoffbahnen "verdunkelt". Das aber ist so, als würden wir sagen: Den Holocaust hat es zwar gegeben, aber reden wir nicht mehr darüber = verdrängen, verdecken, schweigen, verdunkeln. Genauso, wie es die AfD und andere faschistische Kräfte im Land gerne hätten. Das ist aber keine Lösung des Problems. Ich bleibe dabei, die "documenta" muss abgebrochen werden, zumal seit Monaten bekannt ist, dass es hier antisemitisch zugehen würde. Deswegen ist der gestrige Text (mit Korrekturen und Ergänzungen) auch Bestandteil dieses Schreibens.
Uns reicht auch nicht die komplette Entfernung des Skandalon, denn die Denke bleibt.
Wie auch Sie persönlich, Herr Bundespräsident, und auch viele andere Politiker/innen und viele Bürger/innen Deutschlands, bin ich empört über den unverhohlenen und plakatierten Antisemitismus auf der diesjährigen "documenta" in Kassel. Denn leider - und da stimme ich Ihnen zu - richten sich solche Dinge nicht allein gegen den demokratischen Staat Israel *), sondern darüber hinaus klar, unmaskiert und eindeutig gegen die Glaubensgemeinschaft und das Volk der Juden in aller Welt. Man/frau fragt sich, wie so etwas in Deutschland geschehen kann? Auch die Medien kolportieren diese Fragen von Politiker/innen und den Verantwortlichen.
*) Im Staat Israel leben 8,3 Millionen Menschen. Rund 6,13 Millionen Juden und 1,7 Millionen Araber. Es gibt aber auch einen nicht geringen Anteil an Beduinen, Christen und Drusen. Zu den Minderheiten in Israel gehören Samaritaner, Armenier, Tscherkessen und Roma. Seit den 2000er Jahren leben in Israel auch mehrere Tausend asiatische Arbeitsmigranten und Asylbewerber aus Afrika.
Leider gibt es dazu Antworten, die vielleicht Ihnen und anderen nicht gefallen werden.
So könnten vor allem Menschen aus anderen Kulturkreisen als den unseren, das jüngste Urteil des Bundesgerichtshof zur "Judensau" an der Kirche Wittenberg als Freifahrtschein für solche und ähnliche Schmähungen hernehmen (Schweinekopf). Der Vorsitzende Richter des VI. Zivilsenats, Stephan Seiters, sagte zur Begründung, der Kläger könne nicht die Entfernung verlangen, weil es an einer "gegenwärtigen Rechtsverletzung" fehle. Das ist weder für mich noch viele Bürger/innen nicht nachvollziehbar. Zurecht hat die ehemalige Bischöfin Margot Käßmann dieses Urteil scharf kritisiert.
Zumal das Verbalisieren solcher Dinge strafbar ist. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz. Wer solche Ausdrücke heute gegenüber Menschen benutzt oder öffentlich über sie äußert, macht sich in Deutschland (§ 185 StGB) strafbar. In besonders schweren Fällen kommt in Deutschland auch eine Ahndung wegen Volksverhetzung (§ 130) in Betracht. Und sagen nicht Bilder mehr als tausend Worte?! Mit Kunst hat dies hier rein gar nichts zu tun!
Mir selbst, als Streiter gegen Faschismus und Antsemitismus seit meiner Jugend (1960er Jahre) und meinem Theologiestudium (1980), und verstärkt seit dem Rechtsruck der AfD (2015) und ihrem offen gezeigten Faschismus vorgestern (19.6.2022) auf dem Parteitag in Riesa, hat dieses Urteil gezeigt, dass in dem Nachkriegsdeutschland - wie schon immer seit 1949 - nur halbherzig gegen den Faschismus und die Rechtsradikalen vorgegangen wurde und wird.
Ja, durch die AfD sind diese menschenverachtenden Ideologien sogar salon = parlamentsfähig geworden. Doch alle Warnungen - auch die meinigen (Petition · RASSISMUS IN DEUTSCHLAND: Verbot Verbot der AfD nach § 43 (1+2) BVerfGG und Art. 21 (2) GG · Change.orgder AfD nach § 43 (1+2) BVerfGG und Art. 21 (2) GG · Change.org --// -- Petition · 8. Mai --- "TAG DER BEFREIUNG vom Faschismus" - ständiger deutscher Feiertag · Change.org sind in den Wind geschlagen worden. Ich hatte bereits 2015 und 2018 öffentlich darauf hingewiesen, dass die AfD die "ideologische Nachfolgepartei der NSDAP" sei (DEMOKRATISCH – LINKS » Blog Archiv » AfD als Nachfolge der NSDAP (demokratisch-links.de) Doch davon wollte niemand etwas wissen. Und als kleiner Normalbürger, bin ich ja beileibe nicht der einzige gewesen, der gewarnt hat. Das Ergebnis ist eine weitere Antwort darauf, wie es dazu kommen konnte, dass die "documenta 15" die deutsche und weltweite "rassistische Realität 2022" dokumentiert
Daher wird es höchste Zeit, die Reißleine zu ziehen und die schwarze Decke (!) der Kunst (von denen, die sie missbrauchen) und die braune (!) Decke der Demokratie (die andere sich fälschlich überstülpen, wozu leider auch manche "Querdenker" neigen) entlarvend wegzuziehen. Sollte dies nicht geschehen, dann dürfen wir uns über solche Entgleisungen wie bei der "documenta" nicht beschweren und empören. Die "documenta 15" muss umgehend beendet werden. Das wäre ein klares und eindeutiges Signal in die Welt.
Mit großem Respekt und Freundlichkeit - und bleiben Sie und Ihre Gattin gesund!
Stefan Weinert, Ravensburg
Theologe, Konflikt- und Case Manager, Sozialarbeiter i.R.

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Petition am 21. Juni 2022 erstellt