Petition gegen einseitige Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien der BRD.

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 1.000.


Petition gegen einseitige Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien der BRD.

Zum wiederholten Male sind die Exil-Iraner in Deutschland Zeugen einer einseitigen Berichterstattung über die Ereignisse im Iran geworden. Konkret zeigt sich dies am Beispiel des jüngst verstorbenen Kriegsverbrechers Ghasem Soleimani, den die deutschen Medien brav in akkurater Mullah-Manier als tragischen Volkshelden aller Iraner betrauern und somit der ideologischen Staatspropaganda der Islamischen Republik des Iran in Deutschland ein Sprachrohr verleihen.

Dabei ist Ghasem Soleimani weder ein herkömmlicher General noch ein Volksheld der Iraner und schon gar nicht ein Stabilisator des Nahen Ostens, wie oft unterschwellig durch die erdrückende Ausschmückung seiner „Verdienste“ gegen den IS suggeriert wird.

Ghasem Soleimani war ein willkürlich zum General erhobener, ehemaliger Straßenschläger, ohne eine für gewöhnlich erforderliche Militärausbildung und zudem der Oberbefehlshaber einer paramilitärsichen Organisation, die maßgeblich in nahezu jedem Konflikt zwischen Nil und Indus beteiligt ist und somit zurecht von den USA als Terrororganisation erklärt wurde. Ferner befehligte er die brutale Niederschlagung der jüngsten Volkserhebung des Iran, durch die weitaus mehr als 1500 Menschen, meist unter 30 und zu einem großen Teil minderjährig, ihr Leben ließen. Ein schrecklicher Vorfall, den die deutschen Medien nur sehr zaghaft und mit wochenlanger Verspätung überhaupt erst als erwähnenswert erachteten.

Zusammenfassend: Ghasem Soleimani ist verantwortlich für hunderttausende Tode, Millionen Vertriebene im iranischen In- wie Ausland. Als Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden, die nicht nur mit ihrem schwarzen Uniformen sondern vor allem durch ihre Kriegsverbrechen der SS des Nazi-Regimes nacheifern, schreckte er zuletzt nicht einmal davor zurück Minderjährige auf den Straßen des Iran durch Scharfschützen niederschießen zu lassen, sondern ganze syrische Städte qualvoll auszuhungern. Somit war dieser Terrorist weitaus gefährlicher als Osama bin Laden oder Abu Bakr Baghdadi, die schließlich auch nicht im Minnesang der deutschen Medien als Märtyrer des gerechten Kampfes gepriesen werden.

Um noch konkreter zu werden: Die Tötung von Ghasem Soleymani ist vergleichbar mit dem Terroranschlag an Reinhard Heydrich im Jahr 1942. Die pompösen Trauerzeremonien, die trotz erheblicher Knappheit, in diesen Tagen in diversen iranischen Städten abgehalten werden, messen sich mit der Staatstrauer des berüchtigten getöteten Gestapochefs. Die Herrschaften in ARD, ZDF und Co. mögen sich vorstellen, wie es für Nazigegner im Exil gewesen wäre, Heydrich in der Welt als Nationalheld aller Deutschen gefeiert zu sehen und dies von Medien, die durch ihre Steuern und Gebühren mitfinanziert werden!

Wir fordern somit die durch öffentliche Gelder finanzierten staatlichen Medien auf, ihre journalistischen Aufgaben ernst zu nehmen und ungeachtet aller wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen der deutschen Außenpolitik diese einseitige, menschenverachtende Berichterstattung einzustellen!

Exil Iraner in BRD

Für Ihre direkte Kontakte:

ARD:

Tel.: +49 89 5900-23344 (9:00 bis 23:00 Uhr)

Fax: +49 89 5900-24070

ZDF:

Tel.: 063131/70-0

Fax: 063131/70-12157

E-Mail: info@zdf.de

WDR:

Tel. (0221) 220-0

Fax (0221) 220-4800

redaktion@wdr.de