Warum werden palästinensische Kriegsverletzte nicht in Deutschland behandelt?

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Orhan Erdoğan und 16 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Sehr geehrte Unterstützer*innen,


Diese Petition und offener Brief zielt darauf ab, dass Kriegsverletzte aus den palästinensischen Gebieten in Deutschland behandelt werden. Wir wollen, dass Karl Lauterbach und das Gesundheitsministerium dies ermöglicht. 

Deine Unterschrift wird das Leben eines Menschen entscheidend beeinflussen und eine Brücke für Frieden und Hoffnung bauen. Indem wir uns vereinen und unsere Stimmen erheben, können wir einen positiven Wandel bewirken und auf eine gerechtere Zukunft hinarbeiten.

Vielen Dank für deine Unterstützung.

...

Sehr geehrter Herr Dr. Lauterbach,
Sehr geehrtes Gesundheitsministerium,

Es ist wichtig zu betonen, dass Krankenhäuser eine ethische Verpflichtung haben, medizinische Hilfe für jeden, unabhängig von ihrer Nationalität oder politischen Zugehörigkeit, bereitzustellen. Dies schließt auch palästinensische Kriegsverletzte ein. Ukrainische Soldaten werden schon in der Charité behandelt.

Konflikte, Kriege und Genozide führen immer zu schweren Verletzungen und Leiden, und medizinische Einrichtungen sollten alles in ihrer Macht tun, um den Verwundeten zu helfen.

Laut WHO-Sprecherin Margaret Harris: "gab [es] einen abrupten Stopp aller medizinischen Evakuierungen. Wir haben etwa 10.000 Menschen, die evakuiert werden müssen."*

Krankenhäuser in der Schweiz, Italien, Ägypten und dem Libanon haben bereits Verletzte aus Palästina aufgenommen. Es ist an der Zeit, dass Deutschland dies auch tut!

Darüber hinaus können Krankenhäuser, eine wichtige Rolle bei der Förderung von Frieden und Versöhnung spielen, indem sie medizinische Hilfe unvoreingenommen an alle Opfer von Gewalt anbieten.

Unterstützen Sie auch das medizinische Personal vor Ort in Palästina. In Gaza wird das Personal vor Patienten ermordet (Dr. Mohammed Zaher Al-Nono, zum Beispiel), sowie von der IDF abgeführt. Krankenhäuser werden bombardiert und zerstört. Patienten werden massenhaft getötet.

Hören Sie sich an, was der palästinensisch-britische Arzt Ghassan Abu Sittah, dem eine Einreise nach Berlin verweigert wurde, über seine Erfahrungen und Beobachtung in Gaza zu sagen hat.

Es würde bereits ein starkes Signal senden, wenn Sie, Dr. Lauterbach und das Gesundheitsministerium, sich der WHO, Ärzte ohne Grenzen und vielen weiteren Gruppen anschließen würde und sich für die verwundeten Zivilisten in diesem schrecklichen Krieg aussprechen.

 

–– IN ENGLISH ––

Why are Palestinian war-wounded not treated in Germany?

This petition and open letter aims to ensure that war-wounded from the Palestinian territories can be treated in Germany. We want Karl Lauterbach and the Ministry of Health to make it possible.

Your signature will make a significant difference in someone's life and build a bridge for peace and hope. By uniting and raising our voices, we can bring about positive change and work towards a fairer future.

Thank you for your support.

...

Dear Dr. Lauterbach,
Dear Ministry of Health,

Hospitals have an ethical obligation to provide medical assistance to everyone, regardless of their nationality or political affiliation. This includes the war-wounded Palestinians. Ukrainian soldiers are already being treated at the Charité.

Conflicts, wars and genocides always lead to serious injuries and suffering, and medical institutions should do everything in their power to help the wounded.

According to WHO spokesperson Margaret Harris, “There’s been an abrupt halt to all medical evacuations. We have around 10,000 people who need to be evacuated."*

Hospitals in Switzerland, Italy, Egypt and Lebanon for example, have already taken in injured people from Palestine. It is time for Germany to do the same!

In addition, hospitals can play an important role in promoting peace and reconciliation by offering unbiased medical assistance to all victims of violence. 

Also, support the medical staff on the ground in Palestine. In Gaza, staff are being murdered in front of patients (Dr. Mohammed Zaher Al-Nono, for example) or taken away by the IDF. Hospitals are being bombed and destroyed. Patients are killed en masse. 

Listen to what Palestinian-British Dr. Ghassan Abu Sittah, who was denied entry into Germany, has to say about his experiences and observations in Gaza.

It would send a strong message if you, Dr Lauterbach and the Ministry of Health, were to join the WHO, Doctors Without Borders and many other groups in taking a stand for the wounded civilians in this terrible war.

 

*https://www.middleeastmonitor.com/20240529-who-slams-abrupt-halt-to-medical-evacuations-from-gaza/

Photo by Mohammed Ibrahim on Unsplash

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Maria BensonPetitionsstarter*in

5.861

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Deine Unterschrift wird das Leben eines Menschen entscheidend beeinflussen und eine Brücke für Frieden und Hoffnung bauen. Indem wir uns vereinen und unsere Stimmen erheben, können wir einen positiven Wandel bewirken und auf eine gerechtere Zukunft hinarbeiten.

Vielen Dank für deine Unterstützung.

...

Sehr geehrter Herr Dr. Lauterbach,
Sehr geehrtes Gesundheitsministerium,

Es ist wichtig zu betonen, dass Krankenhäuser eine ethische Verpflichtung haben, medizinische Hilfe für jeden, unabhängig von ihrer Nationalität oder politischen Zugehörigkeit, bereitzustellen. Dies schließt auch palästinensische Kriegsverletzte ein. Ukrainische Soldaten werden schon in der Charité behandelt.

Konflikte, Kriege und Genozide führen immer zu schweren Verletzungen und Leiden, und medizinische Einrichtungen sollten alles in ihrer Macht tun, um den Verwundeten zu helfen.

Laut WHO-Sprecherin Margaret Harris: "gab [es] einen abrupten Stopp aller medizinischen Evakuierungen. Wir haben etwa 10.000 Menschen, die evakuiert werden müssen."*

Krankenhäuser in der Schweiz, Italien, Ägypten und dem Libanon haben bereits Verletzte aus Palästina aufgenommen. Es ist an der Zeit, dass Deutschland dies auch tut!

Darüber hinaus können Krankenhäuser, eine wichtige Rolle bei der Förderung von Frieden und Versöhnung spielen, indem sie medizinische Hilfe unvoreingenommen an alle Opfer von Gewalt anbieten.

Unterstützen Sie auch das medizinische Personal vor Ort in Palästina. In Gaza wird das Personal vor Patienten ermordet (Dr. Mohammed Zaher Al-Nono, zum Beispiel), sowie von der IDF abgeführt. Krankenhäuser werden bombardiert und zerstört. Patienten werden massenhaft getötet.

Hören Sie sich an, was der palästinensisch-britische Arzt Ghassan Abu Sittah, dem eine Einreise nach Berlin verweigert wurde, über seine Erfahrungen und Beobachtung in Gaza zu sagen hat.

Es würde bereits ein starkes Signal senden, wenn Sie, Dr. Lauterbach und das Gesundheitsministerium, sich der WHO, Ärzte ohne Grenzen und vielen weiteren Gruppen anschließen würde und sich für die verwundeten Zivilisten in diesem schrecklichen Krieg aussprechen.

 

–– IN ENGLISH ––

Why are Palestinian war-wounded not treated in Germany?

This petition and open letter aims to ensure that war-wounded from the Palestinian territories can be treated in Germany. We want Karl Lauterbach and the Ministry of Health to make it possible.

Your signature will make a significant difference in someone's life and build a bridge for peace and hope. By uniting and raising our voices, we can bring about positive change and work towards a fairer future.

Thank you for your support.

...

Dear Dr. Lauterbach,
Dear Ministry of Health,

Hospitals have an ethical obligation to provide medical assistance to everyone, regardless of their nationality or political affiliation. This includes the war-wounded Palestinians. Ukrainian soldiers are already being treated at the Charité.

Conflicts, wars and genocides always lead to serious injuries and suffering, and medical institutions should do everything in their power to help the wounded.

According to WHO spokesperson Margaret Harris, “There’s been an abrupt halt to all medical evacuations. We have around 10,000 people who need to be evacuated."*

Hospitals in Switzerland, Italy, Egypt and Lebanon for example, have already taken in injured people from Palestine. It is time for Germany to do the same!

In addition, hospitals can play an important role in promoting peace and reconciliation by offering unbiased medical assistance to all victims of violence. 

Also, support the medical staff on the ground in Palestine. In Gaza, staff are being murdered in front of patients (Dr. Mohammed Zaher Al-Nono, for example) or taken away by the IDF. Hospitals are being bombed and destroyed. Patients are killed en masse. 

Listen to what Palestinian-British Dr. Ghassan Abu Sittah, who was denied entry into Germany, has to say about his experiences and observations in Gaza.

It would send a strong message if you, Dr Lauterbach and the Ministry of Health, were to join the WHO, Doctors Without Borders and many other groups in taking a stand for the wounded civilians in this terrible war.

 

*https://www.middleeastmonitor.com/20240529-who-slams-abrupt-halt-to-medical-evacuations-from-gaza/

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