Actualización de la peticiónWälder sind keine Holzfabriken - es reicht!!!Endlich - ein neues Bundeswaldgesetz! Was bringt es dem Wald?
Susanne EckerAlemania
5 dic 2023

Das alte Bundeswaldgesetz stammt aus den 70er Jahren und entstand unter völlig anderen Vorzeichen. Damals waren die Kriegsnachwirkungen noch überall sichtbar. Es wurde Holz benötigt, um Städte weiter aufzubauen, um die Wirtschaft zu stärken, um zu heizen. Aber Holzknappheit war schon damals ein Thema, denn niemand regelte die meist zügellose Ausbeutung der Wälder für menschliche Bedürfnisse.

Die Verwendung der Bezeichnung „Nachhaltigkeit“ im Sinne eines langfristig angelegten verantwortungsbewussten Umgangs mit einer Ressource ist bei Hans Carl von Carlowitz 1713 in seinem Werk Silvicultura oeconomica nachgewiesen. Carlowitz fragte, wie die Bewirtschaftung des Waldes erfolgen müsse, um den Holzbedarf  zu sichern. Hier ging es also nicht um die primär ökologische Bewirtschaftung des Waldes, sondern zunächst einmal um die Sicherung des Holzbedarfs.

Der Begriff der Nachhaltigkeit ist übrigens nicht definiert und wird deshalb bis heute je nach Interessengruppe völlig verschieden ausgelegt. Letzteres betrifft dann vor allem die Verbraucher, da sie mit "nachhaltiger" Begrifflichkeit gerne über die Fakten im Hintergrund getäuscht werden.

Nun also wird ein neues Bundeswaldgesetz erarbeitet, das sich an dringend notwendigen Anpassungen der Waldbewirtschaftung in Zeiten des Klimawandels orientieren soll. Aber die Lobbygruppen sind wie immer aktiv - und das eher nicht zum Wohl des Ökosystems Wald.

Daher haben wir als BBIWS selbst einen Entwurf ausgearbeitet, in dem wir die für uns wichtigen Punkte zusammengefasst haben. Zu den Details werden wir weiter berichten.....weiterlesen auf der Homepage der BBIWS!

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