Actualización de la peticiónWälder sind keine Holzfabriken - es reicht!!!Bayern: Zerstörung der Heimat „Waldsiedlung an der Grenze“
Susanne EckerAlemania
15 Sept 2021

Die Geschichte erzählt von einem 84-jährigen Einwohner des idyllischen Ortes Harrlach (ursprünglich „Waldsiedlung an der Grenze“), dessen Vater bereits Bäume im benachbarten Wald gepflanzt hat und die nun für ein Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn gerodet werden sollen.

Im Gegensatz zu den vielen käferbefallenen Fichtenmonokulturen hat man bereits vor 40 Jahren begonnen, diesen Bannwald zu einem stabilen Mischwald umzubauen. Damit wurde die Grundlage geschaffen, dass sich dort über Jahrzehnte hinweg ein gewachsenes, äußerst wertvolles Naturreservat entwickeln konnte.

Dieses großflächige, zusammenhängende Waldgebiet bietet heute für viele gefährdete Tiere und Pflanzen eine Heimat. Das große Waldgebiet südlich der Schwarzach und östlich der Rednitz wird aufgelockert durch die nach Westen fließenden Bäche: Hambach, Finsterbach und Brunnbach und die dazwischen liegenden Wiesenflächen. Die darin enthaltene Gewässerstruktur, bestehend aus vielen Teichen und Bächen, ist zudem eine enorm wichtige Basis für die Grundwasserbereitstellung, -speicherung und somit auch Trinkwasserversorgung.

Begründet wird dieses Bauvorhaben von der Deutschen Bahn mit der „ökologischen Verkehrswende“. Gleichzeitig sollen mindestens 46 ha geschützter Bannwald und damit dieses wertvolle Naturreservat vernichtet werden. Die dafür immer wieder ins Spiel gebrachte Wiederaufforstung wirft die Frage auf, wo soll diese Ersatzaufforstung von mindestens 46 ha denn zusammenhängend stattfinden? Die dabei gepflanzten Bäume bräuchten zudem mindestens 60 Jahre bis sie eine vergleichbare Größe und ökologische Wirkung wie die heutigen Bäume hätten..... weiterlesen auf der Homepage der BBIWS....

 

 

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