
Auszug aus der Buchbesprechung zur Neuerscheinung von Wilhelm Bode:
"Norbert Panek entlarvt die Lüge vom Waldumbau als das was sie ist, eine Scheinveranstaltung – nein, nicht mit Polemik, sondern mit nüchternen Zahlen, die die schnörkellose Wahrheit sprechen. Panek wird von der Forstwissenschaft auch deswegen totgeschwiegen, weil er als der versierteste Analytiker der deutschen Forststatistik gilt. Da macht ihm niemand mehr etwas vor. Er seziert die Zahlenfriedhöfe und sind sie noch so kunstvoll grün garniert und verwoben.
Heraus, so auch im FICHTEN-LAND, kommt immer derselbe Tatbestand, nämlich eine lernunwillige Forstwirtschaft, die sich eine dienbare Forstwissenschaft hält und leistet, um sich mit wissenschaftlichem Touch bescheinigen zu lassen, nichts besser machen zu können. So entlarvt Panek im Kapitel Bäumchen wechsel dich den Versuch, mit neuen angeblich klimaharten Baumarten weiterzumachen wie bisher.
Was muss noch geschehen, bis sich die forstpolitischen Entscheider auf Landes- und Bundesebene, angeführt von der Winzerin Frau Julia Klöckner und dem Landwirt von der Marvitz (CDU Abgeordneter und Präsident der Waldbesitzerverbände), eines Besseren besinnen und endlich damit beginnen den Wald, gerne auch für die Forst- und Holzwirtschaft, mithilfe seiner Natur zu retten. Und nicht mehr mit der deutschen Variante der Plantagenwirtschaft in den Holzfabriken des Altersklassenwaldes, der der Bevölkerung seit der Schwelle zur Waldbauzeit und Geburtsstunde der Forstwissenschaft als Wald verkauft wird, was er nie war.
Deswegen ist dieses Buch eine wahre Pflichtlektüre für alle, die sich für den Wald verantwortlich fühlen oder gar über ihn mitbestimmen dürfen...."
Die vollständige Buchbesprechung hier lesen auf der Homepage der BBIWS....