Petition updateWälder sind keine Holzfabriken - es reicht!!!Die Birke – eine unterschätzte „Schlüsselbaumart“ für den ökologischen Waldumbau
Susanne EckerGermany
Apr 25, 2021

Zum Internationalen Tag des Baumes am 25.04.2021

„Ich brauch Tapetenwechsel, sagt die Birke“, sang die Schauspielerin Hildegard Knef vor rund 50 Jahren. Im Chanson der Schauspielerin will die Birke nicht mehr „in Reih und Glied“ stehen, „die gleiche Wiese sehen“. „Kurz nach zwölf traf sie ein Buchenpaar“ und dann „des Försters Beil im Morgenschimmer“.

Als unbrauchbares „Unholz“ ist die Birke in Forstkreisen bisweilen immer noch verpönt. Aber genau wie sie braucht auch unser Wald endlich eine Neubewertung, einen „Tapetenwechsel“ und die Birke (lat. Betula pendula) könnte tatsächlich als „Schlüssel-Baumart“ in eine neue, ökologisch orientierte Wald-Zukunft führen.

Die derzeit zusammenbrechenden und vom Borkenkäfer befallenen Nadelholzbestände sind nichts anderes als eine natürliche Reaktion auf einen durch forstliche Eingriffe hervorgerufenen, ökologisch labilen Zustand, der die Baumbestände geschwächt und deshalb gegenüber den Klimawandelfolgen sensibel gemacht hat.

Störereignisse stehen allerdings auch in natürlichen Wäldern auf der Tagesordnung. Sie bestimmen in ihrer Gesamtwirkung die Entwicklung des Waldes, die je nach Art und Intensität der Störung zu sehr unterschiedlichen, nebeneinander herlaufenden oder zeitversetzten Entwicklungsphasen führt.

„Störungen“ machen also die strukturelle und damit auch die biologische Vielfalt des Waldes aus – sie sind also sogar der natürliche „Normalfall“, der die Regeneration und die „ökologische Elastizität“ des Waldes fördert.

Bericht weiterlesen auf der Homepage der BBIWS.....

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