

Vorarlberg als solidarische Gesellschaft stärken


Vorarlberg als solidarische Gesellschaft stärken
Das Problem
In Vorarlberg wächst die Sorge, dass Armut für viele Menschen zunehmend eine gefährliche Stolperfalle wird. Besonders betroffen sind die Kinder, denen damit die Chancen auf eine bessere Zukunft verwehrt bleiben. Es ist an der Zeit, diese alarmierende Entwicklung zu stoppen und Vorarlberg als solidarische und gerechte Gesellschaft zu stärken.
Die Kluft zwischen Arm und Reich wird tiefer, die soziale Mobilität ist gefährdet, und immer mehr Menschen fragen sich, wie wir den Wohlstand unserer Gesellschaft wieder gerechter verteilen. Ein solidarisches Miteinander, ein respektvoller Dialog und die Unterstützung der Grundwerte unserer Gesellschaft sind wesentliche Pfeiler, um eine Verschärfung dieser Problematik zu vermeiden. Doch wie können wir effektive Lösungen finden, um diese negative Entwicklung nicht nur zu stoppen, sondern umzukehren?
Als Caritas sind überzeugt, dass durch einen sachlichen Dialog und die Betonung der Grundwerte der Solidarität, Gerechtigkeit und Chancengleichheit ein starkes Band in unserer Gemeinschaft geknüpft werden kann. Diese Werte sollten wieder mehr ins öffentliche Bewusstsein rücken.
Das konkrete Anliegen:
Unterstütze mit deiner Unterschrift die Einrichtung eines Bürgerrates In einem ersten Schritt wollen wir die Einrichtung eines Bürgerrates (Vorarlberger Landesverfassung Art. 1, Abs. 4) erwirken, für den wir deine Unterstützung brauchen. Dafür sind 1.000 Unterschriften von Bewohnerinnen und Bewohnern mit Hauptwohnsitz in Vorarlberg und einem Alter über 16 Jahren erforderlich.
Unterstütze diese Initiative für ein solidarisches Vorarlberg und unterzeichne die Unterstützungserklärung/Petition. Jede Unterschrift zählt! Und mache dein Umfeld und deine Netzwerke ebenfalls darauf aufmerksam. Gemeinsam können wir mitgestalten und Vorarlberg zu einem besseren Ort für alle machen.
Dr. Walter Schmolly, Caritasdirektor
Entwicklungen geben Anlass zur Sorge - wie halten wir eine solidarische Grundhaltung in Vorarlberg weiter aufrecht ?
Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in Österreich 2025 größer geworden. Die Einkommensentwicklung der 10% einkommensschwächsten Haushalte liegt deutlich unter dem Durchschnitt. Die Folge ist, dass die Gruppe der armutsgefährdeten Personen in Österreich um 1,7 Prozentpunkte größer geworden ist. Damit wächst natürlich auch die Gefahr, dass Menschen den Anschluss verlieren und abgehängt werden.
Der Bundesländervergleich zeigt, dass in Vorarlberg einige soziale Problemlagen besonders ausgeprägt sind:
- _ Die Haushaltseinkommen der 10% einkommensschwächsten Haushalte liegen 6% unter dem Österreich-Schnitt. Daraus resultiert in Vorarlberg eine überdurchschnittlich hohe Armutsgefährdung.
- _ In Vorarlberg trifft 8% der Haushalte eine Wohnkostenüberbelastung, d.h. sie müssen mehr als 40% ihres Haushaltsbudgets für das Wohnen ausgeben. Österreichweit sind das nur 6%.
- _ Die Gruppe der „working poor“ – das sind Personen, die zumindest 6 Monate im Kalenderjahr erwerbstätig waren, und trotzdem armutsgefährdet sind – ist in Vorarlberg (9%) größer als im österreichischen Durchschnitt (8%).
Uns überraschen die Ergebnisse dieser Studie nicht. An unseren Caritas-Beratungsstellen in Vorarlberg erleben wir Tag für Tag, dass es für die von Armut betroffenen Menschen immer enger wird. Die Caritas hat 2025 im Vergleich zu 2024 um 30% mehr Sachleistungen in Form von Lebensmittelgutscheinen und Überbrückungshilfen benötigt, um Menschen in existenziellen Notlagen aufzufangen.
In den nächsten Wochen werden die Budgets im Bund, in den Ländern und in den Gemeinden geschnürt. Die Ergebnisse der Statistik Austria-Studie sind ein Ausrufezeichen, mit den Budgets der problematischen Armutsentwicklung entgegenzuhalten. Auf gar keinen Fall darf es Maßnahmen zur Budgetkonsolidierung geben, die die Situation der von Armut betroffenen Menschen in Österreich und Vorarlberg weiter verschlechtern.
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Das Problem
In Vorarlberg wächst die Sorge, dass Armut für viele Menschen zunehmend eine gefährliche Stolperfalle wird. Besonders betroffen sind die Kinder, denen damit die Chancen auf eine bessere Zukunft verwehrt bleiben. Es ist an der Zeit, diese alarmierende Entwicklung zu stoppen und Vorarlberg als solidarische und gerechte Gesellschaft zu stärken.
Die Kluft zwischen Arm und Reich wird tiefer, die soziale Mobilität ist gefährdet, und immer mehr Menschen fragen sich, wie wir den Wohlstand unserer Gesellschaft wieder gerechter verteilen. Ein solidarisches Miteinander, ein respektvoller Dialog und die Unterstützung der Grundwerte unserer Gesellschaft sind wesentliche Pfeiler, um eine Verschärfung dieser Problematik zu vermeiden. Doch wie können wir effektive Lösungen finden, um diese negative Entwicklung nicht nur zu stoppen, sondern umzukehren?
Als Caritas sind überzeugt, dass durch einen sachlichen Dialog und die Betonung der Grundwerte der Solidarität, Gerechtigkeit und Chancengleichheit ein starkes Band in unserer Gemeinschaft geknüpft werden kann. Diese Werte sollten wieder mehr ins öffentliche Bewusstsein rücken.
Das konkrete Anliegen:
Unterstütze mit deiner Unterschrift die Einrichtung eines Bürgerrates In einem ersten Schritt wollen wir die Einrichtung eines Bürgerrates (Vorarlberger Landesverfassung Art. 1, Abs. 4) erwirken, für den wir deine Unterstützung brauchen. Dafür sind 1.000 Unterschriften von Bewohnerinnen und Bewohnern mit Hauptwohnsitz in Vorarlberg und einem Alter über 16 Jahren erforderlich.
Unterstütze diese Initiative für ein solidarisches Vorarlberg und unterzeichne die Unterstützungserklärung/Petition. Jede Unterschrift zählt! Und mache dein Umfeld und deine Netzwerke ebenfalls darauf aufmerksam. Gemeinsam können wir mitgestalten und Vorarlberg zu einem besseren Ort für alle machen.
Dr. Walter Schmolly, Caritasdirektor
Entwicklungen geben Anlass zur Sorge - wie halten wir eine solidarische Grundhaltung in Vorarlberg weiter aufrecht ?
Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in Österreich 2025 größer geworden. Die Einkommensentwicklung der 10% einkommensschwächsten Haushalte liegt deutlich unter dem Durchschnitt. Die Folge ist, dass die Gruppe der armutsgefährdeten Personen in Österreich um 1,7 Prozentpunkte größer geworden ist. Damit wächst natürlich auch die Gefahr, dass Menschen den Anschluss verlieren und abgehängt werden.
Der Bundesländervergleich zeigt, dass in Vorarlberg einige soziale Problemlagen besonders ausgeprägt sind:
- _ Die Haushaltseinkommen der 10% einkommensschwächsten Haushalte liegen 6% unter dem Österreich-Schnitt. Daraus resultiert in Vorarlberg eine überdurchschnittlich hohe Armutsgefährdung.
- _ In Vorarlberg trifft 8% der Haushalte eine Wohnkostenüberbelastung, d.h. sie müssen mehr als 40% ihres Haushaltsbudgets für das Wohnen ausgeben. Österreichweit sind das nur 6%.
- _ Die Gruppe der „working poor“ – das sind Personen, die zumindest 6 Monate im Kalenderjahr erwerbstätig waren, und trotzdem armutsgefährdet sind – ist in Vorarlberg (9%) größer als im österreichischen Durchschnitt (8%).
Uns überraschen die Ergebnisse dieser Studie nicht. An unseren Caritas-Beratungsstellen in Vorarlberg erleben wir Tag für Tag, dass es für die von Armut betroffenen Menschen immer enger wird. Die Caritas hat 2025 im Vergleich zu 2024 um 30% mehr Sachleistungen in Form von Lebensmittelgutscheinen und Überbrückungshilfen benötigt, um Menschen in existenziellen Notlagen aufzufangen.
In den nächsten Wochen werden die Budgets im Bund, in den Ländern und in den Gemeinden geschnürt. Die Ergebnisse der Statistik Austria-Studie sind ein Ausrufezeichen, mit den Budgets der problematischen Armutsentwicklung entgegenzuhalten. Auf gar keinen Fall darf es Maßnahmen zur Budgetkonsolidierung geben, die die Situation der von Armut betroffenen Menschen in Österreich und Vorarlberg weiter verschlechtern.
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Petition am 9. Mai 2026 erstellt