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Petitioning Würzburggasse 30 1136 Wien Österreichischer Rundfunk Stiftung öffentlichen Rechts

Vollständige und objektive Berichterstattung über die Straffreiheit vom Quälen und Töten von Tieren in Rumänien

Gefordert wird objektive und vollständige Berichterstattung über den tatsächlichen Umgang der Verwaltung Rumäniens mit Hunde und Katzen. Damit ist insbesondere gemeint: zumindest im Kern soll über die faktischen Divergenzen zwischen den empfohlenen Richtlinien der World Organisation for Animal Health für das Zusammenleben mit Hunden und Katzen aber insbesondere über faktisch sanktionslose Tötungen und mutwilligen Quälereien, wie Verstümmeln, lebendigem Verbrennen, absichtlich Überfahren sowie die praktische Situation in den dortigen Unterbringungsstationen berichtet werden. 

Zur objektiven Berichterstattung gehört weiters eine Präsentation, die erkennen lässt, dass das öffentliche Bewusstsein in diesem Staat auf eine Weise geprägt wird, die nichtmenschlichem Leben keine Daseinsberechtigung gewährt, grausame Brutalität auf den Straßen und öffentlichen Plätzen auch vor den Augen von Kindern nicht halt macht weil das eine gesunde Entwicklung der Gesellschaft stark beeinträchtigen könnte. 

Menschen aus Deutschland und Österreich empfinden diese Entwicklung zu einem großen Teil als ethisch unvertretbar und setzen vereinzelt auch Maßnahmen zur Hilfe aus eigener Kraft. Nur mit ojektiver Berichterstattung kann eine im demokratischen Sinn erforderlichen Reichweite zustandekommen. Öffentlich rechtliche Anstalten haben diesem Bedürfnis Rechung zu tragen. 

Bedenklich ist vor allem die Hervorhebung des behaupteten Anlassfalles, der mit der nunmehrigen Zulässigkeit von Euthanasie per Gesetz von öffentlich rechtlichen Antalten in Deutschland und Österreich den Hauptaugenmerk bei der Berichterstattung darstellt. 

Die aktuelle Regelung und Straflosigkeit des faktischen Handelns wird von den Menschen vermehrt aufgrund dieser Darstellung akzeptiert oder als gerechtfertigt betrachtet und damit wird demokratisches, ethisches und sachliches Gedankengut auch in Deutschland und Österreich beeinträchtigt. Diese Entwicklung widerspricht dem Auftrag öffentlich rechtlicher Anstalten nach Ansicht der Unterzeichner. 

 

Letter to
Würzburggasse 30 1136 Wien Österreichischer Rundfunk Stiftung öffentlichen Rechts
Sehr geehrter Herr Pfeifer,

verschiedene Organisationen und Privatpersonen investieren sehr viel an Zeit und Geld, um die wahren Zustände in Rumänien publik zu machen. Dies deshalb, weil es sehr wohl auf breites Interesse stößt.

Wir ersuchen Sie, auch den Österreichern die Lage, welche teils für rumänische Bürger zu unerträglichem Leid führt und die Personenfreizügigkeit anderer EU-Bürger beeinträchtigt, objektiv zu vermitteln.

Tierfreunde in Rumänien und Besucher müssen praktisch mit Übergriffen und Traumatisierungen rechnen, auch kleine Kinder täglich grausame Ding sehen und diese Umstände werden bereits von Medizinern und Psychologen stark kritisiert. Bsp.: nationallinkcoalition.org ; http://makingthelink.wix.com/a-time-for-change#!about/c1h5o

Wir haben mittlerweile umfassende Materialien zu einer breiteren Darstellung der Dinge, nächste Woche beginnen sogar Dreharbeiten im Rahmen eines relativ großen Projekts vor Ort. Sollten Sie konkrete, dokumentierte Fälle - die freilich gegen das rumänische Recht, allerdings ohne Verfolgung - brauchen, übermitteln wir Ihnen gerne mit Einverständnis der Betroffenen "schwer verdauliche" Fakten und Belege.

Der ARD ließ sich mittlerweile von der Komplexität überzeugen und bot der Thematik einen gebührenden Stellenwert. Auch Österreicher haben Recht auf sorgfältig recherchierte Information.

Diese Petition lief nur wenige Wochen und soll Ihnen demonstrieren, dass es sich wirklich um eine "Herzenssache der Menschen" mit hoher Relevanz handelt.

Unten das ARD-Video: http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/berichte-und-interviews/moma-Reporter-Strassenhunde-Bukarest-100.html

Viele Grüße