Vollanrechnung von Schlaf- bzw. Nachtbereitschaften für Fachkräfte


Vollanrechnung von Schlaf- bzw. Nachtbereitschaften für Fachkräfte
Das Problem
Wir, die Mitarbeitenden in stationären Jugendhilfe-, Behindertenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, erleben eine ungerechte Behandlung unserer Arbeitszeiten während der Schlafbereitschaften. Über Nacht sind wir physisch in den Einrichtungen vor Ort und jederzeit einsatzbereit. Doch diese Zeit wird lediglich teilweise anerkannt, was nicht nur ungerecht, sondern auch belastend und gesundheitlich riskant ist.
Als Mitarbeitende reicht es nicht aus, einfach nur physisch präsent zu sein. Wir müssen jederzeit auf Notfälle reagieren können, was bedeutet, dass wir während unserer Bereitschaftszeit permanent unter einer Anspannung stehen und nie wirklich abschalten können. Dieser Zustand wird durch die mangelnde Anrechnung der Arbeitsstunden verschärft, weil wir nicht die volle Anerkennung unserer Arbeitszeit erhalten, im Gegensatz zu vergleichbaren Berufen wie bei der Feuerwehr oder der Polizei, die eine vollständige Anerkennung und darüber hinaus Zuschläge für ihre Bereitschaftszeiten erhalten.
Wir möchten darauf hinweisen, dass ohne eine faire Anrechnung der Schlafbereitschaftszeiten ein fachlicher Personalmangel auftritt. Langfristig betrachtet wird dadurch nicht nur die Gesundheit der Mitarbeitenden belastet, sondern es sinkt die Qualität der Betreuung, die wir bieten können. Diese Ungleichbehandlung führt zu einer demotivierten Belegschaft und hemmt die Attraktivität unserer Berufe. Es ist an der Zeit, dies zu ändern.
Wir fordern daher eine faire, vollständige Anrechnung der Schlafbereitschaftszeiten in allen Branchen. Dies ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch der Gesundheit unserer Fachkräfte. Die Veränderung der Anrechnungsrichtlinien würde unsere Berufe attraktiver machen, den Personalmangel bekämpfen und letztlich die Qualität der Betreuung verbessern, die jene erhalten, die uns anvertraut sind.
Unsere Forderungen:
- Schlafbereitschaften voll auf die Arbeitszeit anrechnen, unabhängig davon, ob Mitarbeitende schlafen können.
- Faire Vergütung inklusive Zuschläge für Nacht- und Wochenenddienste.
- Bundesweite gesetzliche Regelung, die private und öffentliche Träger gleichermaßen bindet.
- Berücksichtigung der gesundheitlichen Belastung, um chronische Müdigkeit, Stress und Burnout zu vermeiden.
- Anerkennung der physischen Abwesenheit von zu Hause, analog zu An- und Abreisetagen bei Dienstreisen in anderen Berufen.
Bitte unterstützen Sie unser Anliegen, indem Sie diese Petition unterzeichnen und uns dabei helfen, die notwendige Veränderung herbeizuführen, damit unsere Arbeitszeiten fair und gerecht anerkannt werden.
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Das Problem
Wir, die Mitarbeitenden in stationären Jugendhilfe-, Behindertenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, erleben eine ungerechte Behandlung unserer Arbeitszeiten während der Schlafbereitschaften. Über Nacht sind wir physisch in den Einrichtungen vor Ort und jederzeit einsatzbereit. Doch diese Zeit wird lediglich teilweise anerkannt, was nicht nur ungerecht, sondern auch belastend und gesundheitlich riskant ist.
Als Mitarbeitende reicht es nicht aus, einfach nur physisch präsent zu sein. Wir müssen jederzeit auf Notfälle reagieren können, was bedeutet, dass wir während unserer Bereitschaftszeit permanent unter einer Anspannung stehen und nie wirklich abschalten können. Dieser Zustand wird durch die mangelnde Anrechnung der Arbeitsstunden verschärft, weil wir nicht die volle Anerkennung unserer Arbeitszeit erhalten, im Gegensatz zu vergleichbaren Berufen wie bei der Feuerwehr oder der Polizei, die eine vollständige Anerkennung und darüber hinaus Zuschläge für ihre Bereitschaftszeiten erhalten.
Wir möchten darauf hinweisen, dass ohne eine faire Anrechnung der Schlafbereitschaftszeiten ein fachlicher Personalmangel auftritt. Langfristig betrachtet wird dadurch nicht nur die Gesundheit der Mitarbeitenden belastet, sondern es sinkt die Qualität der Betreuung, die wir bieten können. Diese Ungleichbehandlung führt zu einer demotivierten Belegschaft und hemmt die Attraktivität unserer Berufe. Es ist an der Zeit, dies zu ändern.
Wir fordern daher eine faire, vollständige Anrechnung der Schlafbereitschaftszeiten in allen Branchen. Dies ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch der Gesundheit unserer Fachkräfte. Die Veränderung der Anrechnungsrichtlinien würde unsere Berufe attraktiver machen, den Personalmangel bekämpfen und letztlich die Qualität der Betreuung verbessern, die jene erhalten, die uns anvertraut sind.
Unsere Forderungen:
- Schlafbereitschaften voll auf die Arbeitszeit anrechnen, unabhängig davon, ob Mitarbeitende schlafen können.
- Faire Vergütung inklusive Zuschläge für Nacht- und Wochenenddienste.
- Bundesweite gesetzliche Regelung, die private und öffentliche Träger gleichermaßen bindet.
- Berücksichtigung der gesundheitlichen Belastung, um chronische Müdigkeit, Stress und Burnout zu vermeiden.
- Anerkennung der physischen Abwesenheit von zu Hause, analog zu An- und Abreisetagen bei Dienstreisen in anderen Berufen.
Bitte unterstützen Sie unser Anliegen, indem Sie diese Petition unterzeichnen und uns dabei helfen, die notwendige Veränderung herbeizuführen, damit unsere Arbeitszeiten fair und gerecht anerkannt werden.
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Petition am 2. März 2026 erstellt