
Liebe Unterstützer:innen! Bereits im Juni hat die DUH aufgedeckt, dass einige Unternehmen mit einem Trick das neue Plastiktütenverbot umgehen. Umweltministerin Lemke ermahnte daraufhin die Händler – doch eine erneute Händlerabfrage ergab nun, dass diese gar nicht daran denken, die Tüten aus dem Sortiment zu nehmen. Fordert Steffi Lemke jetzt dazu auf, das Gesetz nachzubessern, die Unternehmen in die Pflicht zu nehmen und sich für ein echtes Verbot einzusetzen!
Anfang dieses Jahres trat das langersehnte und hart erkämpfte Plastiktütenverbot in Kraft. Leider stellen wir fest, dass Unternehmen wie Edeka, Netto und Rossmann trotzdem weiter Plastiktüten verkaufen. Sie tun das mit einem dreisten Trick, der die geltende Gesetzgebung umgeht. Sie machen ihre Tüten einfach wenige Mikrometer dicker, wodurch sie nicht mehr unter das Verbot fallen. Dreist vermarkten sie die umweltschädlichen Tüten dann auch noch als „Mehrweg“- Alternative. Auch auf konkrete Nachfrage hin bleiben die Unternehmen dabei: Sie werden weiterhin Plastiktüten anbieten.
Jetzt muss Umweltministerin Lemke einschreiten und mit einer Nachbesserung des Gesetzes dafür sorgen, dass diese ressourcenfressenden Wegwerftüten endlich aus deutschen Supermärkten verschwinden. Nur durch eine Abgabe von 50 Cent pro Tüte und ein ausgeweitetes Verbot kann der Plastiktütenflut wirksam begegnet werden. Unterstützt jetzt unseren Protestbrief und erhöht damit den Druck auf Umweltministerin Lemke, sich endlich für ein wirksames Verbot einzusetzen.
Vielen Dank!
Eure Deutsche Umwelthilfe