

Liebe Unterstützer*innen, liebe Freund*innen,
lange haben wir überlegt, wann der richtige Zeitpunkt ist, Ihnen zu schreiben. Nachdem sich die Ereignisse jetzt aber häufen und wir einiges anzukündigen haben melden wir uns hiermit bei Ihnen.
Aber der Reihe nach:
1.9.: Am 1. September finden zwei wichtige Wahlen statt. Sowohl in Brandenburg, als auch in Sachsen wird der Landtag neu gewählt. Wie stehen die Parteien dort zu CETA?
Werden Sie sich im Fall einer Regierungsbeteiligung dafür einsetzen, dass Brandenburg / Sachsen dem EU-Kanada-Abkommen CETA im Bundesrat nicht zustimmt?
SPD: NEIN :(
CDU: NEIN :(
GRÜNE: JA :)
LINKE: JA :)
Weitere Infos: gerechter-welthandel.org
14.9.: Größere Autos, mehr PS, höherer Verbrauch – für solche Autos steht die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Betrügerische Autokonzerne feiern dort ihre dicken SUVs und Spritschlucker. Und die Bundesregierung applaudiert, anstatt Konsequenzen aus Klimakrise und Abgasskandal zu ziehen.
Doch wir Bürger*innen haben die autofixierte Verkehrspolitik schon längst satt. Mit der Verkehrswende könnte es ganz anders aussehen: Spielplätze statt Parkplätze; Flaniermeilen statt Blechlawinen; sicheres Radfahren; entspanntes Reisen mit Bus und Bahn; kluger Einsatz von erneuerbaren Energien statt klimaschädlichem Benzin und Diesel.
Am 14. September, wenn die IAA für Besucher*innen eröffnet, demonstrieren wir mit vielen tausend Menschen für eine schnelle Verkehrswende. Weitere Infos: iaa-demo.de
20.9.: Generalstreik fürs Klima!
Die Proteste von Fridays For Future sind berechtigt: Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen - bereits heute vernichtet die Klimakrise Leben und Lebensgrundlagen von Millionen Menschen weltweit. Sie verschärft bereits bestehende Ungleichheiten und verletzt grundlegende Menschenrechte. Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist. Doch die Bundesregierung versagt: Statt ambitionierter Klimapolitik liefert sie nur unzureichende Antworten.
Doch es gibt Hoffnung: Die Schüler*innen haben mit ihren Protesten die Politik unter Zugzwang gesetzt. Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über ihre nächsten Schritte in der Klimapolitik. Wenn wir jetzt zusammenstehen, können wir die Regierung zum Handeln treiben. Zeitgleich werden überall auf der Welt Millionen Menschen auf die Straßen gehen. Sie zeigen den Staats- und Regierungschefs, die wenige Tage später beim UN-Klimagipfel zusammenkommen: Wir lassen nicht zu, dass ihr unser aller Zukunft verheizt!
Deswegen: Am 20. September gehen wir nicht zur Schule, nicht ins Büro! Am 20.9. gehen alle, groß und klein, jung und alt auf die Straße!
Wo überall Streiks stattfinden: fridaysforfuture.de/allefuersklima/
Dafür brauchen wir auch die Gewerkschaften! Diese solidarisieren sich zwar mit dem Streik, rufen jedoch nicht offiziell dazu auf. Das müssen wir ändern. Bitte unterschreiben Sie unbedingt die Resolution von ver.di aktiv: Hier unterschreiben!
21.9.: Nur ein Tag später heißt es "Klima retten / CETA stoppen!". An diesem Tag findet nämlich die Landesdelegiertenkonferenz der Grünen von Baden-Württemberg statt. Nachdem wir leider keine kurze Rede auf der Konferenz halten dürfen und auch keine Rückmeldung auf unsere Anfrage bekommen haben, ob wir unseren offenen Brief (ceta-im-bundesrat.de) Herrn Kretschmann und dem Bundesvorstand übergeben dürfen, werden wir nun lautstark klar machen: Wer sich Klimaschutz auf die Fahne schreibt, darf CETA nicht zustimmen! Wer jahrelang gegen CETA kämpft und damit Wähler*innenstimmen gewinnt, darf CETA nicht zustimmen!
Daher bitten wir Sie alle: Kommen Sie am 21.9. ab 9:30 Uhr vor die Stadthalle Sindelfingen. Die Ratifizierung von CETA wird bald auch in Deutschland anstehen. Uns bleibt also nicht mehr viel Zeit.
Es gibt Zeiten, da braucht einen die Erde, da braucht einen die Demokratie mehr als sonst. Diese Zeit ist gerade! Jetzt ist die Zeit gekommen, gemeinsam aufzustehen. Wenn es zu spät ist, werden Sie sich ärgern, dass Sie sitzengeblieben sind.
Auf eine ökologische, solidarische, demokratische und enkeltaugliche Zukunft!
Das gesamte GREENTEAM Schwabenpower
Pressesprecher und Gründer Ludwig und Nils
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