Verringerung der Wartezeit bei Diagnostik & Behandlung für (erwachsene) Menschen mit ADHS.

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Pascal Birk und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

In Deutschland sind circa 2-6% der Kinder von ADHS betroffen. Davon erfüllen auch 5-15% der betroffenen die Kriterien für eine ADHS-Diagnose  im erwachsenen Alter. Die Störung ist sehr individuell und kann  sich sehr stark von Person zu Person unterscheiden.

Jedoch kann zwischen drei Kategorien unterschieden werden:

  1. Hyperaktivität (den Drang sich zu bewegen, nicht ruhig Sitzen können, mit den Fingern trommeln, mit den Beinen wackeln usw.)
  2.  Impulsivität (Ausführung spontaner Handlung ohne die Abwägung der daraus resultierenden Konsequenzen wie z.B. in Gesprächen dazwischen reden oder vorschnelle Schlussfolgerungen (bezogen auf Gedankenvorgänge) ziehen) 
  3. Unaufmerksamkeit (Konzentrationsschwierigkeiten, leicht ablenkbar und Vergesslichkeit)

Zudem wird zwischen drei verschiedenen Subtypen des ADHS unterschieden:

  1. Der unaufmerksame Typ: Kernsymptome sind Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit und leichte Ablenkbarkeit (verminderte Aufmerksamkeit). Typisch für diesen Typ ist außerdem das tagträumerische Verhalten. Das führt häufig dazu, dass betroffene Kinder/Erwachsene Konversationen nicht wirklich folgen können, Gegenstände wie Handy oder Geldbeutel verlegen/verlieren oder Aufgaben nicht in der vorgegebenen Zeit bzw. im vollen Umfang (detailliert) erledigen können.
  2. Der hyperaktive/impulsive Typ: Kernsymptome sind, der ständige Drang zur Bewegung, häufiges Reden und unüberlegte Handlungen (spontane Handlungen). Zwar treten diese Symptome auch bei anderen Kindern/Erwachsenen auf, jedoch sind diese bei diesem Typus im Vergleich zu anderen Kindern/Erwachsenen deutlich stärker ausgeprägt. Dieser Typus wird (leider) auch häufig als „Zappelphilipp“ benannt. Das führt häufig dazu, dass diese Personen im Unterricht/Vorlesung nicht ruhig sitzen können (mit dem Stuhl wippeln oder sogar durch den Klassenraum laufen), Anweisungen nicht befolgen oder Handlungen durchführen, die sie später bereuen könnten. Dieser Typus ist wahrscheinlich der bekannteste unter den drei Typen, da dieser am auffälligsten ist. Die Hyperaktivität nimmt im Erwachsenenalter deutlich ab und wird dann eher als innere Unruhe bezeichnet.
  3. Der Mischtyp: Ein wahrscheinlich nicht so bekannter, jedoch auch häufig auftrentender Typ, welcher sozusagen eine Fusion der beiden anderen Typen darstellt. Hierbei treten sowohl die Symptome der Unaufmerksamkeit als auch die der Hyperaktivität/Impulsivität auf. Dies führt häufig dazu, dass Personen dieses Typus sich auf Aufgaben schlecht konzentrieren können und auch die Organisation von Dingen sehr darunter leidet. 

Aufgrund der oben genannten Symptomatik haben betroffene Personen häufig Probleme in der Schule/Universität, an der Arbeit, zu Hause (in der Familie) oder in Ihrem Freundeskreis (vor allem bei der Freundschaftssuche). Aber auch die Bewältigung von eigentlich banalen Aufgaben wie Staubsaugen, Wäsche waschen, Einkaufen gehen, Körperpflege oder auch die Nahrungsaufnahme, fällt vielen Personen, die von ADHS betroffen sind, schwer. 

Kurze Vorstellung meiner Person: Mein Name lautet Rico Homrighausen, ich bin 24 Jahre alt und studiere Biochemie. 

Natürlich möchte ich nicht nur über Fakten/Wissen sprechen, sondern auch meinen eigenen Erfahrungswert mit in diese Petition stecken. Ich selbst bin von dem Mischtypus nach DSM-IV (ICD-10 F90.0) ADHS betroffen und leide stark darunter. Je nach Tagesform natürlich mal stärker oder schwächer, denn die Symptome sind nicht immer gleich stark vorhanden, sondern können aufgrund von verschiedenen Umweltfaktoren (Lautstärke, gewohnte Umgebung, Schlafqualität, gewohnten Freundeskreis oder Interesse/Desinteresse) verstärkt oder abgeschwächt werden. Vor allem habe ich Probleme damit mich für eine längere Zeit auf Aufgaben zu konzentrieren. Auch mangelt es häufig an der Organisation und Planung dieser Aufgaben. Dadurch benötige ich meistens deutlich mehr Zeit für die gleiche Aufgabe wie meine Kommoliton*innen. Das erstaunliche dabei ist, dass wenn ich für etwas lerne, was mich sehr interessiert, dann fällt es mir nicht mehr so schwer mich darauf zu konzentrieren. Das ist eine interessante Sache bei Menschen mit ADHS. Oft kommt es vor, dass Ihre Symptomatik abhängig davon ist, ob die zu bewältigende Aufgabe oder das Thema interessant oder eher langweilig ist. 

Zum ersten Mal aufmerksam (ich wollte hier eigentlich einen Witz machen, dass ich auch mal aufmerksam sein kann, aber ich wusste leider nicht wie :-), dass ich ADHS haben könnte, wurde ich vor circa 1 1/2 Jahren als mein Bruder bei sich selbst die Symptomatik erkannt hat und mir gesagt hat, dass ich mich dahingehend doch auch mal infomieren und beobachten sollte. Kurze Zeit später habe ich dann angefangen zu Versuchen mir einen Platz bei einer Psychiatrie, Neurologie o.ä. zu suchen, um eine Diagnostik bezüglich eines möglichen ADHS durchführen zu lassen. Während meiner Suche habe ich gemerkt wie schwer es doch ist einen Platz zu finden. Vor allem Menschen mit ADHS fällt es sehr schwer dabei am Ball zu bleiben. Die ständigen Absagen von verschiedenen Stellen führen sehr schnell zur Demotivation und es fühlt sich an als möchte die Welt einem nicht helfen. Ich war dann sehr froh (zunächst nicht) das ich von einer Psychiatrie auf die Warteliste genommen wurde. Jedoch wurde mir schon von Anfang an gesagt, dass ich wahrscheinlich erst in einem Jahr dran kommen würde (deswegen war ich erst nicht froh). Und genau so ist es dann auch gekommen.

Genau aus diesem Grund möchte ich diese Petition starten und hoffe auf eure tatkräftige Unterstützung dabei. Es darf nicht sein, dass Personen, die ständig unter den Symptomen dieser Störung leiden, eine so lange Wartezeit auf sich nehmen müssen. Oft steht dabei viel auf dem Spiel und der Leidensdruck dieser Menschen könnte durch eine gute Aufklärung und Behandlung deutlich verringert werden. Außerdem ist es schon eine deutliche Erleichterung zu wissen, dass einen selbst nicht die Schuld trifft, sondern die Störung einen großen Anteil daran hat, warum so viele Sachen im Leben nicht voran kommen, in der angegeben Zeit erledigt werden können oder Handlungen vollzogen werden, deren Konsequenzen nicht durchdacht wurden.

Aus diesem Grund fordere ich: 

  • eine höhere Anzahl an offiziellen Stellen zur Durchführung einer ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen
  • Verringerung der Wartezeiten auf einen Platz zur Diagnostik & Behandlung
  • Aufklärung und Sensibilisierung zum Thema ADHS (für Ärzt*innen als auch die breite Bevölkerung); vor allem soll dies schon von Anfang an den Kindern in den Schulen beigebracht werden.
  • gezieltere Förderung der Stärken und Interessen von Menschen mit ADHS 

Ich wünsche mir, dass wir viel mehr über dieses Thema reden und Falschinformationen zunichte machen können. Wie zum Beispiel, dass immer noch viele Menschen (sogar Ärzt*innen) glauben, dass ADHS nur bei Kindern/Jugendlichen auftritt und sich in der Pubertät herauswachsen würde. Circa 5-15% der Kinder/Jugendlichen erfüllen auch im Erwachsenenalter weiterhin die Kriterien für eine ADHS-Diagnose. Bei circa 70% treten vereinzelte Symptome oder funktionelle Beeinträchtigungen noch im Erwachsenenalter auf. Auch das Bild/Wort des sogenannten „Zappelphilipps“ möchte ich aus der Welt schaffen, da ich diese Bezeichnung als diskriminierend und abwertend bewerte.

Für alle Betroffenden Personen, deren Eltern oder auch Pädagog*innen kann ich folgendes Netzwerk/Seite empfehlen:

https://www.adhs.info/

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass wir mehr über das Thema ADHS bei Kindern, Jugendlichen und bei Erwachsenen sprechen sollten. Es ist wichtig, dass betroffenen Personen so früh und so schnell wie möglich geholfen wird, damit sich der Leidensdruck der Personen deutlich verringert. Auch sollten Mythen aus der Welt entfernt und mehr auf die positiven Eigenschaften einer ADHS-Erkrankung eingegangen werden. Denn es gibt nicht nur negatives daran ADHS zu haben. Viele Menschen mit ADHS sind sehr kreativ, neugierig, tolerant gegenüber anderen Menschen und offen für Neues . Auch besitzten diese oft eine starke Leidenschaft für Ihre Interessen und sollten dahingehend bessser gefördert werden.

Ich bedanke mich schon einmal vielmals bei allen die meine Forderungen unterstützen und wünsche allen Betroffenden viel Erfolg bei der Suche nach einem Platz zur Diagnostik und Behandlung. Ihr seid alle sehr tolle Menschen und solltet euch überhaupt nicht dafür schämen.

Liebe Grüße wünscht euch

Rico Homrighausen 

 

Meine Quellen:

25.877

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Pascal Birk und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

In Deutschland sind circa 2-6% der Kinder von ADHS betroffen. Davon erfüllen auch 5-15% der betroffenen die Kriterien für eine ADHS-Diagnose  im erwachsenen Alter. Die Störung ist sehr individuell und kann  sich sehr stark von Person zu Person unterscheiden.

Jedoch kann zwischen drei Kategorien unterschieden werden:

  1. Hyperaktivität (den Drang sich zu bewegen, nicht ruhig Sitzen können, mit den Fingern trommeln, mit den Beinen wackeln usw.)
  2.  Impulsivität (Ausführung spontaner Handlung ohne die Abwägung der daraus resultierenden Konsequenzen wie z.B. in Gesprächen dazwischen reden oder vorschnelle Schlussfolgerungen (bezogen auf Gedankenvorgänge) ziehen) 
  3. Unaufmerksamkeit (Konzentrationsschwierigkeiten, leicht ablenkbar und Vergesslichkeit)

Zudem wird zwischen drei verschiedenen Subtypen des ADHS unterschieden:

  1. Der unaufmerksame Typ: Kernsymptome sind Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit und leichte Ablenkbarkeit (verminderte Aufmerksamkeit). Typisch für diesen Typ ist außerdem das tagträumerische Verhalten. Das führt häufig dazu, dass betroffene Kinder/Erwachsene Konversationen nicht wirklich folgen können, Gegenstände wie Handy oder Geldbeutel verlegen/verlieren oder Aufgaben nicht in der vorgegebenen Zeit bzw. im vollen Umfang (detailliert) erledigen können.
  2. Der hyperaktive/impulsive Typ: Kernsymptome sind, der ständige Drang zur Bewegung, häufiges Reden und unüberlegte Handlungen (spontane Handlungen). Zwar treten diese Symptome auch bei anderen Kindern/Erwachsenen auf, jedoch sind diese bei diesem Typus im Vergleich zu anderen Kindern/Erwachsenen deutlich stärker ausgeprägt. Dieser Typus wird (leider) auch häufig als „Zappelphilipp“ benannt. Das führt häufig dazu, dass diese Personen im Unterricht/Vorlesung nicht ruhig sitzen können (mit dem Stuhl wippeln oder sogar durch den Klassenraum laufen), Anweisungen nicht befolgen oder Handlungen durchführen, die sie später bereuen könnten. Dieser Typus ist wahrscheinlich der bekannteste unter den drei Typen, da dieser am auffälligsten ist. Die Hyperaktivität nimmt im Erwachsenenalter deutlich ab und wird dann eher als innere Unruhe bezeichnet.
  3. Der Mischtyp: Ein wahrscheinlich nicht so bekannter, jedoch auch häufig auftrentender Typ, welcher sozusagen eine Fusion der beiden anderen Typen darstellt. Hierbei treten sowohl die Symptome der Unaufmerksamkeit als auch die der Hyperaktivität/Impulsivität auf. Dies führt häufig dazu, dass Personen dieses Typus sich auf Aufgaben schlecht konzentrieren können und auch die Organisation von Dingen sehr darunter leidet. 

Aufgrund der oben genannten Symptomatik haben betroffene Personen häufig Probleme in der Schule/Universität, an der Arbeit, zu Hause (in der Familie) oder in Ihrem Freundeskreis (vor allem bei der Freundschaftssuche). Aber auch die Bewältigung von eigentlich banalen Aufgaben wie Staubsaugen, Wäsche waschen, Einkaufen gehen, Körperpflege oder auch die Nahrungsaufnahme, fällt vielen Personen, die von ADHS betroffen sind, schwer. 

Kurze Vorstellung meiner Person: Mein Name lautet Rico Homrighausen, ich bin 24 Jahre alt und studiere Biochemie. 

Natürlich möchte ich nicht nur über Fakten/Wissen sprechen, sondern auch meinen eigenen Erfahrungswert mit in diese Petition stecken. Ich selbst bin von dem Mischtypus nach DSM-IV (ICD-10 F90.0) ADHS betroffen und leide stark darunter. Je nach Tagesform natürlich mal stärker oder schwächer, denn die Symptome sind nicht immer gleich stark vorhanden, sondern können aufgrund von verschiedenen Umweltfaktoren (Lautstärke, gewohnte Umgebung, Schlafqualität, gewohnten Freundeskreis oder Interesse/Desinteresse) verstärkt oder abgeschwächt werden. Vor allem habe ich Probleme damit mich für eine längere Zeit auf Aufgaben zu konzentrieren. Auch mangelt es häufig an der Organisation und Planung dieser Aufgaben. Dadurch benötige ich meistens deutlich mehr Zeit für die gleiche Aufgabe wie meine Kommoliton*innen. Das erstaunliche dabei ist, dass wenn ich für etwas lerne, was mich sehr interessiert, dann fällt es mir nicht mehr so schwer mich darauf zu konzentrieren. Das ist eine interessante Sache bei Menschen mit ADHS. Oft kommt es vor, dass Ihre Symptomatik abhängig davon ist, ob die zu bewältigende Aufgabe oder das Thema interessant oder eher langweilig ist. 

Zum ersten Mal aufmerksam (ich wollte hier eigentlich einen Witz machen, dass ich auch mal aufmerksam sein kann, aber ich wusste leider nicht wie :-), dass ich ADHS haben könnte, wurde ich vor circa 1 1/2 Jahren als mein Bruder bei sich selbst die Symptomatik erkannt hat und mir gesagt hat, dass ich mich dahingehend doch auch mal infomieren und beobachten sollte. Kurze Zeit später habe ich dann angefangen zu Versuchen mir einen Platz bei einer Psychiatrie, Neurologie o.ä. zu suchen, um eine Diagnostik bezüglich eines möglichen ADHS durchführen zu lassen. Während meiner Suche habe ich gemerkt wie schwer es doch ist einen Platz zu finden. Vor allem Menschen mit ADHS fällt es sehr schwer dabei am Ball zu bleiben. Die ständigen Absagen von verschiedenen Stellen führen sehr schnell zur Demotivation und es fühlt sich an als möchte die Welt einem nicht helfen. Ich war dann sehr froh (zunächst nicht) das ich von einer Psychiatrie auf die Warteliste genommen wurde. Jedoch wurde mir schon von Anfang an gesagt, dass ich wahrscheinlich erst in einem Jahr dran kommen würde (deswegen war ich erst nicht froh). Und genau so ist es dann auch gekommen.

Genau aus diesem Grund möchte ich diese Petition starten und hoffe auf eure tatkräftige Unterstützung dabei. Es darf nicht sein, dass Personen, die ständig unter den Symptomen dieser Störung leiden, eine so lange Wartezeit auf sich nehmen müssen. Oft steht dabei viel auf dem Spiel und der Leidensdruck dieser Menschen könnte durch eine gute Aufklärung und Behandlung deutlich verringert werden. Außerdem ist es schon eine deutliche Erleichterung zu wissen, dass einen selbst nicht die Schuld trifft, sondern die Störung einen großen Anteil daran hat, warum so viele Sachen im Leben nicht voran kommen, in der angegeben Zeit erledigt werden können oder Handlungen vollzogen werden, deren Konsequenzen nicht durchdacht wurden.

Aus diesem Grund fordere ich: 

  • eine höhere Anzahl an offiziellen Stellen zur Durchführung einer ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen
  • Verringerung der Wartezeiten auf einen Platz zur Diagnostik & Behandlung
  • Aufklärung und Sensibilisierung zum Thema ADHS (für Ärzt*innen als auch die breite Bevölkerung); vor allem soll dies schon von Anfang an den Kindern in den Schulen beigebracht werden.
  • gezieltere Förderung der Stärken und Interessen von Menschen mit ADHS 

Ich wünsche mir, dass wir viel mehr über dieses Thema reden und Falschinformationen zunichte machen können. Wie zum Beispiel, dass immer noch viele Menschen (sogar Ärzt*innen) glauben, dass ADHS nur bei Kindern/Jugendlichen auftritt und sich in der Pubertät herauswachsen würde. Circa 5-15% der Kinder/Jugendlichen erfüllen auch im Erwachsenenalter weiterhin die Kriterien für eine ADHS-Diagnose. Bei circa 70% treten vereinzelte Symptome oder funktionelle Beeinträchtigungen noch im Erwachsenenalter auf. Auch das Bild/Wort des sogenannten „Zappelphilipps“ möchte ich aus der Welt schaffen, da ich diese Bezeichnung als diskriminierend und abwertend bewerte.

Für alle Betroffenden Personen, deren Eltern oder auch Pädagog*innen kann ich folgendes Netzwerk/Seite empfehlen:

https://www.adhs.info/

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass wir mehr über das Thema ADHS bei Kindern, Jugendlichen und bei Erwachsenen sprechen sollten. Es ist wichtig, dass betroffenen Personen so früh und so schnell wie möglich geholfen wird, damit sich der Leidensdruck der Personen deutlich verringert. Auch sollten Mythen aus der Welt entfernt und mehr auf die positiven Eigenschaften einer ADHS-Erkrankung eingegangen werden. Denn es gibt nicht nur negatives daran ADHS zu haben. Viele Menschen mit ADHS sind sehr kreativ, neugierig, tolerant gegenüber anderen Menschen und offen für Neues . Auch besitzten diese oft eine starke Leidenschaft für Ihre Interessen und sollten dahingehend bessser gefördert werden.

Ich bedanke mich schon einmal vielmals bei allen die meine Forderungen unterstützen und wünsche allen Betroffenden viel Erfolg bei der Suche nach einem Platz zur Diagnostik und Behandlung. Ihr seid alle sehr tolle Menschen und solltet euch überhaupt nicht dafür schämen.

Liebe Grüße wünscht euch

Rico Homrighausen 

 

Meine Quellen:

Die Entscheidungsträger*innen

Bettina Stark-Watzinger
Bundesministerin für Bildung und Forschung
Karl Lauterbach
Bundesminister für Gesundheit

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