Verlange einen neuen Standort für das Suchthilfezentrum am Perlengraben


Verlange einen neuen Standort für das Suchthilfezentrum am Perlengraben
Das Problem
Petition gegen die Einrichtung eines Suchthilfezentrums in der Wilhelm-Hoßdorf-Straße/Perlengraben.
Wir, die Unterzeichnenden, wenden uns entschieden gegen die geplante Einrichtung eines Suchthilfezentrums mit integriertem Drogenkonsumraum in der Wilhelm-Hoßdorf-Straße im Pantaleons-/Severinsviertel in Köln.
Diese Petition richtet sich nicht gegen suchtkranke Menschen. Die Notwendigkeit von Hilfs- und Unterstützungsangeboten wird ausdrücklich anerkannt. Sie richtet sich gegen eine Standortentscheidung, die absehbar zu erheblichen Sicherheitsproblemen führt und die damit verbundenen Belastungen einseitig auf ein dichtes Wohn-, Schul- und Betreuungsviertel verlagert.
Warum dieser Standort besonders problematisch ist
In einem Umkreis von rund 100 Metern befindet sich ein öffentlicher Spielplatz.
In unmittelbarer Nähe liegen zudem mindestens fünf Kindertagespflegestellen. Kindertagespflege ist nach dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) Kindertageseinrichtungen gleichgestellt und dient der Betreuung besonders junger Kinder.
Zusätzlich ist die Haltestelle Severinstraße ein zentraler Knotenpunkt für Schulwege. Täglich nutzen Schülerinnen und Schüler von zwei Gymnasien und einer Förderschule diesen Bereich, insbesondere zwischen 7 und 17 Uhr.
Die vorhandenen Aufzüge befinden sich ausschließlich auf der östlichen Seite der Gleisanlagen, was zu konzentrierten Bewegungsströmen und unübersichtlichen Situationen führt – insbesondere für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen.
Die Wilhelm-Hoßdorf-Straße grenzt unmittelbar an die Severinstraße, die bereits heute mit sichtbaren Drogenproblemen, Leerstand und Nutzungskonflikten belastet ist. Ein rund um die Uhr betriebenes Suchthilfezentrum würde diese Situation weiter verschärfen.
Im Gegensatz zum offenen und weitläufigen Neumarkt ist der geplante Standort räumlich komplex und schwer überschaubar: mehrere Ebenen, inklusive unterirdischer Bereiche, erschweren Übersicht, Kontrolle und schnelle Intervention.
Erfahrungen aus anderen Stadtbereichen zeigen, dass sich Dealen, Beschaffungskriminalität und Nutzungskonflikte nicht auf das Gebäude beschränken, sondern sich in angrenzende Straßen und Wohngebiete verlagern.
Was wir nicht akzeptieren
Wir akzeptieren nicht, dass die Entlastung des Neumarkts und die politische Darstellung von Handlungsfähigkeit auf Kosten eines Wohn-, Schul- und Betreuungsumfelds erfolgt. Eine bloße Verlagerung bestehender Probleme ist keine Lösung, sondern eine bewusste Belastungsverschiebung zulasten der Anwohnerinnen und Anwohner.
Unsere Forderungen
Stopp der Planung eines Suchthilfezentrums in der Wilhelm-Hoßdorf-Straße.
Prüfung alternativer Standorte, die deutlich weiter entfernt von Wohngebieten, Schulen, Spielplätzen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Schulwegen und stark frequentierten Haltestellen liegen.
Offenlegung verbindlicher Sicherheits-, Schutz-, Kontroll- und Eingreifkonzepte, bevor eine Standortentscheidung getroffen wird.
Gleichrangige Berücksichtigung der Interessen von Konsumenten und der Sicherheit von Anwohnern, Kindern und Jugendlichen.
Hilfe für suchtkranke Menschen darf nicht gegen die Sicherheit von Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen und Anwohnern ausgespielt werden. Verantwortung bedeutet, Lösungen zu finden, die beides gewährleisten.
7.014
Das Problem
Petition gegen die Einrichtung eines Suchthilfezentrums in der Wilhelm-Hoßdorf-Straße/Perlengraben.
Wir, die Unterzeichnenden, wenden uns entschieden gegen die geplante Einrichtung eines Suchthilfezentrums mit integriertem Drogenkonsumraum in der Wilhelm-Hoßdorf-Straße im Pantaleons-/Severinsviertel in Köln.
Diese Petition richtet sich nicht gegen suchtkranke Menschen. Die Notwendigkeit von Hilfs- und Unterstützungsangeboten wird ausdrücklich anerkannt. Sie richtet sich gegen eine Standortentscheidung, die absehbar zu erheblichen Sicherheitsproblemen führt und die damit verbundenen Belastungen einseitig auf ein dichtes Wohn-, Schul- und Betreuungsviertel verlagert.
Warum dieser Standort besonders problematisch ist
In einem Umkreis von rund 100 Metern befindet sich ein öffentlicher Spielplatz.
In unmittelbarer Nähe liegen zudem mindestens fünf Kindertagespflegestellen. Kindertagespflege ist nach dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) Kindertageseinrichtungen gleichgestellt und dient der Betreuung besonders junger Kinder.
Zusätzlich ist die Haltestelle Severinstraße ein zentraler Knotenpunkt für Schulwege. Täglich nutzen Schülerinnen und Schüler von zwei Gymnasien und einer Förderschule diesen Bereich, insbesondere zwischen 7 und 17 Uhr.
Die vorhandenen Aufzüge befinden sich ausschließlich auf der östlichen Seite der Gleisanlagen, was zu konzentrierten Bewegungsströmen und unübersichtlichen Situationen führt – insbesondere für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen.
Die Wilhelm-Hoßdorf-Straße grenzt unmittelbar an die Severinstraße, die bereits heute mit sichtbaren Drogenproblemen, Leerstand und Nutzungskonflikten belastet ist. Ein rund um die Uhr betriebenes Suchthilfezentrum würde diese Situation weiter verschärfen.
Im Gegensatz zum offenen und weitläufigen Neumarkt ist der geplante Standort räumlich komplex und schwer überschaubar: mehrere Ebenen, inklusive unterirdischer Bereiche, erschweren Übersicht, Kontrolle und schnelle Intervention.
Erfahrungen aus anderen Stadtbereichen zeigen, dass sich Dealen, Beschaffungskriminalität und Nutzungskonflikte nicht auf das Gebäude beschränken, sondern sich in angrenzende Straßen und Wohngebiete verlagern.
Was wir nicht akzeptieren
Wir akzeptieren nicht, dass die Entlastung des Neumarkts und die politische Darstellung von Handlungsfähigkeit auf Kosten eines Wohn-, Schul- und Betreuungsumfelds erfolgt. Eine bloße Verlagerung bestehender Probleme ist keine Lösung, sondern eine bewusste Belastungsverschiebung zulasten der Anwohnerinnen und Anwohner.
Unsere Forderungen
Stopp der Planung eines Suchthilfezentrums in der Wilhelm-Hoßdorf-Straße.
Prüfung alternativer Standorte, die deutlich weiter entfernt von Wohngebieten, Schulen, Spielplätzen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Schulwegen und stark frequentierten Haltestellen liegen.
Offenlegung verbindlicher Sicherheits-, Schutz-, Kontroll- und Eingreifkonzepte, bevor eine Standortentscheidung getroffen wird.
Gleichrangige Berücksichtigung der Interessen von Konsumenten und der Sicherheit von Anwohnern, Kindern und Jugendlichen.
Hilfe für suchtkranke Menschen darf nicht gegen die Sicherheit von Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen und Anwohnern ausgespielt werden. Verantwortung bedeutet, Lösungen zu finden, die beides gewährleisten.
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Kommentare von Unterstützer*innen
Petition am 20. Dezember 2025 erstellt