Verlage und Redaktionen: Nehmt Eure Verantwortung an !

Das Problem

Verlage und Redaktionen: Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr !

Deutschland durchlebt schwierige Zeiten: Klimawandel, Corona, Inflation, Ukraine-Krieg, China-Konflikt, Bildungsmisere, etc. Für diese komplexen Herausforderungen gibt es keine einfachen Antworten. Unterschiedliche Interessen prallen aufeinander: Jung gegen Alt, Unten gegen Oben, Links gegen Rechts. Ein bewährtes Lösungsprinzip stellt die parlamentarische Demokratie dar: Alle 4 Jahre senden die Wähler die von ihnen präferierten Parteien ins Parlament, es bildet sich eine Regierung, die macht sich an die Arbeit, kritisch beobachtet von der Opposition.

Leider hat sich in den letzten Jahren eine weitere Front etabliert: die Medien. Wenn Partei ABC den Vorschlag V macht, wird solange gesucht, bis jemand von Partei XYZ gefunden ist, der dagegen ist. Der Zeitungsbericht lautet dann: "Vorschlag V wird als unausgewogen, nicht finanzierbar und realitätsfern bewertet". Offenbar ist das Ziel, Dissens zu verstärken, anstatt die Konsensbildung zu unterstützen. Hinzu kommt, dass in Leitartikeln zunehmend fast jeder mühsam ausgehandelte politische Kompromiss in einer vernichtenden Art und Weise als eklatantes Versagen kritisiert wird.

Dieses Störfeuer zeigt inzwischen Wirkung: Die Beiträge in den Kommentarspalten der deutschen Online-Medien sind zunehmend durchsetzt von Widerspruch, Verachtung, Zynismus, Häme und Hass. Kein Wunder, dass die Politik sich immer schwerer tut, Lösungen zu finden, die akzeptiert werden.

Wir fordern daher die deutschen Verlage und Redaktionen auf: Besinnen Sie sich auf Ihre Kernaufgabe, nämlich zu informieren! Erläutern Sie komplexe Sachverhalte! Wägen Sie Für und Wider ab! Vermeiden Sie Stimmungsmache! Kurzum: Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr, das Funktionieren des Gemeinwesens zu unterstützen und nicht zu torpedieren.

Ansonsten wird dieses Land bald nicht mehr regierbar sein.

 

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Das Problem

Verlage und Redaktionen: Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr !

Deutschland durchlebt schwierige Zeiten: Klimawandel, Corona, Inflation, Ukraine-Krieg, China-Konflikt, Bildungsmisere, etc. Für diese komplexen Herausforderungen gibt es keine einfachen Antworten. Unterschiedliche Interessen prallen aufeinander: Jung gegen Alt, Unten gegen Oben, Links gegen Rechts. Ein bewährtes Lösungsprinzip stellt die parlamentarische Demokratie dar: Alle 4 Jahre senden die Wähler die von ihnen präferierten Parteien ins Parlament, es bildet sich eine Regierung, die macht sich an die Arbeit, kritisch beobachtet von der Opposition.

Leider hat sich in den letzten Jahren eine weitere Front etabliert: die Medien. Wenn Partei ABC den Vorschlag V macht, wird solange gesucht, bis jemand von Partei XYZ gefunden ist, der dagegen ist. Der Zeitungsbericht lautet dann: "Vorschlag V wird als unausgewogen, nicht finanzierbar und realitätsfern bewertet". Offenbar ist das Ziel, Dissens zu verstärken, anstatt die Konsensbildung zu unterstützen. Hinzu kommt, dass in Leitartikeln zunehmend fast jeder mühsam ausgehandelte politische Kompromiss in einer vernichtenden Art und Weise als eklatantes Versagen kritisiert wird.

Dieses Störfeuer zeigt inzwischen Wirkung: Die Beiträge in den Kommentarspalten der deutschen Online-Medien sind zunehmend durchsetzt von Widerspruch, Verachtung, Zynismus, Häme und Hass. Kein Wunder, dass die Politik sich immer schwerer tut, Lösungen zu finden, die akzeptiert werden.

Wir fordern daher die deutschen Verlage und Redaktionen auf: Besinnen Sie sich auf Ihre Kernaufgabe, nämlich zu informieren! Erläutern Sie komplexe Sachverhalte! Wägen Sie Für und Wider ab! Vermeiden Sie Stimmungsmache! Kurzum: Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr, das Funktionieren des Gemeinwesens zu unterstützen und nicht zu torpedieren.

Ansonsten wird dieses Land bald nicht mehr regierbar sein.

 

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Petition am 2. April 2023 erstellt