Verhinderung der Verlegung der Astrid Lindgren Grundschule ins Pestalozzi Gebäude

Das Problem

Erkelenz: Den Schulstandort der Astrid Lindgren Grundschule erhalten! Für einen chancengerechten Zugang zu Bildung für unsere Kinder und gegen eine sinnlose Zweckentfremdung von wertvollen Fördergeldern!


Wir fordern:
Kein Umzug der Astrid-Lindgren-Schule. Keine Verwendung der Fördermittel für die Sanierung eines ungeeigneten Standortes. Die Stadtverwaltung muss die Pläne zur Verlegung der Astrid-Lindgren-Schule verwerfen und das Budget des Startchancen Programms direkt zur Förderung von Schülerinnen und Schülern einsetzen.  


Was bewegt uns:
Laut aktuellen Informationen plant die Verwaltung der Stadt Erkelenz derzeit die Verlegung der Astrid-Lindgren-Schule von dem bestehenden Standort am Zenthofweg 17 in die Räumlichkeiten der ehemaligen Pestalozzi-Förderschule, Schulring 38. 
ABER: die neuen Räumlichkeiten sind für die Nutzung durch eine Grundschule aus mehreren Gründen völlig ungeeignet. 
So verfügt nach aktuellem Kenntnisstand die Pestalozzi Schule über keinen Zugang zu einer Turnhalle, grenzt an einen unsicheren Schulhof mit einem gummierten Bolzareal, das jedoch aufgrund seines Zustandes nicht betreten werden darf. Die sanitären Anlagen sind stark sanierungsbedürftig und die Schulflure verfügen über kein Tageslicht. Im teilweise mit Schimmel befallenen Keller des Gebäudes soll in der ehemaligen Lehrküche die Schulkantine eingerichtet und das Essen in angrenzenden Räumen ohne Tageslicht eingenommen werden. Dort sollen unsere Kinder dann essen und gemeinschaftliche Zeit verbringen?!
Das Gros der Räume im Erdgeschoß wird auch nach dem Umzug durch eine städtische Kindertagesstätte genutzt - die Fenster der Klassenzimmer im Obergeschoss sind auf deren Außengelände gerichtet, so dass die stete Geräuschkulisse spielender Kindergartenkinder die Lernumgebung der Grundschüler verschlechtern dürften.
Neben dem allgemein schlechten Zustand verfügen die Räumlichkeiten weder über die notwendige Gesamtfläche, noch sind die Raumgrößen und Zuschnitte auch nach einem kostspieligen Umbau mit den Anforderungen an eine zeitgemäße und wirkungsvolle Lernumgebung für Grundschülerinnen und -schüler vereinbar. Bereits etablierte unterrichtsbegleitende, pädagogische Maßnahmen zur Stärkung und Förderung der Kinder würden keinen Platz mehr haben. Die Nachmittagsbetreuung im Rahmen des offenen Ganztags (OGS) müsste in den knapp bemessenen Klassenzimmern erfolgen – Platz für Spiel- & Lernmaterial müsste auch noch gefunden werden. 
Dies alles bietet jedoch der aktuelle Standort am Zehnthofweg bereits jetzt – mit einer zielgerichteten Nutzung der bereits genehmigten Fördergelder könnte dies noch weiter aufgewertet werden. 
Schlussendlich bleibt auch noch anzumerken, dass sich die Kinder im jetzigen Gebäude wohlfühlen und von der Sicherheit des Schulhofs profitieren, der an die Räumlichkeiten der OGS angrenzt. 


Was ist seitens der Stadt Erkelenz geplant:
Der Umbau und Umzug soll durch zugesagte Fördergelder aus dem Startchancen-Programm finanziert werden. Ziel des Förderprogramms ist es, Schulen mit besonders benachteiligter Schülerschaft gezielt zu stärken, die Lernumgebung qualitativ zu verbessern, (sozial)pädagogische Angebote zur gezielten Unterstützung der Kinder zu etablieren und somit mittel- und langfristig die Chancengleichheit dieser Kinder zu stärken. 
ABER: all dies ist nicht mehr möglich, wenn die Mittel für den Umbau eines stark sanierungsbedürftigen und grundlegen ungeeigneten Standortes genutzt werden. Die Umsetzung des geplanten Umbaus stellt damit nicht nur eine mittel- und langfristige Benachteiligung der Schülerschaft der Astrid-Lindgren-Schule dar, sondern führt aus unserer Sicht auch zu einer unsachgemäßen Verwendung und Verschwendung der Startchancen-Fördergelder. Der von der Stadt Erkelenz vorgelegte Zeitplan sieht die Durchführung der Sanierung während des regulären Schulbetriebes vor – lediglich die Klassenräume sollen fertig gestellt sein.


Der bestehende Standort erfüllt bereits jetzt alle Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Lernumgebung. Darüber hinaus erlauben die Räumlichkeiten unter Einsatz der Fördermittel großes Potenzial für eine positive Fortentwicklung der pädagogischen Arbeit und damit der Stärkung besonders belasteter Schülerinnen und Schüler.
Eine stichhaltige Begründung, warum ein Wechsel des Standortes notwendig oder sinnhaft ist sowie eine Erklärung, was mit dem zukünftig leerstehenden Schulgebäude am Zenthofweg 17 geschehen soll, bleiben die zuständigen Behörden bislang schuldig.


Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und unterstützen Sie damit die Bildungschancen jetziger und zukünftiger Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule.

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Maurice MeisenPetitionsstarter*in
Erfolg
Diese Petition war mit 492 Unterstützer*innen erfolgreich!

Das Problem

Erkelenz: Den Schulstandort der Astrid Lindgren Grundschule erhalten! Für einen chancengerechten Zugang zu Bildung für unsere Kinder und gegen eine sinnlose Zweckentfremdung von wertvollen Fördergeldern!


Wir fordern:
Kein Umzug der Astrid-Lindgren-Schule. Keine Verwendung der Fördermittel für die Sanierung eines ungeeigneten Standortes. Die Stadtverwaltung muss die Pläne zur Verlegung der Astrid-Lindgren-Schule verwerfen und das Budget des Startchancen Programms direkt zur Förderung von Schülerinnen und Schülern einsetzen.  


Was bewegt uns:
Laut aktuellen Informationen plant die Verwaltung der Stadt Erkelenz derzeit die Verlegung der Astrid-Lindgren-Schule von dem bestehenden Standort am Zenthofweg 17 in die Räumlichkeiten der ehemaligen Pestalozzi-Förderschule, Schulring 38. 
ABER: die neuen Räumlichkeiten sind für die Nutzung durch eine Grundschule aus mehreren Gründen völlig ungeeignet. 
So verfügt nach aktuellem Kenntnisstand die Pestalozzi Schule über keinen Zugang zu einer Turnhalle, grenzt an einen unsicheren Schulhof mit einem gummierten Bolzareal, das jedoch aufgrund seines Zustandes nicht betreten werden darf. Die sanitären Anlagen sind stark sanierungsbedürftig und die Schulflure verfügen über kein Tageslicht. Im teilweise mit Schimmel befallenen Keller des Gebäudes soll in der ehemaligen Lehrküche die Schulkantine eingerichtet und das Essen in angrenzenden Räumen ohne Tageslicht eingenommen werden. Dort sollen unsere Kinder dann essen und gemeinschaftliche Zeit verbringen?!
Das Gros der Räume im Erdgeschoß wird auch nach dem Umzug durch eine städtische Kindertagesstätte genutzt - die Fenster der Klassenzimmer im Obergeschoss sind auf deren Außengelände gerichtet, so dass die stete Geräuschkulisse spielender Kindergartenkinder die Lernumgebung der Grundschüler verschlechtern dürften.
Neben dem allgemein schlechten Zustand verfügen die Räumlichkeiten weder über die notwendige Gesamtfläche, noch sind die Raumgrößen und Zuschnitte auch nach einem kostspieligen Umbau mit den Anforderungen an eine zeitgemäße und wirkungsvolle Lernumgebung für Grundschülerinnen und -schüler vereinbar. Bereits etablierte unterrichtsbegleitende, pädagogische Maßnahmen zur Stärkung und Förderung der Kinder würden keinen Platz mehr haben. Die Nachmittagsbetreuung im Rahmen des offenen Ganztags (OGS) müsste in den knapp bemessenen Klassenzimmern erfolgen – Platz für Spiel- & Lernmaterial müsste auch noch gefunden werden. 
Dies alles bietet jedoch der aktuelle Standort am Zehnthofweg bereits jetzt – mit einer zielgerichteten Nutzung der bereits genehmigten Fördergelder könnte dies noch weiter aufgewertet werden. 
Schlussendlich bleibt auch noch anzumerken, dass sich die Kinder im jetzigen Gebäude wohlfühlen und von der Sicherheit des Schulhofs profitieren, der an die Räumlichkeiten der OGS angrenzt. 


Was ist seitens der Stadt Erkelenz geplant:
Der Umbau und Umzug soll durch zugesagte Fördergelder aus dem Startchancen-Programm finanziert werden. Ziel des Förderprogramms ist es, Schulen mit besonders benachteiligter Schülerschaft gezielt zu stärken, die Lernumgebung qualitativ zu verbessern, (sozial)pädagogische Angebote zur gezielten Unterstützung der Kinder zu etablieren und somit mittel- und langfristig die Chancengleichheit dieser Kinder zu stärken. 
ABER: all dies ist nicht mehr möglich, wenn die Mittel für den Umbau eines stark sanierungsbedürftigen und grundlegen ungeeigneten Standortes genutzt werden. Die Umsetzung des geplanten Umbaus stellt damit nicht nur eine mittel- und langfristige Benachteiligung der Schülerschaft der Astrid-Lindgren-Schule dar, sondern führt aus unserer Sicht auch zu einer unsachgemäßen Verwendung und Verschwendung der Startchancen-Fördergelder. Der von der Stadt Erkelenz vorgelegte Zeitplan sieht die Durchführung der Sanierung während des regulären Schulbetriebes vor – lediglich die Klassenräume sollen fertig gestellt sein.


Der bestehende Standort erfüllt bereits jetzt alle Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Lernumgebung. Darüber hinaus erlauben die Räumlichkeiten unter Einsatz der Fördermittel großes Potenzial für eine positive Fortentwicklung der pädagogischen Arbeit und damit der Stärkung besonders belasteter Schülerinnen und Schüler.
Eine stichhaltige Begründung, warum ein Wechsel des Standortes notwendig oder sinnhaft ist sowie eine Erklärung, was mit dem zukünftig leerstehenden Schulgebäude am Zenthofweg 17 geschehen soll, bleiben die zuständigen Behörden bislang schuldig.


Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und unterstützen Sie damit die Bildungschancen jetziger und zukünftiger Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule.

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Maurice MeisenPetitionsstarter*in
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