Verhindert die Schließung unserer Krankenhäuser!

Das Problem

Liebe Nordoberpfälzerinnen und Nordoberpfälzer!

 

Das Wasser steht uns bis zum Hals!

Uns rennen Zeit und Personal davon, das Krankenhaus in Tirschenreuth zu retten und den Menschen eine sichere Gesundheitsversorgung erhalten zu können!

Falls die Kliniken Nordoberpfalz AG ihr Vorhaben umsetzen und die Krankenhäuser Tirschenreuth und Kemnath umstrukturieren, verliert die gesamte Bevölkerung des Landkreises Tirschenreuth die medizinische Notfallversorgung!

Das Krankenhaus Tirschenreuth erfüllt im Moment alle rechtlichen Voraussetzungen, um eine Notaufnahme mit dauerhafter Besetzung, eine Intensivstation und den OP-Bereich weiterhin zu betreiben!

Deshalb fordern wir von der Kliniken Nordoberpfalz AG eine Grund- und Regelversorgung im Krankenhaus Tirschenreuth mit Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Geburtshilfe, Anästhesie, Intensivmedizin und eine durchgehend besetzte Notaufnahme mit der notwendigen Hintergrundvorhaltung!

Wir fordern die Kliniken Nordoberpfalz AG dazu auf, den Plan zur Umstrukturierung sofort auf Eis zu legen, den Freistaat Bayern davon in Kenntnis zu setzen und bis zu einer endgültigen Entscheidung des Freistaates auszusetzen!

Der Freistaat Bayern hat erst kürzlich das Amt für ländliche Entwicklung und das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zu uns verlagert, um die Region attraktiver zu machen! Diese Attraktivität würde vollends von einer kaum existenten medizinischen Versorgung überschattet und dürfte für Abwanderung statt Zuwanderung sorgen!

Der Freistaat Bayern ist als Bundesland für die Krankenhausplanung verantwortlich und muss unseres Erachtens seine Zustimmung für derartig wesentliche Umbaumaßnahmen geben, bevor von der KNO AG Fakten geschaffen werden!

Im Moment findet ein Ringen zwischen Bund und Ländern statt, wo für die Zukunft Krankenhausstandorte beschlossen werden sollen. Der Vorgänger der bayerischen Landesgesundheitsministerin Klaus Holetschek hat sich öffentlich für eine Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Fläche ausgesprochen! Wir nehmen die Staatsregierung beim Wort!

Wenn die Kliniken Nordoberpfalz AG jetzt durch eine eigenmächtige Umstrukturierung aus ausschließlich finanziellen Gründen Fakten schafft, laufen wir Gefahr, dass Kosten entstehen, die der öffentlichen Kasse nicht wieder erstattet werden können!

Wir adressieren diese Petition an:

-          den Landrat des Kreises Tirschenreuth, Roland Grillmeier,

-          den Landrat des Kreises Neustadt an der Waldnaab, Andreas Meier,

-          den Oberbürgermeister der Stadt Weiden in der Oberpfalz, Jens Meyer,

-          alle Aufsichtsräte der Kliniken Nordoberpfalz AG, insbesondere an ihren Vorsitzenden Jens Meyer,

-          den Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG, Michael Hoffmann und

-          Herrn Tobias Reiß, MdL

und fordern die Adressaten dazu auf, die Stimme der Bevölkerung ernst zu nehmen!

Wir brauchen die Unterstützung von Wirtschaft, Politik und vor allem der Bevölkerung, um unsere medizinische Versorgung retten zu können!

Wir fordern Sie auf: Machen Sie mit! Seien Sie laut! Zeigen Sie, auf welcher Seite Sie stehen!

Um unserer Sache den notwendigen Nachdruck zu verleihen, veranstalten wir am Sonntag, dem 10.12. um 14:00 Uhr einen Protestmarsch von der Notaufnahme des Krankenhauses Tirschenreuth zum Landratsamt Tirschenreuth!

Wir erwarten eine überwältigende Teilnahme unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger und bitten alle darum, auch mit Zeichen und Schildern ihren Ängsten und Sorgen Nachdruck zu verleihen!

Wir appellieren dringend an die Entscheidungsträgern der kommunalen Verwaltung und der KNO AG, am Landratsamt anwesend zu sein und sich der Bevölkerung zu stellen!

Wir stehen nicht nur für das Krankenhaus Tirschenreuth, sondern in gleichem Maß auch für das Krankenhaus Kemnath ein und sind dazu bereit, uns genauso öffentlich dafür stark zu machen!

 

 

Gezeichnet:

Dr. med. Wolfgang Fortelny, Fach- und Notarzt

Dr. med. Kurt Fortelny, Fach- und Notarzt,

Dr. med. Bertram Völkl, Notarzt

Dr. med. Achim Nemsow, Haus- und Notarzt

Dr. med. Hans-Jürgen Jokiel, Fach- und Notarzt

Dr. med. Mathias Kalkum, Fach- und Notarzt

Jakob Meyer, Notfallsanitäter i. A.

Katharina Fortelny, Fach- und Notärztin

Dr. med. Annemarie Schraml, Fachärztin

Klaus Gehring, Pflegedienstleiter i. R.

 

 

Disclaimer:

Wir stehen für eine demokratische Bewegung, die sich für einen Erhalt der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum stark macht.

Wir distanzieren uns von Menschen, Organisationen und durch solche getroffene Aussagen, die ad hominem zu argumentieren versuchen und unsere Initiative zur Meinungsmache gegen Regierungen, Parlamente und einzelne Politikerinnen und Politiker nutzen wollen. 

Wir lassen derartige Kommentare prüfen und bei Bedarf entfernen; des Weiteren behalten wir uns, wenn angebracht, rechtliche Schritte vor.

Unsere Initiative teilt Aussagem und Neuigkeiten nur über die bekannten Kanäle www.change.org/klinikennordoberpfalzwww.initiative-klinik-retten.de oder durch Presseberichte seriöser Medien.

Wir distanzieren uns von diffamierenden und anfeindenden Beiträgen.

 

 

avatar of the starter
Jakob MeyerPetitionsstarter*in

49.090

Das Problem

Liebe Nordoberpfälzerinnen und Nordoberpfälzer!

 

Das Wasser steht uns bis zum Hals!

Uns rennen Zeit und Personal davon, das Krankenhaus in Tirschenreuth zu retten und den Menschen eine sichere Gesundheitsversorgung erhalten zu können!

Falls die Kliniken Nordoberpfalz AG ihr Vorhaben umsetzen und die Krankenhäuser Tirschenreuth und Kemnath umstrukturieren, verliert die gesamte Bevölkerung des Landkreises Tirschenreuth die medizinische Notfallversorgung!

Das Krankenhaus Tirschenreuth erfüllt im Moment alle rechtlichen Voraussetzungen, um eine Notaufnahme mit dauerhafter Besetzung, eine Intensivstation und den OP-Bereich weiterhin zu betreiben!

Deshalb fordern wir von der Kliniken Nordoberpfalz AG eine Grund- und Regelversorgung im Krankenhaus Tirschenreuth mit Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Geburtshilfe, Anästhesie, Intensivmedizin und eine durchgehend besetzte Notaufnahme mit der notwendigen Hintergrundvorhaltung!

Wir fordern die Kliniken Nordoberpfalz AG dazu auf, den Plan zur Umstrukturierung sofort auf Eis zu legen, den Freistaat Bayern davon in Kenntnis zu setzen und bis zu einer endgültigen Entscheidung des Freistaates auszusetzen!

Der Freistaat Bayern hat erst kürzlich das Amt für ländliche Entwicklung und das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zu uns verlagert, um die Region attraktiver zu machen! Diese Attraktivität würde vollends von einer kaum existenten medizinischen Versorgung überschattet und dürfte für Abwanderung statt Zuwanderung sorgen!

Der Freistaat Bayern ist als Bundesland für die Krankenhausplanung verantwortlich und muss unseres Erachtens seine Zustimmung für derartig wesentliche Umbaumaßnahmen geben, bevor von der KNO AG Fakten geschaffen werden!

Im Moment findet ein Ringen zwischen Bund und Ländern statt, wo für die Zukunft Krankenhausstandorte beschlossen werden sollen. Der Vorgänger der bayerischen Landesgesundheitsministerin Klaus Holetschek hat sich öffentlich für eine Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Fläche ausgesprochen! Wir nehmen die Staatsregierung beim Wort!

Wenn die Kliniken Nordoberpfalz AG jetzt durch eine eigenmächtige Umstrukturierung aus ausschließlich finanziellen Gründen Fakten schafft, laufen wir Gefahr, dass Kosten entstehen, die der öffentlichen Kasse nicht wieder erstattet werden können!

Wir adressieren diese Petition an:

-          den Landrat des Kreises Tirschenreuth, Roland Grillmeier,

-          den Landrat des Kreises Neustadt an der Waldnaab, Andreas Meier,

-          den Oberbürgermeister der Stadt Weiden in der Oberpfalz, Jens Meyer,

-          alle Aufsichtsräte der Kliniken Nordoberpfalz AG, insbesondere an ihren Vorsitzenden Jens Meyer,

-          den Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG, Michael Hoffmann und

-          Herrn Tobias Reiß, MdL

und fordern die Adressaten dazu auf, die Stimme der Bevölkerung ernst zu nehmen!

Wir brauchen die Unterstützung von Wirtschaft, Politik und vor allem der Bevölkerung, um unsere medizinische Versorgung retten zu können!

Wir fordern Sie auf: Machen Sie mit! Seien Sie laut! Zeigen Sie, auf welcher Seite Sie stehen!

Um unserer Sache den notwendigen Nachdruck zu verleihen, veranstalten wir am Sonntag, dem 10.12. um 14:00 Uhr einen Protestmarsch von der Notaufnahme des Krankenhauses Tirschenreuth zum Landratsamt Tirschenreuth!

Wir erwarten eine überwältigende Teilnahme unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger und bitten alle darum, auch mit Zeichen und Schildern ihren Ängsten und Sorgen Nachdruck zu verleihen!

Wir appellieren dringend an die Entscheidungsträgern der kommunalen Verwaltung und der KNO AG, am Landratsamt anwesend zu sein und sich der Bevölkerung zu stellen!

Wir stehen nicht nur für das Krankenhaus Tirschenreuth, sondern in gleichem Maß auch für das Krankenhaus Kemnath ein und sind dazu bereit, uns genauso öffentlich dafür stark zu machen!

 

 

Gezeichnet:

Dr. med. Wolfgang Fortelny, Fach- und Notarzt

Dr. med. Kurt Fortelny, Fach- und Notarzt,

Dr. med. Bertram Völkl, Notarzt

Dr. med. Achim Nemsow, Haus- und Notarzt

Dr. med. Hans-Jürgen Jokiel, Fach- und Notarzt

Dr. med. Mathias Kalkum, Fach- und Notarzt

Jakob Meyer, Notfallsanitäter i. A.

Katharina Fortelny, Fach- und Notärztin

Dr. med. Annemarie Schraml, Fachärztin

Klaus Gehring, Pflegedienstleiter i. R.

 

 

Disclaimer:

Wir stehen für eine demokratische Bewegung, die sich für einen Erhalt der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum stark macht.

Wir distanzieren uns von Menschen, Organisationen und durch solche getroffene Aussagen, die ad hominem zu argumentieren versuchen und unsere Initiative zur Meinungsmache gegen Regierungen, Parlamente und einzelne Politikerinnen und Politiker nutzen wollen. 

Wir lassen derartige Kommentare prüfen und bei Bedarf entfernen; des Weiteren behalten wir uns, wenn angebracht, rechtliche Schritte vor.

Unsere Initiative teilt Aussagem und Neuigkeiten nur über die bekannten Kanäle www.change.org/klinikennordoberpfalzwww.initiative-klinik-retten.de oder durch Presseberichte seriöser Medien.

Wir distanzieren uns von diffamierenden und anfeindenden Beiträgen.

 

 

avatar of the starter
Jakob MeyerPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Roland Grillmeier
Beantwortet
Ich bin wirklich sehr beeindruckt von der enormen Anteilnahme und vom Engagement zum Erhalt der Notaufnahme und mehr stationärer Versorgung im Krankenhaus Tirschenreuth. Ich mache mich gerne mit zum Teil dieser Initiative bzw. tue dies bereits seit einem Jahr. Nichts hat mich und auch die Kreispolitik in den letzten Jahren so sehr beschäftigt wie die Sorge um den Erhalt unserer Krankenhäuser und der medizinischen Versorgung. Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass als wir vor zwei Monaten mit der Protestaktion „Kliniken in Not“ in Kemnath auf die Straßen gegangen sind, war ich mit rund 30 Beschäftigten und Stadträten und wenigen Bürgern alleine auf der Straße. In Tirschenreuth hat diese Aktion nur das Personal vertreten. Hier war niemand auf der Straße, weil man scheinbar nicht einschätzen konnte, was die drohenden Veränderungen für uns bedeuten. Dass es Veränderungen durch die Krankenhausreform geben wird und auch auf die darauf anzupassende Landeskrankenhausplanung, dies wird als Chance für die kleinen Krankenhäuser dargestellt - der Umbau auf Level 1-Häuser bzw. sektorenübergreifende Einrichtungen steht dabei im Fokus. Dies bedeutet eine Kombination von stationären Behandlungen und ambulantem Angebot. Hier ist dann wiederum eine Notfallambulanz möglich. Das, was wir nun vorhaben, ist genau diese Vorgaben zu erfüllen. Medizin und Gesundheitsversorgung wird sich zukünftig mehr in Regionen unter Vermeidung von Doppelstrukturen, Qualitäts- und Mindestmengenanforderung ausrichten. Trotzdem werde ich in den kommenden Wochen und Monaten weiter auch gemeinsam mit den Engagierten in der Region für die bestmöglichen Lösungen kämpfen.
Tobias Reiß
CSU, Vizepräsident des bayrischen Landtags. MdL für Tirschenreuth
Beantwortet
Ich bin für das enorme Engagement der vielen besorgten Menschen für den Erhalt der Krankenhäuser im Landkreis sehr dankbar, denn es zeigt weit über die Grenzen des Landkreises Tirschenreuth hinaus, dass der ländliche Raum bei der Gesundheitspolitik nicht abgehängt werden darf. Als Vertreter meiner Heimat und des ländlichen Raums werde auch ich an der Seite unseres Landrats und der Vertreter aus der Kommunalpolitik für die bestmögliche Lösung kämpfen. Dass es ein passendes und regionales Angebot braucht, steht für mich fest, auch wenn es in Deutschland insgesamt zu Veränderungen kommen wird, die auch viel mit der Verfügbarkeit von Fachkräften und Ärzten sowie den Anforderungen der Bürgerinnen und Bürger an die Versorgung einher gehen. Besonders am Herzen liegt mir, dass die Versorgung von Menschen in Notlagen, bei Unfällen und schweren Erkrankungen bis hin zum Herzinfarkt oder Schlaganfall weiterhin umfassend gewährleistet ist. Das beginnt beim Rettungsdienst und den Notärzten, über die Frage der Rettung mit dem Hubschrauber bis hin zu den Kapazitäten der Notaufnahmen. Es gilt aber auch generell dafür zu kämpfen, dass die ärztliche Versorgung insgesamt aufrechterhalten wird, hier stehen uns genauso große Herausforderungen im ambulanten Bereich bevor. Die bevorstehende Krankenhausreform auf Bundesebene bringt nun allerdings massive Veränderungen mit sich, die auch die Zahl und Struktur der Krankenhäuser betrifft, die unter diesen Voraussetzungen noch bestehen können. Die Rahmenbedingungen werden dabei stark auf ambulante Angebote ausgerichtet, die Vorhaltung von stationären Strukturen soll sich nach dem Willen des Bundes auf weniger und zentrale Kliniken konzentrieren, um die Kostensteigerungen im Gesundheitssystem und damit auch für die Beitrags- und Steuerzahler zu dämpfen. Diese Abbaupläne der Bundesregierung passen überhaupt nicht zu den ländlichen Strukturen in Bayern. Der Freistaat hingegen unterstützt die Kliniken vor Ort seit Jahren mit hohen Millionenförderungen bei baulichen Investitionen und stellt auch künftig bis zu einer Milliarde Euro im Jahr dafür zur Verfügung. Gemeinsam mit den Verantwortungsträgern im Landkreis Tirschenreuth will ich Ihre Anliegen sowohl in München mit Nachdruck vertreten als auch die Forderungen an den Bund richten. Es wäre wichtig, von Seiten des Bundes baldmöglichst Klarheit über die endgültige Gesetzeslage zu bekommen, um nochmal zu prüfen, ob es nicht andere Wege für unsere Häuser geben kann. Kämpfen wir gemeinsam für die bestmögliche Lösung.

Neuigkeiten zur Petition

Diese Petition teilen

Petition am 30. November 2023 erstellt