Verhindern Sie den Bau eines Holzkraftwerkes in unmittelbarer Nähe eines Wohngebietes

Das Problem

Seit ca. 4 Jahren wohne ich im Stadtteil Schwerin-Wüstmark. Wir haben uns als Familie damals sehr gefreut, in unser neues Zuhause zu ziehen. Nach unserem Einzug entdeckten wir in unmittelbarer Nähe viel Natur und Naturschutzgebiete. Dies tut uns nach unserem Alltag in Schule und Büro sehr gut. Seit dem Großbrand im Sommer 2024 ist diese Unbeschwertheit getrübt. Wir waren durch verschiedene Einflüsse, wie z.B. den Brand, aber auch durch die bereits vorhandenen Klär- und Kraftwerke in unserer Zeit der Erholung stark eingeschränkt. Wir konnten nicht im Garten sitzen, Wäsche trocknen, am Abend oder in der Nacht lüften (tagsüber war es zu warm und nachts entwickelte sich starker Klärgeruch). Unmittelbare Nachbarn berichteten sogar, dass sie Brandflocken in ihrem Swimmingpool hatten oder selbstgezogenes Obst schwarz und somit nicht genießbar und gesundheitsgefährdend war.

Nun erfahren wir als Anwohner*innen dieses bereits sehr überstrapazierten Stadtteils, dass ein neues Kraftwerk in unserer unmittelbaren Nähe entstehen soll. Scheinbar sogar so groß geplant, dass wir uns fragen, warum dies in der Nähe eines Wohngebietes gebaut werden muss. Viele Anwohner*innen, unter ihnen immer mehr Familien mit Kindern und ältere Menschen, die schon sehr lange hier wohnen, sind nun besorgt. Diese Besorgnis teile ich mit meiner Familie ebenfalls.

Gerne erläutere ich genauer, was wir damit meinen:

Die Gewerbefläche von CERAVIS (altes Mischfutterwerk) grenzt unmittelbar an das Wohngebiet in Schwerin-Wüstmark an. Das Wohngebiet von ca. 600 Einwohnern ist bereits durch vielen Emissionen in der unmittelbaren Umgebung mit Lärm und Luftverschmutzung erheblich vorbelastet. Das sind das Klärwerk, die B321, das Biokraftwerk, das Wärmekraftwerk und das B&B Autoreifen-Werk. Das Holzheizkraftwerk würde für das Wohngebiet eine weitere Immission von Luftverschmutzung und Lärm bedeuten.

Im Allgemeinen werden Holzheizkraftwerke in der Theorie oftmals als unbedenklich erklärt. Wer garantiert und kontrolliert jedoch den Anwohner*innen sowie den Kleingartenpächter*innen in der näheren Umgebung, dass das zu verbrennende Material nicht mit Farbe, chemischen Substanzen und Pestiziden kontaminiert ist und diese sich dann in der Abluft über das Wohngebiet ausbreiten. Ebenso sind die
Auswirkungen und Folgen einer Havarie oder gar eines Brandes zu betrachten. Aufgrund der Erfahrungen, ist die Gefährdung in vielerlei Hinsicht absehbar und kann im Vorfeld kaum abgewandt werden.

Weitere Belastungen folgen und sind bereits heute abzusehen, wie z.B.  die erhöhte Verkehrsbelastung für die Anwohner durch die Schweriner Straße, da sich die Auffahrt zum Werkgelände unmittelbar am Wohngebiet befindet und zum anderen die Geruchsbelästigung durch die Lagerung des Holzes.

Wir, die Einwohner*innen des Stadtteils Schwerin-Wüstmark stimmen dem Antrag der Ortsteilvertretung an die Stadtvertreterversammlung vom 26.11.2024 zu und unterstützen diesen voll und ganz. Dieser besagt, dass der Standort des Holzheizkraftwerkes nicht auf der Fläche der CERAVIS AG in unmittelbarer Nähe des allgemeinen dicht angrenzenden Wohngebietes errichtet werden darf, weil die zumutbare Grenze der bereits existierenden Immissionsbelastungen erreicht ist.

Wir erwarten, dass die Politik und die Verwaltung die Sorgen seiner Bürger*innen versteht, diese voll uns ganz unterstützt und den Bau des Holzheizkraftwerkes verhindert und gegebenenfalls an einen anderen Standort genehmigt.

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Das Problem

Seit ca. 4 Jahren wohne ich im Stadtteil Schwerin-Wüstmark. Wir haben uns als Familie damals sehr gefreut, in unser neues Zuhause zu ziehen. Nach unserem Einzug entdeckten wir in unmittelbarer Nähe viel Natur und Naturschutzgebiete. Dies tut uns nach unserem Alltag in Schule und Büro sehr gut. Seit dem Großbrand im Sommer 2024 ist diese Unbeschwertheit getrübt. Wir waren durch verschiedene Einflüsse, wie z.B. den Brand, aber auch durch die bereits vorhandenen Klär- und Kraftwerke in unserer Zeit der Erholung stark eingeschränkt. Wir konnten nicht im Garten sitzen, Wäsche trocknen, am Abend oder in der Nacht lüften (tagsüber war es zu warm und nachts entwickelte sich starker Klärgeruch). Unmittelbare Nachbarn berichteten sogar, dass sie Brandflocken in ihrem Swimmingpool hatten oder selbstgezogenes Obst schwarz und somit nicht genießbar und gesundheitsgefährdend war.

Nun erfahren wir als Anwohner*innen dieses bereits sehr überstrapazierten Stadtteils, dass ein neues Kraftwerk in unserer unmittelbaren Nähe entstehen soll. Scheinbar sogar so groß geplant, dass wir uns fragen, warum dies in der Nähe eines Wohngebietes gebaut werden muss. Viele Anwohner*innen, unter ihnen immer mehr Familien mit Kindern und ältere Menschen, die schon sehr lange hier wohnen, sind nun besorgt. Diese Besorgnis teile ich mit meiner Familie ebenfalls.

Gerne erläutere ich genauer, was wir damit meinen:

Die Gewerbefläche von CERAVIS (altes Mischfutterwerk) grenzt unmittelbar an das Wohngebiet in Schwerin-Wüstmark an. Das Wohngebiet von ca. 600 Einwohnern ist bereits durch vielen Emissionen in der unmittelbaren Umgebung mit Lärm und Luftverschmutzung erheblich vorbelastet. Das sind das Klärwerk, die B321, das Biokraftwerk, das Wärmekraftwerk und das B&B Autoreifen-Werk. Das Holzheizkraftwerk würde für das Wohngebiet eine weitere Immission von Luftverschmutzung und Lärm bedeuten.

Im Allgemeinen werden Holzheizkraftwerke in der Theorie oftmals als unbedenklich erklärt. Wer garantiert und kontrolliert jedoch den Anwohner*innen sowie den Kleingartenpächter*innen in der näheren Umgebung, dass das zu verbrennende Material nicht mit Farbe, chemischen Substanzen und Pestiziden kontaminiert ist und diese sich dann in der Abluft über das Wohngebiet ausbreiten. Ebenso sind die
Auswirkungen und Folgen einer Havarie oder gar eines Brandes zu betrachten. Aufgrund der Erfahrungen, ist die Gefährdung in vielerlei Hinsicht absehbar und kann im Vorfeld kaum abgewandt werden.

Weitere Belastungen folgen und sind bereits heute abzusehen, wie z.B.  die erhöhte Verkehrsbelastung für die Anwohner durch die Schweriner Straße, da sich die Auffahrt zum Werkgelände unmittelbar am Wohngebiet befindet und zum anderen die Geruchsbelästigung durch die Lagerung des Holzes.

Wir, die Einwohner*innen des Stadtteils Schwerin-Wüstmark stimmen dem Antrag der Ortsteilvertretung an die Stadtvertreterversammlung vom 26.11.2024 zu und unterstützen diesen voll und ganz. Dieser besagt, dass der Standort des Holzheizkraftwerkes nicht auf der Fläche der CERAVIS AG in unmittelbarer Nähe des allgemeinen dicht angrenzenden Wohngebietes errichtet werden darf, weil die zumutbare Grenze der bereits existierenden Immissionsbelastungen erreicht ist.

Wir erwarten, dass die Politik und die Verwaltung die Sorgen seiner Bürger*innen versteht, diese voll uns ganz unterstützt und den Bau des Holzheizkraftwerkes verhindert und gegebenenfalls an einen anderen Standort genehmigt.

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