

Liebe Unterstützer*innen, die Klimakrise wird durch verschiedene Faktoren, darunter auch Feuerwerke, zunehmend verschärft. Die aktuelle Hochwassersituation in Deutschland zeigt erneut, wie dramatisch die Auswirkungen der Klimakrise bereits sind. Fordert jetzt die Regierung zu einer nachhaltigen Klimapolitik auf zur Bewältigung der Wasserkrise!
Extreme Regenfälle im Hamburger Umland am vergangenen Sonntag führten zu schweren Überschwemmungen und zahlreichen Rettungseinsätzen. In Buchholz in der Nordheide, Lasbek-Gut und Lübeck mussten Menschen aus ihren Häusern befreit werden, Autos blieben auf überfluteten Straßen stecken und Wasser drang in ein Krankenhaus ein. Allein in Lübeck gab es 105 wetterbedingte Einsätze, während in Mecklenburg-Vorpommern Unwetter zu mehreren Verkehrsunfällen führten. (Quelle: Extrem-Regen: Überschwemmungen in Buchholz (Nordheide) | MOPO)
Diese Vorfälle verdeutlichen, wie verschiedene Wetterextreme zusammenhängen. Die Wasserkrise wird durch versiegelte Böden, zerstörte Moore, begradigte Flüsse und ein Netz von Drainagen in Wiesen, Feldern und Wäldern verstärkt. Diese Faktoren führen dazu, dass Wasser viel zu schnell in Richtung Meer abfließt. In Zeiten der Trockenheit verschwindet es förmlich, während es bei anhaltendem Regen zu gefährlichen Flutwellen in den Niederungen führt. Hochwasser und Fluten sind somit direkte Folgen einer unnatürlichen Wasserverteilung. Die verschiedenen Wetterextreme hängen eng mit der Wasserkrise zusammen – man könnte sagen, dass Dürren und Überschwemmungen durch ein unsichtbares Band namens Klimakrise verbunden sind.
Statt unsere Landschaft zu renaturieren und Flüssen mehr Raum zu geben, wird weiterhin auf Versiegelung und Bebauung gesetzt. Diese Strategie verschärft die Situation und zeigt, dass die Politik nicht genug tut. Es ist an der Zeit, aktiv zu werden und den Kurs zu ändern!
Vielen Dank!
Eure Deutsche Umwelthilfe.