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Verbot von Mikroplastik in Kosmetik- und Pflegeprodukten

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Mikroplastik nennt man winzige Kunststoff-Partikel, die Zahnpasta, Peelings und anderen Kosmetik- oder Pflegeprodukten beigemischt werden. Sie passieren nach Gebrauch die üblichen Kläranlagen nahezu ungehindert und werden durch Flüsse in Seen und die Ozeane gespült. Unterwegs reichern die Partikel sich mit Schadstoffen an, da viele chemische Produkte ebenso wie Mikroplastik aus Erdöl hergestellt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben erwiesen, dass freigesetztes Mikroplastik oft mehr als tausendmal so stark mit Schadstoffen belastet ist wie das umgebende Wasser.

Fische und andere Wassertiere halten die kleinen Plastikkügelchen oftmals für Plankton und fressen sie, dabei nehmen sie hoch konzentrierte Schadstoffe auf und lagern sie im Gewebe ein. Durch die Nahrungskette landen diese Umweltgifte wieder auf unserem Teller. Die Profitgier der Industrie tötet millionenfach arglose Wasserlebewesen und vergiftet unsere Nahrung. Das muss unbedingt schnellstmöglich gestoppt werden!

Konzerne verwenden Mikroplastik, weil es billiger als natürliche Substanzen ist und weniger effektiv. Ein Gesichtspeeling mit Seesand und Mandelkleie beispielsweise muss man nur einmal wöchentlich anwenden. Mikroplastik hingegen ist weniger effektiv und somit profitabler, da Verbraucher die Produkte mit Mikroplastik häufiger verwenden. Es gibt reichlich natürliche Substanzen ( z.B. gemahlene Walnussschalen für Peelings, Schlämmkreide für Zahnpasta, etc.), die jahrzehntelang verwandt wurden und keine schädlichen Folgen für Umwelt und Verbraucher haben.

Manche Strände bestehen bereits zu 3% oder mehr aus Mikroplastik, man kann die Plastikkügelchen kaum von Sand unterscheiden. Die Ozeane sind sowieso schon viel zu sehr durch Plastikabfälle belastet, aber wir müssen verhindern, dass die Industrie noch zusätzlichen Schaden anrichtet, indem Mikroplastik völlig unnötig und nur aus Profitinteresse in Produkte des täglichen Gebrauchs gemischt wird.

Nur durch öffentlichen Druck und auf Forderung der Verbraucher können Unternehmen gezwungen werden, auf das extrem schädliche Mikroplastik zu verzichten. Jede Stimme zählt!



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