Verbot von Fuchsjagd und Schliefenanlagen in Deutschland

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Costa Dingel und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

mit dieser Petition möchten wir ein entschiedenes Zeichen gegen die Fuchsjagd und die Nutzung von Schliefenanlagen setzen. Beide Praktiken fügen Füchsen unnötige Qualen zu und stehen im Widerspruch zu den ethischen Grundsätzen des Tierschutzgesetzes.

1. Wer ist betroffen?

Im Fokus stehen die Füchse, die in Deutschland noch immer auf grausame Weise gejagt werden, obwohl wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die Fuchspopulation sich von selbst reguliert. Der Einsatz von Schliefenanlagen, in denen Füchse unter extremen Bedingungen als „Trainingsobjekte“ für Jagdhunde missbraucht werden, fügt ihnen nicht nur körperliche, sondern auch psychische Qualen zu. Die Hetze und der hohe Stresspegel, denen sie in diesen Anlagen ausgesetzt sind, führen zu Verletzungen, Traumata und lebenslangen Folgen für die Tiere.

2. Was steht auf dem Spiel?

Die Fuchsjagd und die Nutzung von Schliefenanlagen stehen stellvertretend für eine tierquälerische Praxis, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben sollte. Füchse werden häufig als Schädlinge dargestellt, doch ihre Jagd lässt sich wissenschaftlich weder zur Krankheitsprävention noch zum Schutz bedrohter Arten rechtfertigen.

Regulation durch natürliche Mechanismen: Füchse regulieren ihre Population von selbst, abhängig von Nahrungsangebot und Lebensraum. Studien zeigen, dass die Jagd auf Füchse sogar kontraproduktiv wirkt: Wird die Population dezimiert, steigt die Geburtenrate, was langfristig eine Stabilisierung oder sogar Erhöhung der Fuchsdichte zur Folge hat. Dadurch wird die Jagd zu einem selbstverstärkenden Prozess, der keinerlei Einfluss auf die Populationskontrolle hat und nur Leiden verursacht.

Krankheitsprävention durch moderne Methoden: Die Verbreitung von Krankheiten wie Tollwut und Fuchsbandwurm wird heute effektiv und nachhaltig durch Impfprogramme bekämpft. Die Tollwut wurde in Deutschland durch Impfköder für Wildtiere nahezu ausgerottet. Der Fuchsbandwurm lässt sich ebenfalls nicht durch Jagd kontrollieren, da Füchse für die Verbreitung lediglich ein Überträger sind. Schliefenanlagen und die Jagd stellen damit veraltete und überholte Methoden dar, die keinen Einfluss auf die Krankheitsverbreitung haben.

3. Warum ist es wichtig, jetzt aktiv zu werden?

Es ist an der Zeit, das Wohl der Wildtiere in Deutschland an den Maßstäben moderner Wissenschaft und Ethik auszurichten. Der Einsatz von Schliefenanlagen, in denen Füchse als „Übungstiere“ genutzt und gequält werden, ist grausam und widerspricht grundlegenden Prinzipien des Tierschutzgesetzes, das besagt, dass keinem Tier ohne vernünftigen Grund Leid zugefügt werden darf.

§ 1 des Tierschutzgesetzes (TierSchG): Dieser Paragraph fordert, dass keinem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden dürfen. Die Jagd auf Füchse ist wissenschaftlich als ineffektiv belegt und daher kein vernünftiger Grund für die Quälerei, die diese Tiere in Schliefenanlagen und durch die Jagd erleiden müssen.

§ 3 des Tierschutzgesetzes: Dieser Paragraph besagt, dass der Umgang mit Tieren den anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen folgen muss. Moderne Forschung zeigt klar, dass die Fuchsjagd keine positive Wirkung auf die Populationsdichte oder Krankheitsverbreitung hat und durch alternative Maßnahmen ersetzt werden kann.

§ 17 des Tierschutzgesetzes: Hier ist festgelegt, dass das Zufügen von erheblichen Leiden oder Schmerzen ohne vernünftigen Grund strafbar ist. Da die Jagd und der Einsatz von Schliefenanlagen wissenschaftlich unbegründet sind, muss die Qual der Füchse als gesetzeswidrig eingestuft und dringend gestoppt werden.

Unsere Forderungen

Wir fordern daher:

Ein Verbot der Fuchsjagd in Deutschland, da die Jagd nachweislich keine Wirkung auf die Populationskontrolle hat und nicht zur Krankheitsprävention beiträgt, sondern nur unnötiges Leid verursacht.

Das Verbot des Einsatzes von Schliefenanlagen zur Ausbildung von Jagdhunden. Diese Anlagen verursachen bei den Füchsen Todesangst, hohen Stress, Krankheiten und Verletzungen. Sie verstoßen gegen das Tierschutzgesetz und sind ethisch nicht zu rechtfertigen.

Förderung tierschutzgerechter Alternativen zur Krankheitsprävention, wie die Ausweitung von Impfprogrammen sowie eine verstärkte Aufklärung über die ökologischen Zusammenhänge, die eine natürliche Regulierung der Fuchspopulation sicherstellen.

Jetzt handeln für eine tierfreundliche Zukunft

Die Abschaffung der Fuchsjagd und der Schliefenanlagen wäre ein großer Schritt hin zu einem modernen Tierschutz. Es liegt in unserer Verantwortung, diese grausamen Praktiken zu beenden und eine tierfreundliche Politik zu fördern, die Füchse und andere Wildtiere als schützenswerte Lebewesen respektiert.

Unterstützen Sie unser Anliegen, um unnötiges Tierleid zu verhindern und die Zukunft unserer

 heimischen Wildtiere zu schützen.

Quellen:

https://www.wildtierschutz-deutschland.de/wildtierschutz-deutschland

https://djgt.de/wp-content/uploads/2022/08/22_08_30_DJGT_PM_Schliefenanlagen_Baujagd.pdf

https://djgt.web19.s60.goserver.host/wp-content/uploads/2020/11/sonstiges7.pdf

https://djgt.web19.s60.goserver.host/wp-content/uploads/2021/02/20210126_Stellungnahme_Fuchsjagd.pdf

 

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Inge HoffkampPetitionsstarter*in

56.623

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Costa Dingel und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

mit dieser Petition möchten wir ein entschiedenes Zeichen gegen die Fuchsjagd und die Nutzung von Schliefenanlagen setzen. Beide Praktiken fügen Füchsen unnötige Qualen zu und stehen im Widerspruch zu den ethischen Grundsätzen des Tierschutzgesetzes.

1. Wer ist betroffen?

Im Fokus stehen die Füchse, die in Deutschland noch immer auf grausame Weise gejagt werden, obwohl wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die Fuchspopulation sich von selbst reguliert. Der Einsatz von Schliefenanlagen, in denen Füchse unter extremen Bedingungen als „Trainingsobjekte“ für Jagdhunde missbraucht werden, fügt ihnen nicht nur körperliche, sondern auch psychische Qualen zu. Die Hetze und der hohe Stresspegel, denen sie in diesen Anlagen ausgesetzt sind, führen zu Verletzungen, Traumata und lebenslangen Folgen für die Tiere.

2. Was steht auf dem Spiel?

Die Fuchsjagd und die Nutzung von Schliefenanlagen stehen stellvertretend für eine tierquälerische Praxis, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben sollte. Füchse werden häufig als Schädlinge dargestellt, doch ihre Jagd lässt sich wissenschaftlich weder zur Krankheitsprävention noch zum Schutz bedrohter Arten rechtfertigen.

Regulation durch natürliche Mechanismen: Füchse regulieren ihre Population von selbst, abhängig von Nahrungsangebot und Lebensraum. Studien zeigen, dass die Jagd auf Füchse sogar kontraproduktiv wirkt: Wird die Population dezimiert, steigt die Geburtenrate, was langfristig eine Stabilisierung oder sogar Erhöhung der Fuchsdichte zur Folge hat. Dadurch wird die Jagd zu einem selbstverstärkenden Prozess, der keinerlei Einfluss auf die Populationskontrolle hat und nur Leiden verursacht.

Krankheitsprävention durch moderne Methoden: Die Verbreitung von Krankheiten wie Tollwut und Fuchsbandwurm wird heute effektiv und nachhaltig durch Impfprogramme bekämpft. Die Tollwut wurde in Deutschland durch Impfköder für Wildtiere nahezu ausgerottet. Der Fuchsbandwurm lässt sich ebenfalls nicht durch Jagd kontrollieren, da Füchse für die Verbreitung lediglich ein Überträger sind. Schliefenanlagen und die Jagd stellen damit veraltete und überholte Methoden dar, die keinen Einfluss auf die Krankheitsverbreitung haben.

3. Warum ist es wichtig, jetzt aktiv zu werden?

Es ist an der Zeit, das Wohl der Wildtiere in Deutschland an den Maßstäben moderner Wissenschaft und Ethik auszurichten. Der Einsatz von Schliefenanlagen, in denen Füchse als „Übungstiere“ genutzt und gequält werden, ist grausam und widerspricht grundlegenden Prinzipien des Tierschutzgesetzes, das besagt, dass keinem Tier ohne vernünftigen Grund Leid zugefügt werden darf.

§ 1 des Tierschutzgesetzes (TierSchG): Dieser Paragraph fordert, dass keinem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden dürfen. Die Jagd auf Füchse ist wissenschaftlich als ineffektiv belegt und daher kein vernünftiger Grund für die Quälerei, die diese Tiere in Schliefenanlagen und durch die Jagd erleiden müssen.

§ 3 des Tierschutzgesetzes: Dieser Paragraph besagt, dass der Umgang mit Tieren den anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen folgen muss. Moderne Forschung zeigt klar, dass die Fuchsjagd keine positive Wirkung auf die Populationsdichte oder Krankheitsverbreitung hat und durch alternative Maßnahmen ersetzt werden kann.

§ 17 des Tierschutzgesetzes: Hier ist festgelegt, dass das Zufügen von erheblichen Leiden oder Schmerzen ohne vernünftigen Grund strafbar ist. Da die Jagd und der Einsatz von Schliefenanlagen wissenschaftlich unbegründet sind, muss die Qual der Füchse als gesetzeswidrig eingestuft und dringend gestoppt werden.

Unsere Forderungen

Wir fordern daher:

Ein Verbot der Fuchsjagd in Deutschland, da die Jagd nachweislich keine Wirkung auf die Populationskontrolle hat und nicht zur Krankheitsprävention beiträgt, sondern nur unnötiges Leid verursacht.

Das Verbot des Einsatzes von Schliefenanlagen zur Ausbildung von Jagdhunden. Diese Anlagen verursachen bei den Füchsen Todesangst, hohen Stress, Krankheiten und Verletzungen. Sie verstoßen gegen das Tierschutzgesetz und sind ethisch nicht zu rechtfertigen.

Förderung tierschutzgerechter Alternativen zur Krankheitsprävention, wie die Ausweitung von Impfprogrammen sowie eine verstärkte Aufklärung über die ökologischen Zusammenhänge, die eine natürliche Regulierung der Fuchspopulation sicherstellen.

Jetzt handeln für eine tierfreundliche Zukunft

Die Abschaffung der Fuchsjagd und der Schliefenanlagen wäre ein großer Schritt hin zu einem modernen Tierschutz. Es liegt in unserer Verantwortung, diese grausamen Praktiken zu beenden und eine tierfreundliche Politik zu fördern, die Füchse und andere Wildtiere als schützenswerte Lebewesen respektiert.

Unterstützen Sie unser Anliegen, um unnötiges Tierleid zu verhindern und die Zukunft unserer

 heimischen Wildtiere zu schützen.

Quellen:

https://www.wildtierschutz-deutschland.de/wildtierschutz-deutschland

https://djgt.de/wp-content/uploads/2022/08/22_08_30_DJGT_PM_Schliefenanlagen_Baujagd.pdf

https://djgt.web19.s60.goserver.host/wp-content/uploads/2020/11/sonstiges7.pdf

https://djgt.web19.s60.goserver.host/wp-content/uploads/2021/02/20210126_Stellungnahme_Fuchsjagd.pdf

 

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Inge HoffkampPetitionsstarter*in

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Petition am 10. November 2024 erstellt