

Liebe Unterstützer*innen,
ich bin der Ansicht, daß Herr Rainer das Thema Anbindehaltung und ganzjährige Anbindehaltung nicht einfach unter den Teppich kehren kann, indem er mitteilen lässt, daß ihm eine Übergabe der Petition "Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung endlich umsetzen!" an ihn aus terminlichen Gründen nicht möglich ist.
Bitte schreibt E-mails an ihn und appelliert an ihn, Qualhaltungen wie die Anbindehaltung, und ganz besonders die ganzjährige Anbindehaltung, zu beenden.
Nachfolgend der Text meiner E-mail an Herrn Rainer:
Sehr geehrter Herr Rainer,
ich stehe bei Ihnen vor der Herausforderung, wie man an jemanden appelliert, der nichts hören will.
Falls Sie nun denken, daß das Thema Anbindehaltung erledigt ist, wenn Sie über 155.000 Unterstützer*innen der Petition und mir mitteilen, daß Ihnen eine Übergabe der Petition "Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung endlich umsetzen!" aus terminlichen Gründen nicht möglich ist:
Nein, das Thema ist nicht erledigt, denn seit 2019 liegt der Bericht des Thünen-Instituts vor, daß die Anbindehaltung Tierquälerei ist.
Die Tiere in ganzjähriger Anbindehaltung sehen an keinem einzigen Tag ihres Lebens die Sonne, setzen ihre Hufe an keinem einzigen Tag ihres Lebens auf eine Weide und können nicht mal minimalsten Bedürfnissen nachkommen. Sie sind zum Stehen gezwungen oder können beim Schlafen nicht einmal den Kopf neben dem Körper ablegen, je nachdem, wie lang der Landwirt die Kette gerade lässt.
Auch die Tiere in der sogenannten Kombihaltung bekommen nur an ca. 4 Monaten im Jahr Zugang zu einer Weide, d.h. sie leiden trotzdem zwei Drittel des Jahres unter der Anbindehaltung im Stall.
Den Bericht des Thünen-Instituts, der 2016 auf die Bundesratsresolution der Grünen in Hessen hin, von der CDU in Auftrag gegeben wurde, daß die Anbindehaltung Tierquälerei ist, ignorieren Sie einfach, anstatt danach zu handeln.
Hiermit möchte ich Sie dringend auffordern, Maßnahmen zu ergreifen, um Qualhaltungen, wie die Anbindehaltung zu beenden!
Falls alle Appelle von Tierschützern nichts helfen, und Sie sich weigern, sich einmal in die Lage der Tiere zu versetzen, dann möchte ich Sie hier abschließend daran erinnern, daß vermutlich auch Sie eines Tages am Himmelstür'l klopfen möchten.
Mit freundlichen Grüßen,
Sabine Lissy
Liebe Unterstützer*innen, bitte schreibt ebenfalls an Herrn Rainer, damit er weiß, daß er unser Herzensanliegen nicht so einfach beiseite schieben kann.
Vielen, vielen Dank an Euch alle!!!