Petition updateVerbot der ganzjährigen Anbindehaltung endlich umsetzen!E-mail an TV-Sender versandt
Sabine LissyOberhausen, Germany
Nov 24, 2022

Liebe Unterstützer*innen, 

gestern habe ich eine E-mail an folgende TV-Sender und Formate versandt:

  • Das Erste
  • ZDF
  • BR
  • Sat.1
  • RTL
  • Spiegel TV 
  • Stern TV 

Hier die E-mail:

Sehr geehrte Damen und Herren, 

ich habe eine große Bitte an Sie:

Könnten Sie bitte in einer Ihrer Repotage-Sendungen das Leid der "Nutztiere" aufgreifen?

Mein Name ist Sabine Lissy,  ich habe auf Change.org zwei Petitionen gestartet: "Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung endlich umsetzen!" und "Appell zum Tierschutz in der EU".

Erst im Zuge meiner Petition "Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung endlich umsetzen!" habe ich über Tierschutzorganisationen erfahren, daß die Kühe regelmäßig jährlich künstlich besamt (= vergewaltigt) werden und ihnen die neugeborenen Kälber weggenommen werden, damit die Milch für die Menschen bleibt. 

Auch die berühmte Schauspielerin Miriam Margolyes hat vor einiger Zeit über die Tierschutzorganisation "Animal Equality" berichtet, daß sie dies nicht wusste. Tatsächlich glaube ich, daß es noch viele Menschen gibt, die -wie ich es dachte- denken, daß Kühe von Natur aus Milch geben. Einfach deshalb, weil sie-wie ich- niemals auf die Idee gekommen wären, daß es Menschen gibt, die Tieren solches Leid antun. 

Die weiblichen Kälber haben dasselbe Leid in der Milcherzeugung vor sich, wie ihre Mütter, und die männlichen Kälber werden entweder noch als Kälber geschlachtet oder, noch viel grausamer, noch ca. 1 1/2 Jahre gemästet und dann geschlachtet. Hinzu kommt, daß in Deutschland immer noch ungefähr 10% aller Milchkühe und Mastrinder in ganzjähriger Anbindehaltung gehalten werden, unfähig, sich zu bewegen und oftmals sogar unfähig, sich richtig hinzulegen. 

Sauen verbringen ihr halbes "Leben" fixiert in Seitenlage in Kastenständen, unfähig sich zu bewegen oder sich um ihre Ferkel kümmern zu können. Schweine werden auf engstem Raum zusammengepfercht gemästet. Damit sie sich nicht gegenseitig die Ringelschwänze abbeißen, werden diese schon vorher coupiert. Solche Eingriffe, wie auch Kastrationen, werden immer noch häufig ohne Betäubung vorgenommen. 

Hühner und Puten werden oft auch auf engstem Raum gehalten. Wenn sie gemästet werden, sind sie für eine schnelle Gewichtszunahme gezüchtet, was zur Folge hat, daß sie sich kaum auf den Beinen halten können. Die Hühner in der Eierindustrie werden so ausgelaugt, daß oft ihre Knochen brechen. 

Auch Fische und Wirbellose in Aquakultur werden auf engstem Raum gehalten, sodaß sie, wenn sie überhaupt in natürlichen Gewässern gehalten werden, im trüben Wasser ihrer eigenen Exkremente "leben". Weiblichen Garnelen wird eines ihrer Stielaugen abgeschnitten, damit sie im dadurch verursachten Überlebenskampf mehr Eier legen. 

Auch die leidvollen Lebensbedingungen von Schweinen, Puten, Hühnern, Fischen und auch Wirbellosen in der Nutztierhaltung und Aquakultur sind den meisten Menschen nicht bekannt. Das Schlimme ist, daß all das hinter verschlossenen Stalltüren stattfindet und die Menschen keine Möglichkeit haben, Konsequenzen für sich zu ziehen und sich für eine vegane Ernährung zu entscheiden. 

Es wäre so wichtig, daß alle Menschen realisieren, daß es sich hier um gängige Praxis handelt und nicht um Zustände, die es in Deutschland oder beim Bauern nebenan nicht gibt. 

Vor kurzem habe ich auf Google einen Bericht von unserenatur.net gelesen, über einen Milchbauern, der ausgestiegen ist und seinen Hof nun als Lebenshof führt:

https://unserenatur.net/ein-bauer-steigt-aus-kuehe-und-kaelber-rufen-nach-der-trennung-tagelang-nacheinander/

Vielleicht wäre dieser Bauer bereit,in einer solchen Reportage ein Interview zu geben? Vielleicht könnten auch Tierschutzorganisationen zu Wort kommen? Und vielleicht könnte auch die Organisation "Veganuary", oder die Tierschutzorganisationen "Albert-Schweitzer-Stiftung" oder "Jeder Tag zählt e.V" vorstellen, wie sie Interessierte zum Veganismus begleiten?

Und ich bitte Sie herzlich, die Reportage zu einer Sendezeit auszustrahlen, wo sie den Großteil der Bevölkerung erreichen kann. 

Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen, Sabine Lissy 

 

Falls ich Antworten erhalte, werde ich Euch in einem Update darüber informieren. 

Bitte teilt die Petition weiterhin, falls es Euch möglich ist, jede Stimme für die Tiere zählt!!!

Vielen,vielen Dank an Euch alle!!!

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