Verbietet Hobbyfischen von Haien in Europa!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Lisa Hopkins und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

English version

Versión en Español​ 

Version française

Versione italiana


Ich bin eine begeisterte Taucherin, die das Privileg hatte, Haie in ihrer natürlichen Umgebung hautnah zu beobachten.

Diese wundervollen Tiere sind von entscheidender Bedeutung für das Gleichgewicht des marinen Ökosystems. Es ist eine tragische Tatsache, dass einige Haiarten, auch in Europa, vom Aussterben bedroht sind. Neben dem kommerziellen Fischfang tragen leider auch solche Hobbyangler, die sich auf das Fischen von Haien spezialisiert haben, zu dieser Bedrohung bei. So werden in unseren Gewässern hauptsächlich 

  • Blauhaie, der meist befischte Hai in den Ozeanen, welcher von der IUCN als potenziell gefährdet eingestuft wurde, 
  • Kurzflossen-Makohaie, der schnellste Hai der Welt, welcher momentan gefährdet ist (IUCN) und 
  • Heringshaie, ebenfalls gefährdet (IUCN) 

von den Anglern gefangen. 

In Europa erfreut sich dieser "Sport" steigender Beliebtheit, auch bei Touristen, denen die Angeltouren oftmals als Ökotourismus verkauft werden.

Viele Hobbyfischer betreiben dabei sogenanntes `catch and release´.

Laut den Anglern werden die Haie dabei "lediglich" für Fotos zur Schau gestellt und anschließend wieder, "unbeschadet" dem Meer zurückgeführt.

Fälschlicherweise wird angenommen, dass die Haie dadurch keinen Schaden erleiden. Tatsächlich ist es so, dass davon ausgegangen wird, dass nicht wenige Haie, und auch andere Fische, alleine schon durch den Stress des Angelprozesses, nach dem Zurücksetzen verenden. Auch Fehlgeburten bei schwangeren Exemplaren können dadurch ausgelöst werden. Kein Wunder, da der Hai zudem meist minutenlang an Bord des Anglerbootes verbringen muss. Dies kommt einem langsamen Ersticken gleich, da Haie durch Wasser schwimmen müssen um Sauerstoff über ihre Kiemen aufzunehmen. 

Machen wir uns nichts vor, bei dieser Praktik wird lediglich der "Adrenalinkick" und das Ego des Anglers gestreichelt. Das hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun!

Dabei gibt es, bzgl. des Tourismussektors, so viele nachhaltige und lukrativere Alternativen wie 'shark diving' und 'shark watching'. Dass dies funktionieren kann zeigen z.B die Azoren. 

Leider ist es in Europa völlig legal (bedrohte!) Haie für den eigenen Spaß zu quälen oder gar zu töten. Es ist absolut notwendig, dass wir uns gemeinsam gegen diese Praxis bei uns in Europa aussprechen! 

Laut der International Union for Conservation of Nature sind etwa ein Viertel aller Hai- und Rochenarten vom Aussterben bedroht. Eine der Hauptursachen hierfür ist die Überfischung, einschließlich der durch Hobby-Angler. Diesen Tieren wird das Überleben immer schwieriger gemacht und damit gerät das ganze Ökosystem Meer aus dem Gleichgewicht.

Es ist an der Zeit zu handeln und die zukünftige Existenz dieser majestätischen Meeresbewohner zu sichern. Wir fordern, dass das Hobbyfischen (darunter auch 'catch and release') von Haien, und das Werben dieser Praktik, unter anderem für touristische Zwecke, verboten wird!

Unterzeichnen Sie diese Petition, um unsere Botschaft an die zuständigen Behörden weiterzugeben. Es ist an der Zeit, für den Schutz der Haie einzustehen und das Hobbyfischen von ihnen zu beenden.

Vielen Dank! 

 

Quellenverzeichnis: 

  • Gallagher, A. J., & Hammerschlag, N. (2011). Global shark currency: the distribution, frequency, and economic value of shark ecotourism. Current Issues in Tourism, 14(8), 797–812. https://doi.org/10.1080/13683500.2011.585227

 

  • Plata Zepeda, Y.M., Ramírez Romero, P., Sosa-Rodríguez, F.S. (2018). Economic Assessment of Tourism Based on Shark-Seeing and Diving as a More Profitable Activity Than Commercial Fishing. In: Leal Filho, W., Pociovălișteanu, D., Borges de Brito, P., Borges de Lima, I. (eds) Towards a Sustainable Bioeconomy: Principles, Challenges and Perspectives. World Sustainability Series. Springer, Cham. https://doi.org/10.1007/978-3-319-73028-8_12

 

 

 

  • Steven E. Campana, Warren Joyce, Mark Fowler, Mark Showell, Discards, hooking, and post-release mortality of porbeagle ( Lamna nasus ), shortfin mako ( Isurus oxyrinchus ), and blue shark ( Prionace glauca ) in the Canadian pelagic longline fishery , ICES Journal of Marine Science, Volume 73, Issue 2, January/February 2016, Pages 520–528, https://doi.org/10.1093/icesjms/fsv234

 

 

 

  • Kátia Meirelles Felizola Freire, et. Al. Estimating Global Catches of Marine Recreational Fisheries. Frontiers in Marine Science, 2020; 7 DOI: 10.3389/fmars.2020.00012

 

 

  • Lucy Harding, Austin Gallagher, Andrew Jackson, Jenny Bortoluzzi, Haley R Dolton, Brendan Shea, Luke Harman, David Edwards, Nicholas Payne, Capture heats up sharks, Conservation Physiology, Volume 10, Issue 1, 2022, coac065, https://doi.org/10.1093/conphys/coac065
avatar of the starter
Nicole WagnerPetitionsstarter*in

39.810

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Lisa Hopkins und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

English version

Versión en Español​ 

Version française

Versione italiana


Ich bin eine begeisterte Taucherin, die das Privileg hatte, Haie in ihrer natürlichen Umgebung hautnah zu beobachten.

Diese wundervollen Tiere sind von entscheidender Bedeutung für das Gleichgewicht des marinen Ökosystems. Es ist eine tragische Tatsache, dass einige Haiarten, auch in Europa, vom Aussterben bedroht sind. Neben dem kommerziellen Fischfang tragen leider auch solche Hobbyangler, die sich auf das Fischen von Haien spezialisiert haben, zu dieser Bedrohung bei. So werden in unseren Gewässern hauptsächlich 

  • Blauhaie, der meist befischte Hai in den Ozeanen, welcher von der IUCN als potenziell gefährdet eingestuft wurde, 
  • Kurzflossen-Makohaie, der schnellste Hai der Welt, welcher momentan gefährdet ist (IUCN) und 
  • Heringshaie, ebenfalls gefährdet (IUCN) 

von den Anglern gefangen. 

In Europa erfreut sich dieser "Sport" steigender Beliebtheit, auch bei Touristen, denen die Angeltouren oftmals als Ökotourismus verkauft werden.

Viele Hobbyfischer betreiben dabei sogenanntes `catch and release´.

Laut den Anglern werden die Haie dabei "lediglich" für Fotos zur Schau gestellt und anschließend wieder, "unbeschadet" dem Meer zurückgeführt.

Fälschlicherweise wird angenommen, dass die Haie dadurch keinen Schaden erleiden. Tatsächlich ist es so, dass davon ausgegangen wird, dass nicht wenige Haie, und auch andere Fische, alleine schon durch den Stress des Angelprozesses, nach dem Zurücksetzen verenden. Auch Fehlgeburten bei schwangeren Exemplaren können dadurch ausgelöst werden. Kein Wunder, da der Hai zudem meist minutenlang an Bord des Anglerbootes verbringen muss. Dies kommt einem langsamen Ersticken gleich, da Haie durch Wasser schwimmen müssen um Sauerstoff über ihre Kiemen aufzunehmen. 

Machen wir uns nichts vor, bei dieser Praktik wird lediglich der "Adrenalinkick" und das Ego des Anglers gestreichelt. Das hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun!

Dabei gibt es, bzgl. des Tourismussektors, so viele nachhaltige und lukrativere Alternativen wie 'shark diving' und 'shark watching'. Dass dies funktionieren kann zeigen z.B die Azoren. 

Leider ist es in Europa völlig legal (bedrohte!) Haie für den eigenen Spaß zu quälen oder gar zu töten. Es ist absolut notwendig, dass wir uns gemeinsam gegen diese Praxis bei uns in Europa aussprechen! 

Laut der International Union for Conservation of Nature sind etwa ein Viertel aller Hai- und Rochenarten vom Aussterben bedroht. Eine der Hauptursachen hierfür ist die Überfischung, einschließlich der durch Hobby-Angler. Diesen Tieren wird das Überleben immer schwieriger gemacht und damit gerät das ganze Ökosystem Meer aus dem Gleichgewicht.

Es ist an der Zeit zu handeln und die zukünftige Existenz dieser majestätischen Meeresbewohner zu sichern. Wir fordern, dass das Hobbyfischen (darunter auch 'catch and release') von Haien, und das Werben dieser Praktik, unter anderem für touristische Zwecke, verboten wird!

Unterzeichnen Sie diese Petition, um unsere Botschaft an die zuständigen Behörden weiterzugeben. Es ist an der Zeit, für den Schutz der Haie einzustehen und das Hobbyfischen von ihnen zu beenden.

Vielen Dank! 

 

Quellenverzeichnis: 

  • Gallagher, A. J., & Hammerschlag, N. (2011). Global shark currency: the distribution, frequency, and economic value of shark ecotourism. Current Issues in Tourism, 14(8), 797–812. https://doi.org/10.1080/13683500.2011.585227

 

  • Plata Zepeda, Y.M., Ramírez Romero, P., Sosa-Rodríguez, F.S. (2018). Economic Assessment of Tourism Based on Shark-Seeing and Diving as a More Profitable Activity Than Commercial Fishing. In: Leal Filho, W., Pociovălișteanu, D., Borges de Brito, P., Borges de Lima, I. (eds) Towards a Sustainable Bioeconomy: Principles, Challenges and Perspectives. World Sustainability Series. Springer, Cham. https://doi.org/10.1007/978-3-319-73028-8_12

 

 

 

  • Steven E. Campana, Warren Joyce, Mark Fowler, Mark Showell, Discards, hooking, and post-release mortality of porbeagle ( Lamna nasus ), shortfin mako ( Isurus oxyrinchus ), and blue shark ( Prionace glauca ) in the Canadian pelagic longline fishery , ICES Journal of Marine Science, Volume 73, Issue 2, January/February 2016, Pages 520–528, https://doi.org/10.1093/icesjms/fsv234

 

 

 

  • Kátia Meirelles Felizola Freire, et. Al. Estimating Global Catches of Marine Recreational Fisheries. Frontiers in Marine Science, 2020; 7 DOI: 10.3389/fmars.2020.00012

 

 

  • Lucy Harding, Austin Gallagher, Andrew Jackson, Jenny Bortoluzzi, Haley R Dolton, Brendan Shea, Luke Harman, David Edwards, Nicholas Payne, Capture heats up sharks, Conservation Physiology, Volume 10, Issue 1, 2022, coac065, https://doi.org/10.1093/conphys/coac065
avatar of the starter
Nicole WagnerPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Carmen Crespo Díaz
Carmen Crespo Díaz
Vorsitzende des Fischereiausschusses

Neuigkeiten zur Petition

Diese Petition teilen

Petition am 31. Dezember 2024 erstellt