

Sehr geehrte Mitstreiter, Tierfreunde und Unterstützer,
ich habe diese Petition gestartet 2016 und im Januar 2019 im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, kurz BMEL übergeben. Damals war Julia Klöckner von der CDU die verantwortliche Ministerin. Übergeben habe ich sie an ihren parlamentarischen Staatssekretär Fuchtel.
Ich glaubte allerdings nicht, dass sich danach im BMEL weiter damit auseinandergesetzt wurde. Unter anderem ein Grund, warum ich diese Petition noch nicht abgeschlossen habe und gerne wieder aufleben lassen möchte. Aus persönlichen Gründen erst jetzt wieder. Die Hoffnung war groß, als die Grünen Regierungsverantwortung bekamen.
Seitdem hat sich aber für die Tiere wenig bis gar nichts getan. Sie werden nach wie vor gequält, geschändet, ausgenutzt und getötet.
Sicherlich ist einiges auf dem Papier passiert, aber häufig werden diese „Gesetzesverbesserungen“ oder „Tierwohlverbesserungen“ in der Praxis umgangen, sei es bei der Ferkelkastration, die natürlich mit Betäubung passieren muss, aber häufig von den Landwirten selber durchgeführt werden kann, ohne entsprechenden Kontrollen. Ferkelkastration (Betäubungspflicht rettet Ferkel nicht vor Leid) oder das Kükenschreddern genannte Töten von männlichen Küken, die dann einfach zum Töten ins Ausland geschickt werden.
https://www.deutschlandfunk.de/kueken-schreddern-deutschland-verboten-100.html
Es gibt noch etliche Beispiele, nachlesbar in diesem Schreiben an die Bundesregierung:
AnschreibenPetitionBundestag.pdf
Nachfolgend eine Kurzzusammenfassung der einzelnen Forderungen:
01. Wildtierverbot in Zirkussen
02. Verbot von Delphinarien
03. Verbot von Pelztierfarmen (gibt es nicht mehr, ist aber nicht verboten)
04. Länderübergreifende Novellierung des Jagdgesetzes
05. Erneute Novellierung des Tierschutzgesetzes
06. Stärkung der Kompetenz der Veterinärsämter
07. Streichung der Finanzierung von tierquälerischer Käfighaltung in Drittländern (Stichwort
Hermesbürgschaft)
08. EU-weite Verkürzung der Dauer von Tiertransporten auf 8 Stunden und Streichung
der Transportsubventionen
09. Stärkung der Ökolandwirtschaft, des Tierschutzes und die Streichung der (EU-)
Subventionen für die industrielle Massentierhaltung.
10. Abschaffung der Putenmast
11. Abschaffung der Kaninchenmast
12. Verbot des Kükenschredderns (ist verboten, die „Bruder“-Küken werden aber ins
Ausland geschickt und dort getötet)
Ich will Sie auch nicht mit überlangen Texten strapazieren. Bitte teilen Sie die Petition großflächig und falls noch nicht geschehen, unterschreiben Sie Online oder alternativ in dieser Form: Hier finden Sie eine Unterschriftenliste zum Herunterladen!
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Hans Joachim Richter