Petition updateVERBESSERUNG (Novellierung) des Deutschen TierschutzgesetzesBitte schreiben Sie an die „Neue Regierung“
Hans Joachim RichterBremen, Germany
Feb 6, 2018
Sehr geehrte Damen und Herren! In Berlin finden momentan die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU statt. Ob der Tierschutz bei der neuen Regierung überhaupt einen Stellenwert haben wird oder im Moment einfach nur aus taktischen Gründen Erwähnung findet, kann man leider noch nicht sagen. Die Themen und Schwerpunkte einer zukünftigen Bundesregierung werden in Arbeitsgruppen festgelegt. Es wäre aber sicherlich hilfreich, wenn möglichst viele von Ihnen, liebe Mitstreiter und Unterstützer, diese "Unsere" Petition forcieren würden, indem sie an die entsprechenden Arbeitsgruppen einen persönlichen Appel für ein Tierschutzgesetz senden würden, das seinen Namen auch verdient. Gerne auch mit Hinweis auf diese Petition. Wichtig: bitte immer höflich bleiben, weil man sonst automatisch ins Abseits gestellt wird. Danke. Hier habe ich einen Beispieltext ausgearbeitet, um eine kleine Anregung zu geben, wie so etwas in etwa aussehen könnte, es ist aber immer besser und hat mehr Gewicht, wenn man eine persönliche Note einbringt: ----------------------------------------------------------------------------- Sehr geehrte/r Fr./Hr............ Sie befinden sich mitten in den Koalitionsverhandlungen. Ich fordere Sie hiermit auf, das Thema Tierschutz auf die Agenda zu setzen. Auch wenn Deutschland ein Tierschutzgesetz hat, kann man nicht ernsthaft behaupten, dass es wirklich Tiere schützt. Eigentlich sollte die Menschheit sich mittlerweile so weit entwickelt haben, dass die Tiere als das anerkannt werden, was sie sind, nämlich fühlende Lebewesen, die es nicht verdient haben, als gefühllose, leblose Dinge behandelt werden, an denen sich jeder austoben kann, wie er möchte. Auch die Politik sollte mittlerweile einen Entwicklungsstand erreicht haben, der dem Jahr 2018 entspricht. Fleisch ist, in erster Linie durch die Politik und der Massentierhaltung zum Wegwerfartikel verkommen, weil es so billig ist. Es kann nicht sein, das Lebewesen billigst und auf schreckliche Weise getötet werden und das unter dem Deckmantel eines Tierschutzgesetzes, das hier nicht angewendet wird. Davon abgesehen, sind Sie auch für die physische und die psychische Gesundheit des Menschen zuständig. Diese Zuständigkeit ist nicht erfüllt, weil immer Menschen an der Psyche erkranken, weil sie diese Tierquälereien nicht hinnehmen können. Es ist unwürdig und lebensverachtend, wie schrecklich mit Lebewesen, die keine Menschen sind unter dem Schutzschirm der Politik umgegangen wird. Sorgen Sie für ein Tierschutzgesetz, das den Namen auch verdient. Eigentlich sollte sich der Mensch vom Entwicklungsstand des Höhlenmenschen mittlerweile so weit entwickelt haben, dass er Tiere als fühlende Lebewesen respektiert. Sie als Politiker haben es in der Hand, das Tierschutzgesetz zu novellieren. Dazu gehört ein Verbot von Wildtieren im Zirkus, ein Verbot der Massentierhaltung, von sinnlosen Tierversuchen, Qualzuchten, dem sinnlosen Töten in den Deutschen Wäldern usw. Das lässt sich beliebig fortführen. Sorgen Sie dafür, dass die einzelnen Artikel des Tierschutzgesetzes ausformuliert werden und nicht jeder das Tierschutzgesetz so auslegen kann, wie es für seine Zwecke passt. Es gibt keine "vernünftigen Gründe" einem Lebewesen (Tier) Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Im § 1 zum Beispiel heißt es: Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Begeben Sie sich also gemeinsam mit mir in das 21te Jahrhundert und sorgen Sie für ein Tierschutzgesetz, das nicht nur diesen Namen besitzt sondern dafür sorgt, dass das Lebewesen Tier auch geschützt wird. Mit freundlichen Grüßen Name... Adresse..... eventuell Telefonnummer......... ----------------------------------------------------------------------------- Bitte schicken Sie diesen oder einen ähnlichen Text an folgende Adressen oder rufen Sie eine der beigefügten Telefonnummern an und fordern die Leiter der Arbeitsgruppen auf, sich für eine Verbesserung des Tierschutzgesetzes einzusetzen: Emailadressen und Telefonkontakt: Arbeitsgruppe Innen, Recht und Verbraucherschutz: Email: heiko.maas@bundestag.de Telefon: 030 18580 0 Email: thomas.demaiziere@bundestag.de Telefon: 030 227 73625 Email: stephan.mayer@bundestag.de Telefon: 030 227 74932 Arbeitsgruppe Landwirtschaft: Email: a.rehlinger@wirtschaft.saarland.de Telefon Buero: 0681 501 4182 Telefon Buergerdialog: 0681 501 1803 Email: Julia.kloeckner@cdu.landtag.rlp.de Telefon: 06131284711 Email: christian.schmidt.wk@bundestag.de Telefon: 030 18529 0 Deutschland hat natürlich ein Tierschutzgesetz. Leider lassen die Formulierungen in diesem Gesetz aber immer wieder so riesengroße Freiräume zu, dass jeder der es meint, sich seine eigenen, sehr weit auslegbaren, Bedingungen schaffen kann. Der Verlierer und Leidtragende ist leider immer wieder das Tier, das durch dieses Gesetz eigentlich geschützt werden soll. Hierzu möchte ich ein aktuelles Beispiel nennen: Seit einigen Wochen ist wieder einmal eine Tierart ins Blickfeld von Politik, Instituten, Bauernverbänden, der Jägerschaft und anderen Interessengruppen geraten. Diesmal ist es das Wildschwein. Eigentlich schon immer ein Dorn im Auge von Bauern, Jägern und der Politik natürlich. Hauptsächlich im Zusammenhang mit dem "Benehmen" in Maisfeldern, Gärten oder Parks. Logischerweise ist es schwierig, hiermit die massenhafte Tötung der Tiere in der Öffentlichkeit zu rechtfertigen. Aber jetzt scheint endlich eine Begründung da zu sein, um diese Tiere ohne wirkliche Einschränkung und mit geringen öffentlichen Widerstand massenhaft töten können. Die Afrikanische Schweine Pest, kurz ASP. Ob der oben genannte Grund der wahre ist und die ASP nur dafür herhalten soll ist natürlich eine reine These. Das Friedrich-Loeffler Institut sagt dazu: Zitat: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. In den afrikanischen Ursprungsländern übertragen Lederzecken das Virus der ASP. Diese spielen in Mitteleuropa keine Rolle. Hier erfolgt eine Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma), die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen bzw. -zubereitungen sowie andere indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände einschl. Jagdausrüstung, landwirtschaftlich genutzte Geräte und Maschinen, Kleidung). Der Kontakt mit Blut ist der effizienteste Übertragungsweg. Nach einer Infektion entwickeln die Tiere sehr schwere, aber unspezifische Allgemeinsymptome. ASP ist keine Zoonose, also zwischen Tier und Mensch übertragbare Infektionskrankheit, und daher für den Menschen ungefährlich. Zitat Ende! Die gesamte Informationsquelle ist hier zu finden: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/afrikanische-schweinepest/ Daraus folgt, meiner Meinung nach: 1. Eine Ansteckung der eingesperrten Tiere in der Massentierhaltung, der Tiere in den Zoos, sowie in der artgerechten Haltung (wenn eingezäunt) besteht so gut wie gar nicht. 2. Der Mensch ist der Hauptverbreiter der Krankheit, nicht als infizierter Träger, aber durch weggeworfene Lebensmittel, Herstellung von infizierten Lebensmitteln, Spuren an Kleidung und Fahrzeugen etc. 3. Hier wird das Wildschwein als Täter dargestellt und zum Opfer gemacht. 4. Die Krankheit ist für den Menschen absolut ungefährlich. Man kann davon ausgehen, dass, einmal ganz abgesehen von der ethischen Seite, hier absolut kopflos und Sinn frei gehandelt wird. Eigentlich müssten die Ursachen bekämpft bzw. beseitigt werden, nicht die Auswirkungen. Zum Beispiel muss die Einfuhr von Speisen aus betroffenen Ländern verboten, die "Entsorgung" von Essensresten an Raststätten unterbunden und Reisende aus Ländern in denen Fälle von ASP aufgetreten sind, dafür sensibilisiert werden, ihre Essensreste nicht irgendwo im Freien sondern gezielt an entsprechenden Annahmestellen zu entsorgen. Aber nein, hier wird wieder nach "Töten" geschrien. Töten von Tieren, die an der ganzen Misere unschuldig sind. Wobei noch zu betonen ist, dass in Deutschland noch kein einziger Fall von ASP aufgetreten ist. Zur Information hier ein Link zu aktuellen Informationen, dem sogenannten “Radar Bulletin“ des F-L Instituts. Ich bitte darum ein besonderes Augenmerk auf die Ausbruchzahlen und -Orte der ASP zu richten und dann darüber nachzudenken, dass 70% der Tiere in Deutschland, auf Forderung des Bauernverbandes, getötet werden sollen: https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00008344/Radar_Bulletin_Deutschland-November_2017_oeffentlich.pdf Danke!
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