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Petitioning Bürgermeister in Falkensee Heiko Müller and 6 others

Veranlassung des sofortigen Baustopps rund um das Baugebiet "An der Lake" in Falkensee/Brandenburg!


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In Falkensee/Brandenburg wird von einem großen Investor ein Bauvorhaben umgesetzt. Leider wurde trotz eingereichter Einwendungen der Bürger kein Artenschutzgutachten eingeholt und der Investor bekam die Genehmigung zu bauen.

Hier geht's zur ersten Petition: https://www.change.org/de/Petitionen/baustopp-f%C3%BCr-das-bauvorhaben-an-der-lake-falkensee-zum-schutz-und-erhalt-der-natur

Kurze Zeit später stellte sich durch eine bereits im Jahr vorher erstellte Kartierung eines für Reptilien spezialisierten Biologen heraus, dass auf diesem Grundstück die streng geschützte Zauneidechse ihr Zuhause hat.

Das Töten oder die Zerstörung des Lebensraumes der Zauneidechse stellt eine Straftat da. Auch hat man das Roden der Fläche mitten in der Brutschutzzeit der Bodenbrüter gestartet.

Es wurde umgehend von der Unteren Naturschutzbehörde Havelland (UNB) verlangt, dass Sie einen Baustopp aussprechen. Dieser wurde - trotz mehrerer Strafanzeigen gegen die untere Naturschutzbehörde, weit über 1300 Protestmails und auch Medienberichten bislang immer noch nicht ausgesprochen.

Die Zauneidechse ist aber nicht die einzige streng geschützte Art, die sich auf dem Gelände des Biotops befindet, denn wie sich jetzt herausstellte, wurde von dem Investor ein Büro beauftragt, das nicht nur die Umsiedlung der Zauneidechsen, sondern auch die der streng geschützten Knoblauchkröte und der Waldeidechse vornehmen soll.

Nach deren Angaben wurden die Maßnahmen bereits eingeleitet und die gesammelten Tiere ein Stück weiter wieder ausgesetzt. Leider wurde in diesem Zusammenhang der Zeitung gegenüber behauptet, dass sofort von der Behörde gehandelt wurde. Das stimmt NICHT!

Keine der Behörden handelte sofort! Anwohner meldeten die Zauneidechsen gesichtet zu haben, aber erst eine Woche später handelte auch die Untere Naturschutzbehörde. In dieser Woche wurde anscheinend ohne Rücksicht auf Verluste weitergebaut.

Man darf Zauneidechsen auch nicht einfach von einer Seite auf die andere setzen! Dazu gibt es für die Fläche auch ein Gutachten von der DGHT e.V. , ein ausgewiesener Fachverein für Reptilienkunde. Man muss dazu ein kompliziertes Monitoring mit Ausgleichsfläche erstellen. Dieser Sachverhalt wurde der UNB auch mehrfach mitgeteilt.

Zudem besteht auch weiterhin die Möglichkeit, dass sich immer noch einige Zauneidechsenmännchen im Boden vergraben befinden und es ist nach wie vor unglaublich, dass man keinen Baustopp veranlasst hat! Gerade jetzt, wo sogar noch mehr streng geschützte Arten gefunden worden sind.

Auch andere Experten sind für einen Baustopp. Die nun eingeleiteten Schritte seitens der Behörden sind – so scheint es – nichts weiter als ein Versuch, den Schein zu wahren, nachdem man das Kind in den Brunnen fallen ließ.

Die Anwohner hatten bereits im Juni 2013 explizit auf den Artenschutz hingewiesen.

Warum hat da Niemand reagiert!? So sind bereits viele der Tiere unnötig gestorben! Es wäre sehr wünschenswert, wenn die Behörden im Vorfeld ihre Vorhaben besser prüfen lassen würden, dann müsste auch nicht nachgesteuert werden.

Ebenfalls bedauerlich ist, dass dort viele Wildtiere, wie: Rehe, Füchse, Igel und Wildkaninchen leben. Sie werden nun auch u.a. vom Baulärm vertrieben.

 

Wir fordern:

- grundsätzlich einen sofortigen Baustopp!

- eine Erklärung dazu, was mit den anderen Flächen rund um das Gebiet, die noch nicht bebaut sind, passieren soll! 

- eine zur Rechenschaftziehung der Unteren Naturschutzbehörde wegen Untätigkeit!

- eine bessere Überwachung des Artenschutzes!

- eine Stellungnahme der Stadt Falkensee, warum Einwendungen von Anwohnern zum B-Plan F25 I nicht vor Baubeginn den Abgeordneten vorgelegt wurden!

- eine Stellungnahme der Behörden zum weiteren Vorgehen!

- eine artgerechte und geprüfte Ausgleichsmaßnahme für die bereits zerstörten Lebensräume der Tiere!

 

[Start der Petition: 02.10.2013]

Letter to
Bürgermeister in Falkensee Heiko Müller
Landesumweltamt Frank Kirchner
Umweltbundesamt Bürgerservice
and 4 others
Landtag Brandenburg Landtag Brandenburg
Stadtplanungsamt Falkensee Stadtplanungsamt Falkensee
Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung in Falkensee Peter Kissing
Untere Naturschutzbehörde Havelland Matthias Lehmann
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, die Unterzeichner, fordern die Veranlassung des sofortigen Baustopps rund um das Baugebiet "An der Lake" in Falkensee/Brandenburg!

In Falkensee/Brandenburg wird von einem großen Investor ein Bauvorhaben umgesetzt. Leider wurde trotz eingereichter Einwendungen der Bürger kein Artenschutzgutachten eingeholt und der Investor bekam die Genehmigung zu bauen.

Kurze Zeit später stellte sich durch eine bereits im Jahr vorher erstellte Kartierung eines für Reptilien spezialisierten Biologen heraus, dass auf diesem Grundstück die streng geschützte Zauneidechse ihr Zuhause hat.

Das Töten oder die Zerstörung des Lebensraumes der Zauneidechse stellt eine Straftat da. Auch hat man das Roden der Fläche mitten in der Brutschutzzeit der Bodenbrüter gestartet.

Es wurde umgehend von der Unteren Naturschutzbehörde Havelland (UNB) verlangt, dass Sie einen Baustopp aussprechen. Dieser wurde - trotz mehrerer Strafanzeigen gegen die untere Naturschutzbehörde, weit über 1300 Protestmails und auch Medienberichten bislang immer noch nicht ausgesprochen.

Die Zauneidechse ist aber nicht die einzige streng geschützte Art, die sich auf dem Gelände des Biotops befindet, denn wie sich jetzt herausstellte, wurde von dem Investor ein Büro beauftragt, das nicht nur die Umsiedlung der Zauneidechsen, sondern auch die der streng geschützten Knoblauchkröte und der Waldeidechse vornehmen soll.

Nach deren Angaben wurden die Maßnahmen bereits eingeleitet und die gesammelten Tiere ein Stück weiter wieder ausgesetzt. Leider wurde in diesem Zusammenhang der Zeitung gegenüber behauptet, dass sofort von der Behörde gehandelt wurde. Das stimmt NICHT!

Keine der Behörden handelte sofort! Anwohner meldeten die Zauneidechsen gesichtet zu haben, aber erst eine Woche später handelte auch die Untere Naturschutzbehörde. In dieser Woche wurde anscheinend ohne Rücksicht auf Verluste weitergebaut.

Man darf Zauneidechsen auch nicht einfach von einer Seite auf die andere setzen! Dazu gibt es für die Fläche auch ein Gutachten von der DGHT e.V. , ein ausgewiesener Fachverein für Reptilienkunde. Man muss dazu ein kompliziertes Monitoring mit Ausgleichsfläche erstellen. Dieser Sachverhalt wurde der UNB auch mehrfach mitgeteilt.

Zudem besteht auch weiterhin die Möglichkeit, dass sich immer noch einige Zauneidechsenmännchen im Boden vergraben befinden und es ist nach wie vor unglaublich, dass man keinen Baustopp veranlasst hat! Gerade jetzt, wo sogar noch mehr streng geschützte Arten gefunden worden sind.

Auch andere Experten sind für einen Baustopp. Die nun eingeleiteten Schritte seitens der Behörden sind – so scheint es – nichts weiter als ein Versuch, den Schein zu wahren, nachdem man das Kind in den Brunnen fallen ließ.

Die Anwohner hatten bereits im Juni 2013 explizit auf den Artenschutz hingewiesen.

Warum hat da Niemand reagiert!? So sind bereits viele der Tiere unnötig gestorben! Es wäre sehr wünschenswert, wenn die Behörden im Vorfeld ihre Vorhaben besser prüfen lassen würden, dann müsste auch nicht nachgesteuert werden.

Ebenfalls bedauerlich ist, dass dort viele Wildtiere, wie: Rehe, Füchse, Igel und Wildkaninchen leben. Sie werden nun auch u.a. vom Baulärm vertrieben.

Wir fordern:

- grundsätzlich einen sofortigen Baustopp!

- eine Erklärung dazu, was mit den anderen Flächen rund um das Gebiet, die noch nicht bebaut sind, passieren soll!

- eine zur Rechenschaftziehung der Unteren Naturschutzbehörde wegen Untätigkeit!

- eine bessere Überwachung des Artenschutzes!

- eine Stellungnahme der Stadt Falkensee, warum Einwendungen von Anwohnern zum B-Plan F25 I nicht vor Baubeginn den Abgeordneten vorgelegt wurden!

- eine Stellungnahme der Behörden zum weiteren Vorgehen!

- eine artgerechte und geprüfte Ausgleichsmaßnahme für die bereits zerstörten Lebensräume der Tiere!