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Unterstützungstreffen für Vergewaltigungsverteidiger in Hamburg stoppen!

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Sehr geehrter Herr Scholz, sehr geehrter Herr Steffen, sehr geehrte Frau Leonhard,

Der U.S.-amerikanische Vergewaltigungsbefürworter (sic!) und Pick-Up-Artist Daryush Valizadeh (auch bekannt unter dem Namen Roosh V) ruft Männer in 165 Städten weltweit dazu auf, sich am 06.02. zu versammeln. Auch in Hamburg ist ein Treffen geplant: Um 20 Uhr vor dem Haupteingang des Rathauses

Ziel der Treffen ist es, heterosexuelle Männer, die Valizadehs Blog folgen, auch offline zu vernetzen, um ihn unterstützende Lokalgruppen zu gründen. Organisiert werden die Treffen von sogenannten "Hosts", die sich vorab freiwillig bei Valizadeh anmelden. Frauen sollen an den im öffentlichen Raum stattfindenden Treffen nicht teilnehmen dürfen. Auch ruft Valizadeh dazu auf, die Persönlichkeitsrechte eventueller Gegenprotestant*innen zu verletzen, indem er dafür plädiert, diese zu filmen und ihm das Material zuzuschicken.

Valizadeh hat in der Vergangenheit unter anderem dazu aufgerufen, dass Vergewaltigungen innerhalb des häuslichen Bereichs entkriminalisiert werden. Sexualisierte Gewalt und dessen kulturelle Normalisierung ist in Deutschland an der Tagesordnung (auch vor den Ereignissen der Silvesternacht 2015/2016). Eine Studie ergab, dass 13 Prozent aller Frauen in Deutschland strafrechtlich relevante Formen sexualisierter Gewalt erfahren haben. Circa 95 Prozent aller Frauen, die sexuelle Gewalt erleben, zeigen diese nicht bei der Polizei an. Kommt es doch zur Anzeige, werden die Täter in 87 Prozent aller Verfahren nicht verurteilt. 

In diesem gesellschaftlichen Klima sollten Treffen wie das von Valizadeh organisierte nicht erlaubt sein, da sie eine Kultur fördern, die sexualisierte Gewalt noch mehr normalisiert als sie es ohnehin schon ist.

Mit dieser Petition wird ein Verbot jeglicher von Daryush Valizadeh oder seiner Organisation "Return of Kings" initiierten Veranstaltungen in Hamburg gefordert, da diese Treffen massiv sexistisch sind, die Würde und Rechte jeder einzelnen Frau verletzen und Geschlechtergerechtigkeit in keinster Weise respektieren. Gerade angesichts der aktuell grassierenden Debatte um sexualisierte Gewalt sollten Versammlungen von Männern, die der Förderung einer gegenüber Frauen übergriffigen Kultur zuträglich sind, mit aller Kraft verhindert werden. 

Wir fordern Sie deshalb dazu auf, das Treffen in Hamburg zu untersagen und Flagge für Grund- und Frauenrechte zu zeigen!

 



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