3.000 Hennen, eingequetscht in winzigen Transportboxen - ohne Zugang zu Wasser und Nahrung müssen die Tiere dort mehrere Stunden im stehenden Transporter ausharren. Diese Szenen ereigneten sich kürzlich vor einem Bio-Legehennenbetrieb in Borken (NRW). Anschließend fuhr der Transporter zu einem 600 km entfernten Betrieb in Bayern. Ein aufmerksamer Zeuge hat die Zustände mit seinem Handy dokumentiert und uns zugespielt. Schau Dir das Video an und erfahre, wie Polizei und Veterinäramt auf die Zustände reagiert haben.
Laut Gesetz gibt es beim Transport keinen Unterschied zwischen konventionell aufgezogenen Tieren oder Bio-Tieren. Tausende Tiertransporter fahren jeden Tag durch ganz Deutschland, die meisten werden kaum wahrgenommen. Jeden Tag geschieht das, was in Borken passiert ist, doch wir alle nehmen es nicht wahr, weil niemand es dokumentiert. Immer wieder erreichen uns zum Glück Fotos und Videos von aufmerksamen Menschen, die Tierquälerei bezeugen und nicht wegschauen. Soweit es uns möglich ist, gehen wir diesen Hinweisen schnellstmöglich nach und erstatten Anzeige bei den zuständigen Behörden, wie auch in diesem aktuellen Fall in Borken.
Dein Jan vom Deutschen Tierschutzbüro e.V.
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