
Liebe Unterstützer*innen, obwohl unsere Erdgasspeicher aktuell zu 84 % gefüllt sind, soll auf Rügen ein weiteres LNG-Terminal entstehen - ohne Rücksicht auf Mensch und Natur! Wir konnten mit unserem Antrag vor Gericht einen vorläufigen Stopp der Bauarbeiten erreichen, denn die Bauarbeiten stören den gerade stattfindenden Heringszug im wichtigsten Laichgebiet des Ostseeherings. Nun prüft das Gericht, ob in diesem Frühjahr überhaupt weitergebaut werden darf. Unterzeichnet jetzt unsere Protestmail für einen endgültigen Baustopp und ein Ende des schädlichen LNG-Wahnsinns!
Die Bundesregierung rechtfertigte die Genehmigung der neuen LNG-Terminals an der Ostsee mit dem Argument der Versorgungssicherheit. Dabei sind unsere Erdgasspeicher nach Aussagen der Bundesnetzagentur knapp 90% gefüllt und schon heute können wir die russischen Erdgaslieferungen durch zusätzliche Importe aus Nachbarländern und Energieeinsparung ersetzen.
Aktuell plante die Firma Gascade im Bereich des Greifswalder Bodden gleich an mehreren Unterwasserbaustellen die Pipeline mit Sediment und Steinen abdecken. Für den Zeitraum von Januar bis Mai gilt wegen der Laichzeit des Herings sowie der Vogelrastzeit jedoch ein absolutes Bauverbot. Deshalb sind wir vor dem Bundesverwaltungsgericht mit einem Eilantrag gegen die geplanten Arbeiten vorgegangen und konnten so einen vorläufigen Baustopp herbeiführen.
Dies ist ein Etappensieg für Natur- und Umweltschutz. Nun müssen wir alles daransetzen, die ökologische Zerstörung durch den Bau des LNG-Terminals auf Rügen endgültig zu stoppen. Denn der Klimaschutz und die Energiewende werden von der Bundesregierung erneut vernachlässigt!
Stellt euch daher mit einer Unterschrift hinter unsere Protestmail an Olaf Scholz und Robert Habeck und fordert:
Keine fossilen Megaprojekte an Nord- und Ostsee zum Import von Fracking-Erdgas!
Vielen Dank!
Eure Deutsche Umwelthilfe