Liebe Unterstützer:innen! Das Thema Plastikvermüllung ist endlich auch auf der Agenda der Vereinten Nationen angekommen. Bis Februar 2024 soll ein rechtsverbindliches Abkommen zur Beendigung der globalen Plastikverschmutzung in Kraft treten. Nun müssen wir sicherstellen, dass das Thema auch von unserer Bundesregierung endlich ernst genommen wird. Deswegen macht gemeinsam mit uns Druck und schreibt eine Protestmail an Bundeskanzler Scholz. Denn jetzt müssen verbindliche, ambitionierte Ziele und konkrete Maßnahmen her!
Auch wenn die Vereinten Nationen heute einen ersten wichtigen Schritt gegangen sind, die weltweite Vermüllung geht ungebremst weiter. Der kleinste Teil davon landet wirklich in Mülleimern, der größte Teil dort wo er nicht hingehört: Jährlich werden weltweit mehr als 400 Millionen Tonnen Plastik produziert, wovon mindestens 14 Millionen Tonnen als Müll in unsere Ozeane gelangt. Daran sterben pro Jahr eine Million Vögel und 100.000 Meeressäugetiere. Auch wir Menschen sind den Folgen der Plastikflut täglich ausgesetzt. Deswegen müssen wir Bundeskanzler Olaf Scholz auffordern: Wirksame Initiativen und klare Regelungen für weniger Verpackungen und Einwegprodukte müssen her. Genauso benötigen wir eine Ressourcensteuer – das Herstellen vieler Verpackungen muss eben auch viel kosten. Und wir brauchen eine verpflichtende Mehrwegquote für Getränkeverpackungen. Zudem muss Deutschland bei den Verhandlungen zum UN-Abkommen eine Führungsrolle einnehmen! Das alles erwarten wir von unserer neuen Klimaregierung!
Die weltweite Vermüllung der Natur mit Plastik ist neben dem Klimawandel eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Lasst uns laut werden und unserem Bundeskanzler unmissverständlich klarmachen: Die selbsternannte Klimaregierung muss ihren Worten nun auch Taten folgen lassen. Schreibt eine Protestmail an Olaf Scholz. Das sind wir unserer Umwelt und den Meeren schuldig!
Vielen Dank Euch!
Euer Hannes Jaenicke und die Deutsche Umwelthilfe.