Ungeheizte Freibäder in Berlin Sommersaison 2025 abschaffen


Ungeheizte Freibäder in Berlin Sommersaison 2025 abschaffen
Das Problem
Schluß mit der Umwandlung Berliner Freibäder in Bergseen
Mit Wut und großer Enttäuschung haben wir - eine Gruppe von Rentnern 70+- Ihre schnörkellose Nachricht, dass in der Saison 2025 die Freibäder nicht mehr beheizt werden, weil keine ausreichenden Mittel für Energiekosten zur Verfügung stehen, zur Kenntnis genommen. Sie stellen diese Maßnahme als alternativlos dar, jedoch gibt es immer Alternativen. Völlig sinnfrei erscheinen z.B. die Wachschutzleute im Hallenbad am Wochenende, die lediglich Kinderwagenplätze für Eltern zuweisen.
Am 28. März gibt der Vorstand der Berliner Bäder-Betriebe Johannes Kleinsorg stolz zur Kenntnis, dass die zweifelhaften Sicherheitsmaßnahmen in den Freibädern mittels neuer Scannern verschärft werden sollen.
Er lobt die neuen und erhöhten gestaffelten Eintrittspreise als vorbildlich . Die niedrigen Wassertemperaturen sind für ihn kein Problem.
Wir fordern die Offenlegung der Kosten für Scanner und Security. Hier wird Symbolpolitik für Zustände betrieben , die Ausnahmefälle während heißer Tage im Hochsommer betreffen, aber nicht alltäglich sind, wie wir als jahrzehntelange Schwimmerinnen beobachten.
Tausende von Rentnern nutzen die städtischen Bäder, um sich fit und beweglich zu halten und ihre Selbständigkeit zu bewahren. Das spart im Gesundheitssystem erhebliche Kosten ein und dient der Daseinsvorsorge, an der man nicht einfach so herumkürzen kann. Nach dem Krieg setzte der Staat alles daran, neue Schwimmbäder zu bauen, um der Daseinsvorsorge gerecht zu werden. Damals waren wir ein armes Land im Gegensatz zu heute, nur setzt man die Prioritäten falsch.
Die Freibäder sind nun gerade für ältere Menschen und Kinder nicht mehr nutzbar, sind sie doch besonders auf warme Temperaturen wegen zahlreicher altersbedingter Beeinträchtigungen angewiesen. Die Wassertemperatur aus den Leitungen beträgt 12 Grad, die sog. Absorberanlagen haben einen geringen bis gar keinen Effekt bei geringen Außentemperaturen, wie ich jahrelang im Prinzenbad mitverfolgen konnte. Man nennt dieses solarbetriebene Becken deshalb zu Recht „Bergsee“. Wir können also über Wochen mit maximal 16 Grad Wassertemperatur rechnen, ehe das Wasser vielleicht auf 20 Grad steigt. Bei Schwimmwettkämpfen wird übrigens eine Temperatur zwischen 25 und 28 Grad erwartet und geboten.
Nein, wir haben kein Verständnis für die Einschränkungen und fordern mindestens am Vormittag die Öffnung der Hallenbäder während des Sommers. 8 von 35 Hallenbäder sind im Moment geschlossen, das reicht.
Wir Stammschwimmer haben alle eine Jahreskarte erworben, was nicht allen Rentnern leicht fällt. Es stand in keiner Weise zu erwarten, dass die Freibäder nicht mehr beheizt werden, zumal es ja in den letzten Jahren schon Einschränkungen bei den Temperaturen gab. Eine ähnliche Maßnahme ist uns aus anderen Bundesländern übrigens nicht bekannt. Wir fühlen uns betrogen und fordern eine Rückerstattung, sollte es nicht zu ordentlichen Bedingungen kommen.
Wir fordern die Aufnahme der Beheizung der Freibäder.
Nehmen Sie endlich Rücksicht auf die Bedürfnisse der Menschen.

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Das Problem
Schluß mit der Umwandlung Berliner Freibäder in Bergseen
Mit Wut und großer Enttäuschung haben wir - eine Gruppe von Rentnern 70+- Ihre schnörkellose Nachricht, dass in der Saison 2025 die Freibäder nicht mehr beheizt werden, weil keine ausreichenden Mittel für Energiekosten zur Verfügung stehen, zur Kenntnis genommen. Sie stellen diese Maßnahme als alternativlos dar, jedoch gibt es immer Alternativen. Völlig sinnfrei erscheinen z.B. die Wachschutzleute im Hallenbad am Wochenende, die lediglich Kinderwagenplätze für Eltern zuweisen.
Am 28. März gibt der Vorstand der Berliner Bäder-Betriebe Johannes Kleinsorg stolz zur Kenntnis, dass die zweifelhaften Sicherheitsmaßnahmen in den Freibädern mittels neuer Scannern verschärft werden sollen.
Er lobt die neuen und erhöhten gestaffelten Eintrittspreise als vorbildlich . Die niedrigen Wassertemperaturen sind für ihn kein Problem.
Wir fordern die Offenlegung der Kosten für Scanner und Security. Hier wird Symbolpolitik für Zustände betrieben , die Ausnahmefälle während heißer Tage im Hochsommer betreffen, aber nicht alltäglich sind, wie wir als jahrzehntelange Schwimmerinnen beobachten.
Tausende von Rentnern nutzen die städtischen Bäder, um sich fit und beweglich zu halten und ihre Selbständigkeit zu bewahren. Das spart im Gesundheitssystem erhebliche Kosten ein und dient der Daseinsvorsorge, an der man nicht einfach so herumkürzen kann. Nach dem Krieg setzte der Staat alles daran, neue Schwimmbäder zu bauen, um der Daseinsvorsorge gerecht zu werden. Damals waren wir ein armes Land im Gegensatz zu heute, nur setzt man die Prioritäten falsch.
Die Freibäder sind nun gerade für ältere Menschen und Kinder nicht mehr nutzbar, sind sie doch besonders auf warme Temperaturen wegen zahlreicher altersbedingter Beeinträchtigungen angewiesen. Die Wassertemperatur aus den Leitungen beträgt 12 Grad, die sog. Absorberanlagen haben einen geringen bis gar keinen Effekt bei geringen Außentemperaturen, wie ich jahrelang im Prinzenbad mitverfolgen konnte. Man nennt dieses solarbetriebene Becken deshalb zu Recht „Bergsee“. Wir können also über Wochen mit maximal 16 Grad Wassertemperatur rechnen, ehe das Wasser vielleicht auf 20 Grad steigt. Bei Schwimmwettkämpfen wird übrigens eine Temperatur zwischen 25 und 28 Grad erwartet und geboten.
Nein, wir haben kein Verständnis für die Einschränkungen und fordern mindestens am Vormittag die Öffnung der Hallenbäder während des Sommers. 8 von 35 Hallenbäder sind im Moment geschlossen, das reicht.
Wir Stammschwimmer haben alle eine Jahreskarte erworben, was nicht allen Rentnern leicht fällt. Es stand in keiner Weise zu erwarten, dass die Freibäder nicht mehr beheizt werden, zumal es ja in den letzten Jahren schon Einschränkungen bei den Temperaturen gab. Eine ähnliche Maßnahme ist uns aus anderen Bundesländern übrigens nicht bekannt. Wir fühlen uns betrogen und fordern eine Rückerstattung, sollte es nicht zu ordentlichen Bedingungen kommen.
Wir fordern die Aufnahme der Beheizung der Freibäder.
Nehmen Sie endlich Rücksicht auf die Bedürfnisse der Menschen.

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Petition am 1. April 2025 erstellt