Ungarisches Institut vom Unterricht in Regensburg bis auf Weiteres ausgeschlossen

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Das Problem

Stadt Regensburg

z. Hd. Margit Werner

Domplatz 3

93047 Regensburg

 

 

Betreff: Ihr Schreiben an Frau Katalin Maxim vom XX.09.2026 – Ungarisches Institut

 

 

Sehr geehrte Frau Werner,

 

ich schreibe Ihnen im Namen aller Eltern aus der Schule vom Ungarischen Institut und übernehme gleichzeitig das Wort auch für all unsere Kindergarten- sowie Schulkinder, die noch keine Stimme haben und sich nicht wehren können.

 

Seit Monaten verfolgen wir, teils mit Erstaunen, Verwunderung und nun auch mit Entsetzen die Diskussionen, die wegen unserer Schule geführt werden. Unsere allerletzte Hoffnung, einen Platz in der Swiss (SIS Swiss Internat. School Regensburg) genehmigt zu bekommen, ist nun auch zerstört.

 

Wir sind traurig über diese Situation und verstehen nicht, wie sich ein „persönlicher Konflikt“ mit unserer Präsidentin/Vorsitzenden solch dramatischen Ausmaß annehmen kann, dass uns in 45 Schulen in ganz Regensburg kein Platz für den Unterricht vergeben werden kann (in einer Stadt mit einer Migrationsrate iHv. 40%). Ich nenne diesen Konflikt bewusst persönlich, weil es unserer Ansicht nach nichts anderes mehr sein kann, wenn wir ohne Begründung aus jeglicher Schule ausgeschlossen werden oder uns solche Bedingungen zur Verfügung gestellt werden, die in der Wirklichkeit nicht umsetzbar sind. Unsere Lehrerinnen arbeiten alle 40h die Woche. Sie haben ihre Stundenpläne ausnahmslos so gelegt, dass freitagnachmittags der Unterricht für die Kinder des Ungarischen Instituts stattfinden kann.

 

Bitte entschuldigen Sie unsere Ausdrucksweise aber das ist Diskriminierung nicht nur gegen unsere Schule, sondern gegen ausnahmslos alle Eltern und Kinder dieser Schule auf höchstem Niveau. Das ist alles andere als ein sachliches und professionelles Verhalten von pädagogischem Fachpersonal, was man u.E. von einem Schulamt der Stadt Regensburg erwarten könnte.

 

Wir verstehen nicht warum persönliche Konflikte auf dem Rücken von 27 Eltern und unschuldigen Schülern, die gerne an einem Unterricht teilnehmen und ihren Wissenstand vertiefen möchten, ausgetragen werden muss. Das ist vergleichbar mit einem Krieg, ausgetragen auf dem Rücken unzähliger unschuldiger Bürger.

Muss das sein? Möchten Sie das so haben? Fühlen Sie sich gut mit der Entscheidung, die Sie getroffen haben?

 

Jedes dieser 27 Kinder hat ein Recht auf Schulbildung und Wissensvermittlung.

 

Wir fordern, dass Sie eine Schulbildung Ihnen ermöglichen.

Wir fordern, dass Sie Verantwortung für Ihre Entscheidung übernehmen.

Wir fordern eine Revidierung Ihrer letzten Nachricht an unsere Präsidentin/Vorsitzende (siehe Betreffzeile) und eine Zusage für die Swiss zum sofortigen Zeitpunkt, damit künftig freitagsnachmittags (erster Unterricht 02.10.2026) die Stunden stattfinden können. Schulstart war bereits vor zwei Wochen.

Wir fordern Sie auf, unser Anliegen mit Priorität hoch zu behandeln, weil uns längst ein Raum zur Verfügung hätte gestellt werden sollen.

Wir fordern, diesen Krieg gegen uns zu beenden. Denn Krieg hat noch nie zu einer friedlicheren Welt beigetragen.

 

Falls Sie unserer Forderung nicht nachkommen möchten, fühlen wir uns in Verantwortung für unsere Kinder verpflichtet eine persönliche Begründung Ihrer Ablehnung direkt vor Ort in Ihrem Büro abzuholen, für Fragen der Kinder zur Verfügung zu stehen und bitten somit um einen persönlichen Termin zur Vorsprache. Das sind Sie als Schulamt für unsere Kinder verpflichtet.

 

Wir geben dennoch unsere allerletzte Hoffnung nicht auf und vertrauen auf Ihre vollste Unterstützung sowie auf eine künftig gute Zusammenarbeit.

 

Hochachtungsvoll

 

 

Die Eltern der Schule vom Ungarischen Institut:

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Henrietta PossetPetitionsstarter*inzweifach Mama gerechtigkeitsliebend Business mom

Die Entscheidungsträger*innen

Schulamt Regensburg
Schulamt Regensburg
Margit Werner
Margit Werner

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